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In der CoronakriseDer Papst macht Künstlern Mut

Papst Franziskus sandte zum Auftakt einer zweitägigen Onlinekonferenz des Vatikans zum Thema Kirche und Musik eine ermutigende Videobotschaft.

© APA
 

In einer Videobotschaft macht Papst Franziskus Künstlern vor allem aus der Musikbranche Mut: "Ich wünsche mir, dass auch dieser Aspekt unseres sozialen Lebens wiederauflebt, dass wieder zusammen musiziert wird und man sich an Musik und Gesang erfreut". Anlass der Botschaft ist der Auftakt einer zweitägigen Onlinekonferenz des Vatikan zum Thema Kirche und Musik.

Papst Franziskus würdigte in seiner Videobotschaft viele Künstler aus dem Bereich der Kirchenmusik. Das musikalische Erbe der Kirche sei vielfältig und nicht nur für die Liturgie wichtig, sondern bereichere darüber hinaus in der Freizeit, etwa bei Konzerten. Auch in der Katechese und in der Schule könne geistliche Musik eine wichtige Rolle spielen, berichtete Radio Vatikan.

"Wir wissen jedoch, dass seit dem Beginn der Covid-Pandemie die Aktivitäten im Musikbereich stark eingeschränkt wurden. Ich denke an alle, die das zu spüren bekommen: Musiker, deren Leben und Arbeit durch die Abstandsnotwendigkeit erschüttert wurden; ich denke auch an alle, die ihre Arbeit verloren haben; an alle, denen soziale Kontakte fehlen; an alle, die unter schwierigen Bedingungen zur nötigen Ausbildung, Bildung und dem Gemeinschaftsleben beitragen", so der Heilige Vater.

Viele hätten "bedeutende Anstrengungen" unternommen, um neue Wege zu finden um mit neuer Kreativität trotz allem weiter Musik zu machen - auch für ein Publikum jenseits der Kirchgänger, so der Papst. Er vergaß auch all jene nicht, die im Hintergrund wirken, etwa Platzanweiser bei Konzerten, kurz gesagt: alle die "für Musik im Dienst der Gemeinschaft" aktiv sind.

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