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Keine AufnahmenWeitere Brände in Moria, Minderjährige zum Festland gebracht

Tausende Menschen verbrachten die Nacht auf den Straßen rund um das Lager Moria. Außenminister Schallenberg fordert Gesamtkonzept der EU-Kommission: "Geschrei nach Verteilung kann nicht die Lösung sein". Migrationsforscher spricht von "bestangekündigter Katastrophe".

Auf der Flucht vor den Flammen in Moria © AP/Petros Giannakouris
 

Die ersten Maßnahmen zur Unterbringung von Menschen nach den Bränden im Flüchtlingslager von Moria sind angelaufen. 165 unbegleitete Minderjährige wurden an Bord eines Flugzeugs von Lesbos zur griechischen Hafenstadt Thessaloniki gebracht. Weitere 240 Minderjährige sollten noch am Donnerstag folgen, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT).

Die Feuerwehr konnte in der Nacht auf Donnerstag mehrere kleinere neue Brände löschen. Die Flammen loderten laut einem AFP-Fotografen in einem Teil des Lagers, das von der vorangegangen Brandkatastrophe nur wenig betroffen war. Erneut kam es zu Chaos: Flüchtlinge rannten aus dem Lager, während ihre Zelte verbrannten. Die Feuer hätten übrig gebliebene unbeschädigte Zelte und andere provisorische Unterkünfte von Moria zerstört, berichtete das Staatsfernsehen. 

Tausende Menschen verbrachten die erste Nacht nach dem Großbrand auf den Straßen rund um das Lager Moria. Die Polizei stoppte unter Einsatz von Tränengas einige jugendliche Migranten, die versuchten, in die Hauptstadt der Insel zu kommen, wie das Staatsfernsehen berichtete. Zuvor hatten einige Migranten die Polizei mit Steinen angegriffen.

Angst vor Corona-Ausbruch

  Athen will unterdessen in den nächsten Tagen 19.000 Coronatests auf Lesbos durchführen, teilte der Regierungssprecher weiter mit. Die Angst eines unkontrollierbaren Virusausbruchs ist groß: 35 Migranten waren positiv auf das Virus getestet worden. Sie sind im Gefolge des Großbrandes untergetaucht und könnten Tausende andere Menschen anstecken. Die Polizei habe nur acht von ihnen aufgreifen können, teilte die Regierung mit.

Eine Fähre, die "Blue Star Chios", wurde am Donnerstagvormittag in einem Hafen im Westen der Insel erwartet. Dieses Schiff soll rund 1000 Migranten aufnehmen. Andere Migranten sollen in den nächsten Tagen von zwei Schiffen der griechischen Kriegsmarine aufgenommen werden.

Foto © AP/Petros Giannakouris

Schallenberg bietet Hilfe an: "Zelte und Decken"

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat die Haltung der türkis-grünen Bundesregierung, keine Hilfe suchenden Menschen aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos in Österreich aufzunehmen, am Mittwochabend in der ORF-ZiB 2 unterstrichen. Österreich biete aber "Hilfe vor Ort", sagte er, etwa bei "Bedarf an Zelten und Decken".

"Das Geschrei nach Verteilung kann nicht die Lösung sein", meinte Schallenberg. Die EU dürfe nicht in die "alte Debatte" zurückfallen und über die Verteilung von Flüchtlingen reden. Zumal bei seinen Gesprächen mit griechischen Regierungsvertretern diese auch nicht gefordert worden sie. Er habe zudem aus dem Auslandskatastrophenfonds eine Million Euro an Hilfe angeboten.

Drama in Moria: Flüchlingslager in Flammen

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos gilt als Sinnbild für das Versagen der europäischen Asylpolitik. Nun wurde es Opfer von Flammen.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Ursprünglich war Moria einer von fünf "Hotspots", die nach der Flüchtlingskrise in Griechenland eingerichtet wurden, um bei der Überfahrt aus der Türkei gefasste Menschen zu internieren. Es ist aber seit Jahren völlig überfüllt.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Das Lager hat eine Kapazität von rund 2.800 Menschen, doch leben dort mehr als 12.700 Asylsuchende unter schwierigsten Bedingungen. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Zur humanitären Notlage kam heuer auch die Coronakrise. Nach der Feststellung des ersten Coronafalls wurde das Lager Anfang September unter Quarantäne gestellt. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Einer kompletten Schließung und Evakuierung des Lagers verschließt sich die konservative griechische Regierung bisher.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Eingerichtet wurde Moria im Oktober 2015. Zunächst wurden Asylbewerber dort nur registriert und dann nach kurzer Aufenthaltsdauer auf das griechische Festland gebracht. Dies änderte sich durch das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen im Frühjahr 2016.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Mitte September 2016 waren bei einem Brand große Teile der Einrichtung des Lagers zerstört worden, Ende September starben zwei Menschen bei einem weiteren Brand. Im November 2016 kam es zu Auseinandersetzungen von Lagerinsassen mit Sicherheitskräften, zwei Menschen starben bei einer Gasexplosion.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Im Februar 2020 kam es zu einem Marsch von 2.000 Flüchtlingen zum Hafen der Inselhauptstadt Myrtilini, um gegen die Lebensbedingungen im Lager zu protestieren. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)
(c) AP (Panagiotis Balaskas)
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Mit der Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen, unterstütze man nur das Geschäft der Schlepper, argumentierte Schallenberg. "Wenn wir das Lager Moria räumen, ist es gleich wieder gefüllt", meinte er. Sende man Signale aus, dass es eine Hoffnung gebe, nach Europa zu gelangen, würden bald wieder Tausende Flüchtlinge an den Grenzen stehen. Etwa in Spielfeld. "Das würde eine Kettenreaktion auslösen und wir wären nicht mehr Herr der Lage". Die Frage, ob diese Haltung in der Migrationspolitik nicht zynisch sei, wies Schallenberg zurück. "Das ist eine Frage des Hausverstands".

Von dem Umstand, dass selbst konservative Politiker in Deutschland oder in Norwegen für die Aufnahme von Teilen der 13.000 Flüchtlinge aus Moria eintreten, zeigte sich Schallenberg wenig beeindruckt. "Das ist eine Minderheitenmeinung." Die EU-Kommission müsse nun ein Gesamtkonzept vorlegen, so der Außenminister. Leider gebe es bisher innerhalb der Europäischen Union "keine einheitliche Politik im Bereich Asyl und Migration". Diesbezüglich gebe es Verbesserungsbedarf, auch in den Bereichen "Handelspolitik und Entwicklungszusammenarbeit".

Migrationsforscher zu Moria: "Bestangekündigte Katastrophe"

Migrationsforscher Gerald Knaus hat die Brandkatastrophe im griechischen Flüchtlingslager Moria die "bestangekündigte Katastrophe" in Europa genannt. Es sei "klar" gewesen, dass der "Druck" der Quarantäne "über kurz oder lang zu einen Ausbruch dieser Art führen würde", sagte er am späten Mittwochabend gegenüber der ORF-"ZiB Nacht".

Knaus schlug als unmittelbare Notmaßnahme den europäischen Ländern vor, bereits anerkannte Flüchtlinge vom griechischen Festland aufzunehmen, um deren Wohnungen für die Tausenden obdachlos gewordenen Menschen aus Moria freizumachen. Falls Deutschland und einige andere Länder je rund 5000 Menschen aufnehmen würden, wäre das "ein Signal an Griechenland: Griechenland ist nicht allein". Dann könne Athen "sofort anfangen, Menschen unterzubringen".

Foto © AP/Petros Giannakouris

Der in Berlin lebende österreichische Migrationsforscher kritisierte die politische Einstellung, wonach "Männer, Frauen und Kinder (in den Flüchtlingslagern, Anm.) auf alle Ewigkeit festgehalten werden müssen", um eine Erhöhung des Flüchtlingszustroms - einen so genannten Pull-Effekt - zu vermeiden. "Das ist, zynisch gesprochen, ein Guantanamo für Flüchtlinge, sie werden da festgehalten auf unbestimmte Zeit", sagte er in Anspielung auf das US-Gefangenenlager auf Kuba. Das von ihm vorgeschlagene Vorgehen werde hingegen zu keinem Pull-Effekt führen, ist sich Knaus sicher.

Kommentare (40)

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Sam125
2
17
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Keine Aufnahmen und weitere Brände! Hört endlich auf uns ein schleches Gewissen

machen zu wollen,weil wir keine MIGRATEN mehr aufnehmen!Erstens handelden die Migranten selbst grob fahrlässig und riskierten es sogar,
um ihre FORDERUNGEN durchzusetzen sogar,dass ihre Mitbürger zu Schaden kommen!Und das ist eine Straftat! Zweitens schaut endlich dorthin,wo die Verursacher dieser GEWOLLTEN Migration sind!Es sind die radikalen Islamisten,die schon den ganzen arbischen Raum mir ihrem radikal islamischen Gedankengut überschwemmen und die auch die Kriege bringen!Lest einfach nach was in den letzten 50 Jahren seit dem Sturz des Schar von Persien,aus der einst weltoffenen und liberalen ARABISCHEN WELT gewoden ist!Wir haben uns nichts vorzuwerfen, nochdazu wenn in Österreich schon ein viertel der Bevölkerung Migrationshintergund hat! Gebt daher nur mehr begrenzte Aufenthaltstitel an Migranten aus,die man je nachdem ob die Migranten straffällig werden oder als religös radikale Fanatiker auffallen,einfach nicht mehr verlängert werden,denn auch Europa soll islamisiert werden!

Edelstahl 50
7
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Flüchtlinge s rettung

Gewisse Menschen hier glauben noch immer das Europa die gesamte restliche Welt bei uns aufnehmen muss und auf staatliche kosten aushalten muss. Was um Himmels Willen geht in den Köpfen dieser Leute vor.

Lodengrün
13
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Gesamte Welt

Wohl keine Ahnung. Schauen Die einmal was Länder wie der Libanon oder Ägypten aufgenommenen mimen haben. Müssten auch nicht.

Mein Graz
25
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Es wird hässlich.

Die Türkisen zeigen ihr wahres Gesicht. Sie zeigen, wie sehr sie von "christlicher" Partei bereits abgewichen sind. Sie benutzen jede Möglichkeit, im Blauen Tümpel ihre Wähler zu angeln und vergessen dabei Menschlichkeit.

Haben die Bewohner das Lager selbst angezündet? Ich weiß es nicht. Aber wenn es so ist: ist es nicht verständlich, wenn man bedenkt, dass in einem Lager für 3.000 Leute bis zu 20.000 Personen unter fast unmenschlichen Bedingungen, mit eingeschränktem Zugang sogar zu Wasser (!) zusammen gepfercht waren, die Menschen einen Ausweg suchen? Ich plädiere nicht fürs Abfackeln, ich plädiere für Verständnis!

Und dann kommt ein Politiker und verkündet, wir nehmen niemanden auf, denn dann kommen ja sofort wieder welche nach. Da kaserniert er lieber bis zu 20.000 Menschen in einem Lager, das keinesfalls dafür ausgelegt war! Da belastet er lieber die Menschen dieser Insel mit dem Problem, Menschen, die erst offene Arme hatten, dann aber verständlicherweise weitere Aufnahmen ablehnte.
Und dann bietet er "Decken und Zelte" an...

Ich bin froh, dass ich dieser Partei nie meine Stimme gegeben habe.

Pelikan22
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Ich bin froh ....

wenn es nicht zu solchen Zuständen kömmt, wie sie es sich wünschen, mein GRAZ! Sie hassen ja die eigenen Leute! Traurig aber wahr!

Balrog206
4
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Es

Ist so einfach zu diesem Thema immer nur auf andere zu zeigen und diese zu beschuldigen unmenschlich usw zu sein !
Vorschlag ! Jeder der ein Haus mit freien ( zb ehemalige Kinderzimmer ) hat nimmt pro Zimmer 1 Flüchtling auf ! Im Familien Verband würde auch , wenn gewünscht die Integration viel besser funktionieren ! Alles andere ist nur belangloses Geschwätz derer die glauben besser zu sein !

Lodengrün
17
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Die Vorstellung

das wir nicht einmal Kinder retten ist schon krass.

ReinholdSchurz
12
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🤮

Das ist kein Problem der Rechten oder Linken oder der Mitte sondern ein Problem des Hausverstandes sollte es zu einer noch größeren Katastrophe kommen hilft keine derweilige Politik.
Sogar Affen haben mehr soziales Gewissen wie wir Menschen sie helfen sich gegenseitig weiter ohne zu fragen und vertrauen auf ihren Instinkt.
Als Gattung Mensch haben wir gründlich versagt wer zerstört schon seinen eigenen Lebensraum und seine eigene Art?🙆🏻‍♂️🤨

isteinschoenerName
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Word!

Allerdings nicht nur den eigenen, sondern auch gleich den Lebensraum aller Tiere und Pflanzen mit. Stichwort: Biodiversity Collapse

isteinschoenerName
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Bestens geplant

20000 ohne jegliche Perspektive in ein Insellager für 2000 zu sperren und einfach nur zu warten... Monat für Monat, bis Verzweiflung, Kälte, Hitze, Trinkwasserknappheit, Krankheit, Tod und letztlich COVID19 die Lage eskalieren lassen. Das war alles, was sie tun mussten.

Um letztlich vor die Kameras treten zu können und fest entschlossen zu verkünden: "Gewaltbereite Migranten haben keine Chance auf Asyl!"

Läuft. Hat er gut gemacht, die extrem rechte Flügel Europas.

fortschritt
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Gewaltbereite Migranten....

Das war von allen Äußerungen der mit Abstand fadenscheinigste Kommentar eines Politikers! Von Babies, Frauen und Kindern ging keine Gewalt aus. Das Schlimme ist, daß dies durchaus auch dem ("christlichsozialen") Innenminister bewußt ist. Aber die bevorstehende Wien-Wahl hat Vorrang!

Lodengrün
14
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Methode

Einsperren, Wegsperren. Was sich in den Lagern abspielt darum sollen sich die Leute kümmern auf die wir nicht hören. Ärzte ohne Grenzen, Caritas. „Habe andere Vorstellungen als der Herr DDr Landau“. Sollen froh sein das Covid in allen diesen Lagern nicht ausgebrochen ist. Ja und wie immer, - die Schlepper. Warum kommt niemand auf die Idee die frontal anzugreifen? Scheinen ja Phantome, Unangreifbare zu sein. Lässt die Vermutung zu das da jemand Interesse an deren Verbleib hat.

isteinschoenerName
8
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Korrekt, Lodengrün! Doch die Wahrheit tut oft weh.

Und dann will man die Wahrheit nur zu gerne weg haben, nichts mehr davon hören und sehen. Nach dem immer funktionierenden Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Sieht man auch hier wieder am Prozentsatz der "Daumen runter" Drückerleins ;-)

Lodengrün
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Der Hund

wird eingesperrt wenn er den Nerv zieht. Mit Kindern machen dies manche auch. Hier sperrt man Erwachsene und Kinder weg in Lager da würden sie den Hund nicht unterbringen. Wichtig , die braune Locke sitzt.

isteinschoenerName
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Und funktioniert bestens, wie man an so manchen Kommentaren im Internet sieht.

Ich mein, wer braucht da schon noch ein schlechtes Gewissen haben, im Angesicht dieser VIELEN, VIELEN randalierenden Kinder und Frauen, ähm jungen Männer?

schadstoffarm
28
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egal was man von Schallenbergs Meinung hält

sein Deutsch ist schlecht, da sitzen die falschen in den Lagern.

rand
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Moria

An alle hier im Forum die das Christlich Soziale so hervorheben, ihr sollt nicht nur von anderen Vordern sondern selbst Flüchtling auf eure Kosten und Verantwortung aufnehmen. Schallenberg hat vollkommen recht sobald das Lager geräumt ist kommen sofort die nächsten nach. Denn die Schlepper warten schon darauf.

Lodengrün
28
8
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Ja

woher sollen die kommen? Hat er schon einen Verdacht? 🤣 Aber vielleicht verdächtigen wir wieder einmal NGOs fälschlicherweise um aus dem Schneider zu kommen. Sind ja Experten auf dem Gebiet. Haben wir nicht eine Untersuchung getürkt um islamische Kindergärten anzugreifen. Wenn die Meinung so stark wie bei nein-ja zur NMS sind, sind wir im Bilde.

Balrog206
0
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Findest

Das Thema aber sehr lustig Loden !

Lodengrün
35
9
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Decken

ist das was Herr Schallenberg öfter einfällt was er geben wird.Dann sieht er schon Flüchtlinge die keiner sieht und die ob dem Grenzschutz gar nicht geben kann. Kinder sind ihm egal, er spielt den Wohltäter mit 1 Million Euro. Passt alles zusammen. Herr Nehammer erwähnt Lagerinsassen die zu Gewalt neigen. Na dann sollen er, Herr Kurz, Blümel und Co sich einmal 5 Monate in ein Lager zu 14000 anderen begeben wo als Draufgabe noch Lockdown gilt. Aber wir sind ja do christlich!

dieRealität2020
8
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anscheinend dürfte niemand tatsächlich nachdenken,

wo ist der Anfang und wo ist das Ende. Grundästzliche Frage, wie lange und wie intensiv kann ich helfen um nicht meine eigene Existenz zu gefährden.
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Die Problematik dabei. Wir können europaweit sehen, dass auch einerseits der in unser Länder kommende Flüchtlinge jeder Art mindest 80% nicht bereit sind schlicht und einfach das neue Heimatland anzunehmen, eigene Kulturen errichten wollen, andererseits Milliarden zweistellige Summen aus unseren Sozialsystemen nach Hause überweisen. Keine Frage, dass ist lobenswert wenn man zu Hause versucht die Familie zu unterstützen.
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Es gibt da mit etwas Ironie, Zynismus und Sarkasmus ein Sprichwort: zu Lande zu Wasser und in der Luft. Mensch, Tier gerettet, Helfer tot.

schadstoffarm
22
5
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wer Zeit zum jammern hat

hat auch Zeit mehr zu schöpfen. Da ist noch ordentlich Luft.

dieRealität2020
4
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es sollte einmal gesagt werden,

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die bis dato versagende EU-Politik und ihrerer Mitgliedsländer sollte sich nicht nur generell, sondern auch bis zum nationalen Detail kümmern und mit Lösungen beginnen. Es sit ein dringendes innereuropäisches Problem, dass die menschliche Substanz ihrer Einwohner fordert.
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Und nicht mit einzelnen Aktionen (Brexit, Hongkong, Russland, Ukraine, Weissrussland usw. mit bedeutungslosen Aktionen) versuchen abzulenken, da bis dato für unser Leben in diesen Europa keine Lösung gefunden wurde.

schadstoffarm
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6
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in welcher Realität lebst denn ?

dass du eine menschliche Substanz hättest halte ich für etwas übertrieben. Die EU wird gar nix lösen, unter anderem weil EU-Mitglied Österreich keine Flüchtlinge verteilen will. Und was du als nebensächlich erachtest ist essentiell, nur ein geopolitisch einwirkendes Europa wird Krisen auf einem verträglichen Niveau halten können, "iss ma wuascht" scheint mir keine Option zu sein.

dieRealität2020
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Mitgefühl und Mitleid wie christliche Werte sind subjektive Gefühlswerte, aber nur mit Sachlichkeit und menschlichen Verstand kann effizient und zielführend geholfen werden.

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Sorry ein Nonsens & Kokolores und ein Pfui Teufel mit Hausverstand für manche Beiträge hier. Nachdenken bevor man postet.
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Alles andere sind Schutzbehauptungen wie bei den Schweden. 50 Kinder wurden mit blah blah aufgenommen und dabei andere Länder kritisiert. Gerade die Schweden haben es notwendig.
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Österreich hat bis heute, die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache, vergleichsweise gegenüber allen anderen EU Mitgliedsstaaten, wesentlich mehr Menschen, gemessen an der Einwohnerzahl, aufgenommen.
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Keine Fraghe: nichts gegen eine Hilfe. Hat schon wer tatsächlich darüber nachgedacht? je mehr Menschen ohne Einschränkungen nach Europa kommen, umso mehr drängen nach. Es wird doch jeden bewußt werden, dass diese Fluchten auch noch in 20 Jahren aktuell sein werden.
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Mitgefühl und Mitleid wie christliche Werte sind subjektive Gefühlswerte, aber nur mit Sachlichkeit und menschlichen Verstand kann effizient und zielführend geholfen werden.
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Alles andere sind Schutzbehauptungen wie ua. bei den Schweden. 50 Kinder wurden mit blah blah aufgenommen und dabei andere Länder kritisiert. Gerade die Schweden haben es notwendig.

Österreich hat bis heute, die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache, vergleichsweise mit nahezu allen EU Mitgliedsstaaten, wesentlich mehr Menschen gemessen an der Einwohnerzahl, aufgenommen.
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Hier sind noch immer generelle zielführende Lösungen in ihrer Gesamtheit gefragt und gefordert. Und keine Stümperhaften Handlungsweisen.

FerdinandBerger
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Vorschlag: Die Gutmenschen sollen sich namentlich

melden und bekommen einen Zündler zugeteilt, den sie bei sich zuhause durchfüttern dürfen .Mal schauen wie lang ihre refugee wellcome-Einstellung anhält.

 
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