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Diesmal in WashingtonErneut erschoss US-Polizist einen Afroamerikaner

Beamter schoss bei einer Fahrzeugkontrolle auf einen flüchtenden 18-Jährigen. Polizisten hätten einen Hinweis bekommen, wonach sich in einem Auto im Süden von Washington Waffen befanden, hieß es.

© (c) AFP (ERIC BARADAT)
 

Schon wieder ist in den USA ein Afroamerikaner durch Polizeischüsse getötet worden: Wie der Polizeichef der US-Hauptstadt Washington, Peter Newsham, bei einer Pressekonferenz sagte, schoss ein Polizist am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Fahrzeug-Kontrolle auf den flüchtenden Mann. Nach Angaben von Lokalpolitikern soll das Opfer erst 18 Jahre alt gewesen sein.

Die Beamten hätten einen Hinweis bekommen, wonach sich in einem Auto im Süden von Washington Waffen befanden, sagte Newsham. Als die Polizisten sich dem Fahrzeug genähert hätten, seien einige der Fahrzeuginsassen zu Fuß geflüchtet. "Einer der Beamten machte Gebrauch von seiner Schusswaffe", sagte Newsham weiter.

Der angeschossene Afroamerikaner sei anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er für tot erklärt worden sei. Newsham fügte hinzu, dass die Beamten am "Tatort" zwei Waffen sichergestellt hätten. Nach Angaben von Trayon White, einem Mitglied des Stadtrates, wartet die Familie des Afroamerikaners nun auf die Auswertung von Videoaufnahmen. "Wir wollen herausbekommen, was die Aufnahmen der Körperkamera zeigen. Wir wollen wissen, ob er wegrannte, warum er erschossen wurde", sagte White dem Sender Wusa9.

In den USA gibt es seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai in vielen Städten Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus. Befeuert wurden die Demonstrationen durch die tödlichen Polizeischüsse auf den Schwarzen Dijon Kizzee am Montag in Los Angeles. Nach Polizeiangaben hatte der Afroamerikaner die Flucht ergriffen und dabei ein Kleiderbündel fallen lassen, in dem sich eine Pistole befand.

 

Kommentare (22)

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HB2USD
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Dieser Fall

ist schon im März passiert nur jetzt im Wahlkampf hofft man ihm gegen Trump verwenden zu können.

Mein Graz
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@HB2USD

Falsch!
Der Fall Deon Kay passierte am 2.9.2020 um 3:49 PM Ortszeit!

Bitte keine Fake News hier verbreiten!

HB2USD
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Ich habe es mit einem

anderen Fall der sich in Rochester verwechselt der jedoch auch gestern in den Nachrichten kam aber sich bereits im März zugetragen hat.

HB2USD
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Stimmt

ich habe es mit Rochester verwechselt wo im März ein Farbiger umgekommen ist. Nur ist das auch gestern in den Nachrichten gebracht worden.

duesenwerni
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Und warum bleiben die süßen 18-jährigen, die mit Waffen ...

herumfahren und laufen, nicht einfach stehen, wenn die Polizei sie anhält und tun, was die Beamten von Ihnen verlangen?
Mittlerweile sollte es sich auch unter der schwarzen Community herumgesprochen haben, dass Weglaufen die Chancen für einen tödlichen Waffeneinsatz der Polizei drastisch erhöht.

dieRealität2020
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sollte die Polizei jetzt aufhören

auf flüchtige vermutlich bewaffnete Personen zu schießen? anscheinend ist es in Europa nicht bekannt, dass 13-15jährige in den letzten Jahren schlicht und einfach Polizisten niedergeschossen haben. Die Polizisten hatten nicht die geringst Chance zu ihrer Waffe zu gelangen. Vor einigen Jahren ging in NY eine Person Auskunft suchend zu einen Streifenwagen und erschoß durch offene Fenster während der Fragestellung "beide Polizisten".
.
Fragen sie oder lesen sie, was heute gegenüber von früher einen Polizisten passierte, als er "heute" einen jungen 16 Jahren alten vermutlichen Straftäter um Ausweisleistung fragte, zog der eine Pistole und schoß auf ihn.
.
Unendlich diese Liste, nachzufragen (nachzuschlagen) im USA Justizministerium. Auch dort gibt es Zahlen. Das es hunderttausende Amtshandlungen gibt die korrekt und sachlich ablaufen wird nicht erwähnt.

dieRealität2020
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Anscheinend wollen die Menschen außerhalb der USA

.
nicht zur Kenntnis nehmen, dass in den USA die Zahlen zeigen es immer wieder seit Jahrzehnten) eine wesentlich schnellere Bereitschaft und Rücksichtslosikeit beseteht Waffen gegen die Polizei einzusetzen.
.
Es gibt unzählige Fälle auch in Österreich, bei denen die Polizisten keinen Waffengebrauch egal aus welchen Grund auch immer hatten und am Ende tot waren.
.
Zweifelsfrei wer eine Waffe bei der Begehung strafbarer Handlung mit sich führt, ist auch bereit sie zu verwenden. Zweifelssfrei belegt und dokumentiert in allen Gerichtssystemen.

GanzObjektivGesehen
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Das es in Amerika z viele Waffen und zu viel Waffenmissbrauch gibt...

...brauchen wir, so glaube ich, nicht diskutieren. Auch gegenüber Polizisten.

Aber wo sind die unzähligen Fälle von getöteten Polizisten in Österreich?
Eine Liste oder Statistik wäre hilfreich.

Wer eine Waffe bei einer strafbaren Handlung mir sich führt UND sie auch tatsächlich versucht einzusetzen, der begibt sich natürlich in Gefahr.
Aber bei den letzten Tötungsdelikten durch die Polizei war das in keinem Fall Notwehr. Immer wurde auf unbewaffnete und Flüchtende geschossen.
Das kann niemand befürworten.

Mein Graz
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Ich verstehe es nicht.

In den USA darf eigentlich (fast) jeder eine Waffe besitzen und sie auch mit sich führen. Und wenn dann einer eine Waffe bei sich hat wird er erschossen?

Und warum muss man immer auf Flüchtende schießen? Die rennen ja eh schon davon und sind in diesem Moment keine Gefahr. Meist kennt man die Flüchtenden und könnte sie auch später wieder aufspüren, aber nein, da wird gleich einmal los geballert!
Und eigenartiger Weise sind es im Verhältnis um ein Vielfaches mehr Afro-Amerikaner, die erschossen werden.

DavidgegenGoliath
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@Mein Graz

Einen Verbrecher mit Waffe sollte man laufen lassen?
Damit er auf der Flucht noch einige Menschen töten kann? Ihr Rechtsverdtändnis ist erschreckend!

Mein Graz
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@DavidgegenGoliath

War der 18-jährige tatsächlich ein Verbrecher oder hatte er die Waffe legal bei sich - wenn er tatsächlich eine hatte. Der Beweis wird erst vorliegen, wenn die Aufnahmen der Body-Cams ausgewertet sind.
Wen hat Der junge Deon Kay denn bisher getötet, er muss ja schon jemanden auf dem Gewissen haben, sonst könntest du nicht schreiben "noch einige Menschen".
Ich kenne seinen Lebenslauf bisher nicht - du kannst mir sicherlich mit einigen obskuren Seiten weiter helfen.

KaterBruno
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Sie verstehen so manches nicht

Im konreten Fall hatte der Mann eine Waffe in der Hand und weitere
wurden im Auto sichergestellt. Warum laufen die Unschuldslämmer
alle immer weg, wenn sie nichts zu angestellt haben !!!
Ihr Verhältnis entspricht nicht denn Tatsachen, denn es werden bei Weitem mehr Polizisten durch Afro-Amerikaner erschossen als um-
gekehrt. In der Millionenstadt Washington ist ein Leichtes jemanden
aufzuspüren. Jeder kennt jeden wie bei uns auf dem Lande. Bei jeder Überprüfung wird weggerannt, .............. Scheint, eine neue
Sportdisziplin zu werden. Zu guter Letzt kommt auch noch Versteck
spielen dazu.

Mein Graz
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@KaterBruno

Die Aussage der Polizisten lautet, dass der 18-jährige eine Waffe in der Hand hatte, andere Meldungen lauten, dass er die Waffe gezogen hat, andere, dass er die Waffe "geschwungen" hat. Also alles noch sehr vage und die Auswertung der Body-Cams gibt es noch nicht.

Zu deiner Behauptung, dass "bei Weitem mehr Polizisten durch Afro-Amerikaner erschossen als umgekehrt" kann ich keine Zahlen finden. Hingegen habe ich dies hier gefunden:

2019 wurden 48 Polizisten im Dienst erschossen. Dem stehen 250 erschossene Afro-Amerikaner gegenüber.
Quellen: Statistika, Officer Down

KaterBruno
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Statistika, Officer Down

Vielleicht hat der Osterhase sie zu gut versteckt. Nehme an, dein
Motto ist: Vertraue nur der eigenen Statistik, die du selbst gefälscht
hast !

Mein Graz
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@KaterBruno

Typisches Verhalten, wenn einem die Argumente ausgehen:
Greif den Diskussionspartner an!

Schau dir nur ein einziges Mal die Seite Officer Down an, das ist die offizielle Seite aller im Dienst ums Leben gekommenen Polizisten, um diese zu ehren.
Und dann sag mir deine Zweifel ob dieser Quelle.
Ich vermute mal, dass dann
a) keine Antwort mehr kommt
b) ein weiterer Angriff erfolgt
c) du deinen Nick wechselst

KaterBruno
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Officer Down

Die Fachzeitschrift " Der steirische Landwirt" belegt sicherlich
meine Ausführungen. Deshalb, sind weitere Argumente überflüssig.

Mein Graz
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@KaterBruno

Erst groß tönen und dann den Schwanz einziehen?
Doch ein typischer Durchschnitts-Tr.oll?

Mein Graz
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@KaterBruno

Ergänzung, um Missverständnissen vorzubeugen:

"Dem stehen 250 von Polizisten erschossene Afro-Amerikaner gegenüber."

steirablut
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Eigenartig

ist nur Ihre Einstellung.

Einer, der bewaffnet von Beamten flüchtet, kann auch eine Gefahr für andere Unbeteiligte darstellen und diese Gefahr ist abzuwenden. Für das gibt es die Polizei. Wenn alles ordnungsgemäß und legal ist (der Waffenbesitz) braucht man auch nicht flüchten.

Und weil Sie das Verhältnis getöteter Afro-Amerikaner ansprechen welches ihrer Meinung nach eigenartigerweise sehr hoch ist.
Warum spiegelt sich dieses Verhältnis auch bei den rechtskräftig verurteilten wieder? Ganz einfach. Weil statistisch gesehen Afro-Amerikaner die meisten Verbrechen begehen obwohl sie nicht den größten Bevölkerungsanteil haben.

Mein Graz
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@steirablut

Dazu ein paar Zahlen:
Seit dem Jahr 2000 wurden in den USA durch die Polizei 13.337 Weiße und 7.612 Afro-Amerikaner getötet. Anteil der weißen Bevölkerung: 76,5%, Anteil der Schwarzen: 13,4%. Quelle: presseportal

Du unterliegst einem Irrtum, wenn du behauptest, dass Afro-Amerikaner die meisten Verbrechen begehen. Richtig ist, dass Afro-Amerikaner auf Grund ihrer Hautfarbe wesentlich häufiger verurteilt und zu viel härteren Strafen verdonnert werden als Weiße.

Mein Graz
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@steirablut

Dazu ein Auszug eines Artikels aus der NZZ:
"Wie bei der Polizeigewalt sind auch hier die ethnischen Minderheiten überproportional betroffen. Schwarze Männer hatten im Jahr 2018 eine fast sechsmal höhere Inhaftierungsrate als weisse Männer. Statistisch gesehen, landet jeder dritte afroamerikanische Mann mit Geburtsjahr 2001 einmal in seinem Leben im Gefängnis. Einmal verhaftet, haben Farbige ein höheres Risiko, angeklagt zu werden, und sie werden häufiger sowie zu längeren Strafen verurteilt als Weisse für dieselben Delikte unter vergleichbaren Umständen."
"Laut der überparteilichen, vom Kongress eingesetzten Sentencing Commission werden afroamerikanische Männer durchschnittlich zu 19 Prozent längeren Haftstrafen verurteilt als weisse Männer für das gleiche Delikt unter vergleichbaren Umständen. Die Diskrepanz hat in den letzten 15 Jahren sogar zugenommen, nachdem der Supreme Court 2005 Richtern mehr Ermessensspielraum eingeräumt hatte."

freizeitfreiheit
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ich auch nicht

denn wenn sie schon schießen....warum dann tötend? würde ein schuss in zB. das bein nicht reichen, um ihn zu stoppen?