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Coronawelle in FleischfabrikenClemens Tönnies: Der polternde Patriarch im Abseits

Mehr als 1500 Mitarbeiter der Tönnies-Fleischfabrik in Nordrhein-Westfalen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Kritik an Firmenchef Clemens Tönnies wird immer heftiger.

Clemens Tönnies: Starker Mann auf Schalke und in seinem Fleisch-Imperium © APA/AFP/SASCHA SCHUERMANN
 

"Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß." Beim deutschen Fußball-Bundesligaklub Schalke 04 trifft dieses Zitat von Weltmeister Andreas Brehme derzeit nicht nur auf die Mannschaft zu. Seit 14 Spielen sind die Knappen sieglos. Ohne starke Herbstsaison wäre man längst im Abstiegskampf. Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wäre aktuell wohl froh, müsste er sich nur über die sportliche Talfahrt Sorgen machen.

Kommentare (3)

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pescador
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Jetzt machen alle auf empört und sind verwundert, dass es solche Zustände geben kann. Diese Scheinheiligkeit ist unerträglich. Durch wen werden solche Betriebe groß? Wer kauft täglich diese 20.000 unter schrecklichen Bedingungen "hergestellten" und geschlachteten Schweine? Leute schaltet wirklich einmal eueren Hausverstand ein wenn ihr einkaufen geht! Wer etwas am Tierwohl, am Umweltschutz und an den Arbeitsbedingungen verbessern will muss bei seinem eigenen Einkaufsverhalten anfangen.

Und auch die Gastronomie hat ihre Verantwortung wahr zu nehmen. Hier wird noch immer zum großen Teil solches Billigfleisch verarbeitet. Es wäre höchste Zeit für eine Kennzeichnungspflicht in der Gastronomie. Jeder Gast sollte wissen wo sein Schnitzel herkommt.

calcit
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Nicht nur Gastronomie...

...auch der „Echte Nordtiroler Speck“... Verarsche hoch vier....

Helmut67
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Stimmt

Jeder Gast soll entscheiden können welches Fleisch er isst.Beim einkaufen schaue ich schon darauf. Kostet etwas mehr. Jeder wer sich es leisten will soll die Wahlfreiheit haben.