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Sexualstraftäter in VerdachtMaddies Eltern "dankbar" für Mordermittlungen in Deutschland

Wie das deutsche Bundeskriminalamt am Mittwochabend mitteilte, handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter.

Gerry und Kate McCann © (c) AFP (FRANCISCO LEONG)
 

Im Fall der vor 13 Jahren in Portugal verschwundenen Madeleine "Maddie" McCann hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen eingeleitet. "Wir gehen davon aus, dass das Mädchen tot ist", sagte der Sprecher der Behörde, Hans Christian Wolters, am Donnerstag vor Journalisten in Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Mann (43), der mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft sei. Er verbüße derzeit in anderer Sache eine längere Haftstrafe, teilte das BKA mit.  

Die damals dreijährige Maddie war im Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal verschwunden. Die Eltern waren zu der Zeit in einem nahe gelegenen Restaurant essen. Das ungeklärte Schicksal des Mädchens hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Ermittler waren von einer Entführung ausgegangen. Zeitweise standen auch die Eltern selbst unter Verdacht.

Kate McCann, Gerry McCann
Kate McCann und Gerry McCann. Die Eltern von Maddie standen kurzzeitig selbst unter Verdacht. Foto © (c) AP (Lefteris Pitarakis)

Maddies Eltern hoffen auf Aufklärung

Die Einleitung von Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen Madeleine "Maddie" McCann macht den Eltern des britischen Mädchens Hoffnung, endlich die Wahrheit über das Schicksal ihrer Tochter zu erfahren. Kate und Gerry McCann seien "dankbar" für die neuen Ermittlungen, sagte ihr Sprecher Clarence Mitchell am Donnerstag im BBC-Fernsehen.

"Sie haben die Hoffnung, Madeleine lebendig zu finden, trotz des langen Zeitraums nicht aufgegeben", fügte der Sprecher hinzu. Dennoch seien sie "realistisch".

Die Eltern wollten endlich die Wahrheit über das Schicksal ihrer Tochter erfahren, sagte der Sprecher. Sie bräuchten Gewissheit über das, was mit ihrer Tochter geschehen sei, um den Verantwortlichen vor Gericht zu bringen und "um Frieden zu finden".

Der Fall war am Mittwochabend wie schon früher Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst", in der um sachdienliche Hinweise gebeten wurde. Nach Informationen der "Braunschweiger Zeitung" (Donnerstagsausgabe) handelt es sich bei dem nun Beschuldigten um einen Mann, der 2019 vom Landgericht Braunschweig wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Amerikanerin verurteilt worden sei.

Chronologie

3. MAI 2007: Maddie verschwindet aus einem Appartement in einer Ferienanlage in Praia da Luz an der Algarve im Süden Portugals. Die Eltern essen währenddessen in einem Restaurant zu Abend. In den folgenden Tagen wird die ganze Umgebung erfolglos durchsucht.

7. MAI 2007: Die Polizei bringt internationale Pädophilennetze mit dem Verschwinden in Verbindung. Madeleines Mutter, Kate McCann, appelliert im Fernsehen an mögliche Entführer und Zeugen.

15. MAI 2007: Ein Brite, der bei der Suche nach Maddie half, wird als Verdächtiger verhört. In den folgenden Wochen und Monaten sorgen wiederholt Meldungen über Sichtungen von Kindern für Aufsehen, die Maddie ähneln. Es ist jedes Mal falscher Alarm.

8. AUGUST 2007: Mit Hilfe von speziell abgerichteten Spürhunden und Infrarottechnik entdecken Ermittler abgewischte Blutspuren in Madeleines Zimmer. Ein britisches Labor untersucht die Proben.

11. AUGUST 2007: Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben nicht mehr von einer Entführung aus, sondern glauben an Maddies Tod.

SEPTEMBER 2007: Maddies Eltern werden von der portugiesischen Polizei als Verdächtige eingestuft. Laut Sprecherin der Familie geht es um die mögliche Vertuschung eines tödlichen Unfalls des Kinds. Dabei spielen auch Blutspuren eine Rolle, die in einem Mietwagen der Eltern gefunden werden. Analysen ergeben, dass sie sich niemandem zuordnen lassen. Maddies Eltern verlassen Portugal.

OKTOBER 2007: Maddies Eltern lassen eine 24-Stunden-Hotline für Hinweise und einen Hilfsfonds mit Spendengeldern einrichten. Zudem beschäftigen sie private Ermittler. Mehrfach veröffentlichen sie in den folgenden Wochen und Monaten Phantombilder möglicher Verdächtiger und treten in Medien auf.

JULI 2008: Die portugiesische Polizei stellt ihre Ermittlungen in dem Fall ergebnislos ein. Für eine Aufklärung fehlten die Beweise.

MAI 2009: Maddies Familie berichtet von einem neuen möglichen Verdächtigen, bei dem es sich um einen wegen Kindesmissbrauchs vorbestraften 64-jährigen Briten handelt, der im Universitätsklinikum Aachen wegen einer Krebserkrankung behandelt wird. Deutschen Behörden zufolge gibt er freiwillig eine DNA-Probe ab.

APRIL 2011: Die britische Polizei erklärt, Maddie könne durchaus am Leben sein. Eigene Experten hätten die Untersuchungsergebnisse aus Portugal ausgewertet und dabei mögliche neue Ansätze gefunden.

JULI 2013: Die britische Polizei startet offiziell eigene Ermittlungen in dem Fall, unter anderem mit Handydatenanalysen.

OKTOBER 2013: Die britische Polizei fahndet nach einem Mann, den Zeugen in der Ferienlage zur fraglichen Zeit mit einem Kind auf dem Arm gesehen haben wollen. Dazu werden zwei womöglich deutsch sprechende Männer gesucht. Britische Ermittler und Maddies Eltern treten daher in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" auf.

24. OKTOBER 2013: Die portugiesische Polizei nimmt wieder eigene Ermittlungen in dem Fall auf. Medienberichten zufolge geht es um einen inzwischen verstorbenen früheren Angestellten eines Restaurants.

MÄRZ 2014: Die britische Polizei nennt einen Sexualstraftäter als möglichen Täter, der zwischen 2004 und 2010 in Feriendomizile an der Algarve einbrach und dabei mehrere Mädchen missbrauchte. Der unbekannte Mann habe Englisch mit ausländischem Akzent gesprochen.

JUNI 2014: Portugiesische und britische Polizisten suchen an der Algarve nach der Leiche von Maddie. Grabungen bleiben erfolglos.

OKTOBER 2015: Die britische Polizei fährt ihre Ermittlungen zum Verschwinden des Mädchens zurück. Die Suche geht jedoch weiter.

JUNI 2020: In Deutschland startet die Justiz Mordermittlungen gegen einen 43-Jährigen, der wegen Sexualdelikten vorbestraft ist und derzeit eine längere Haftstrafe verbüßt. Der Deutsche lebte demnach von 1995 bis 2007 regelmäßig an der Algarve. Auch soll er dort öfter in Ferienhäuser und Hotels eingebrochen sein.

Neue Hinweise

Nach BKA-Angaben hatte der Verdächtige zwischen 1995 und 2007 regelmäßig an der Algarve gelebt, unter anderem für einige Jahre in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. "Nach hier vorliegenden Erkenntnissen ging er in dieser Zeit im Raum Lagos mehreren Gelegenheitsjobs, unter anderem in der Gastronomie, nach", teilte das BKA mit.

Das Wohzimmer des Tatverdächtigen in seiner portugiesischen Unterkunft. Foto © (c) AFP (STR)

Täterbeschreibung

Wie Scotland Yard am Mittwochabend mitteilte, trug der Mann zur Tatzeit kurzes, blondes Haar und ist etwa 1,80 Meter groß. Besonderes Augenmerk lenkten die britischen Ermittler auf zwei Fahrzeuge und zwei Telefonnummern, die der Verdächtige benutzt haben soll. Es geht um einen Caravan vom Typ VW T3 Westfalia mit portugiesischem Nummernschild, in dem der Mann zeitweise gewohnt haben soll, und einen Jaguar, Model XJR 6, mit einem deutschen Kennzeichen. Am Tag nach Maddies Verschwinden sei der Jaguar auf einen neuen Halter umgemeldet worden.

Ein 43-jähriger Deutscher, der mit seinem Campervan durch Portugal reiste, steht im Fadenkreuz der Ermittlungen Foto © AFP

An dem Abend, als Maddie verschwand, soll der Verdächtige einen Anruf erhalten haben unter der Nummer +351 912 730 680 mit portugiesischer Ländervorwahl. Der Anruf wurde in der Region um Praia de Luz entgegengenommen. "Ermittler glauben, dass die Person, die diesen Anruf getätigt hat, ein höchst wichtiger Zeuge ist, und rufen sie dazu auf, in Kontakt zu treten", hieß es in der Scotland-Yard-Mitteilung. Die Nummer des Anrufers laute +351 916 510 683.

Die Erkenntnisse seien das Ergebnis einer jahrelangen Zusammenarbeit, der britischen, deutschen und portugiesischen Polizei, hieß es weiter. "Nach dem 10. Jahrestag erhielt die Metropolitan Police Informationen über einen deutschen Mann, der sich bekanntermaßen in und um Praia de Luz aufhielt. Wir haben mit Kollegen in Deutschland und Portugal zusammengearbeitet und dieser Mann ist ein Verdächtiger im Verschwinden von Madeleine", sagte Detective Chief Inspector Mark Cranwell der Mitteilung zufolge. Scotland Yard betonte jedoch, dass es sich weiterhin um einen Vermisstenfall handle.

Portugiesische Ermittel befragen Zeugen erneut

Das teilte die Anklagebehörde der südlichen Region Faro am Mittwochabend mit. Dabei arbeiteten die portugiesischen Behörden mit den britischen und deutschen Behörden zusammen. Die portugiesische Polizei bestätigte, dass es Hinweise auf eine mögliche Beteiligung eines Deutschen gebe.

Ex-Nachbarin beschreibt Mann als aggressiv

Die Frau lebte in Portugal neben dem Verdächtigen. "Er war immer ein bisschen wütend, ist die Straße schnell hoch und runter gefahren und eines Tages, so um 2006, verschwand er ohne ein Wort", berichtete die Frau dem britischen Sender Sky News.

Die frühere Nachbarin gab an, dass der Verdächtige die Unterkunft damals von einem Briten gemietet habe. Polizisten aus Großbritannien hätten sie im vergangenen Jahr zu dem Verdächtigen befragt. In diesem Jahr seien dann portugiesische Ermittler aufgetaucht. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Mann nach dem Verlassen der Unterkunft noch weiterhin in der Umgebung aufgehalten hat.

Der entscheidende Beweis fehlt

Bereits nach einer Sendung von "Aktenzeichen XY... ungelöst" aus dem Jahr 2013 seien Hinweise auf den Deutschen eingegangen, sagte Christian Hoppe vom BKA am Mittwochabend in der ZDF-Sendung. Auch nach einem Bericht zehn Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens habe es Hinweise gegeben. Damals reichten die Informationen aber nicht für Ermittlungen oder eine Festnahme aus, wie Hoppe berichtete. Es gab demnach viele Indizien, der entscheidende Beweis fehle aber noch. Die Ermittlungen führten zu der Annahme, dass das Mädchen einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist.

Nach Informationen der "Braunschweiger Zeitung" soll der 43-Jährige auch die Vergewaltigung der 72-Jährigen in Portugal begangen haben - in demselben Ort, in dem rund eineinhalb Jahre später die kleine Maddie verschwand. Im Dezember 2019 sei der Mann vor dem Braunschweiger Landgericht zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Urteil sei bisher nicht rechtskräftig; der Angeklagte werfe der Justiz Rechtsfehler im Auslieferungsverfahren vor.

Madeleines Eltern hatten sich mit teils emotionalen Aufrufen immer wieder an die Öffentlichkeit gewandt, um Informationen über den Verbleib ihrer Tochter zu erhalten. "Alles, was wir je wollten, ist sie zu finden, die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen", heißt es in einem Statement der Eltern in der Scotland-Yard-Mitteilung. "Wir werden niemals die Hoffnung aufgeben, Madeleine lebend zu finden, aber was auch immer herauskommen sollte, wir müssen es wissen, weil wir Frieden finden müssen."

Sie kaufe noch immer Geschenke für ihre Tochter zu Weihnachten und zum Geburtstag, hatte Mutter Kate McCann in einem BBC-Interview zum 10. Jahrestag von Maddies Verschwinden 2017 gesagt.

 

 

Kommentare (15)

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DieRoteNelke
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Wenn man die Telefonnummer kennt,

wieso kennt man dann den Anrufer nicht??

reisi1974
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Wahrscheinlich

Pre-paid Handy, musste man 2007 noch nicht registrieren lassen!

reisi1974
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Wieso sind es immer die Deutschen?

Ohne voreingenommen sein zu wollen, aber warum begehen so viele Deutsche immer wieder solche Taten in Zusammenhang mit Kindesmissbrauch bzw. - tötung?
Klar, Österreich ist um vieles kleiner und bei uns gibt es dann gleich solche Horrorfälle ala Priklopil und Fritzl, aber ich nehme ungleich mehr Fälle von unseren nördlichen Nachbarn wahr als von anderswo...
Wäre mal eine Studie wert🤔...
Nichtsdestotrotz hoffe ich auf Gerechtigkeit für Maddie und das der Täter für immer in der Hölle schmort😡!

reisi1974
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Ihr seids eine lustige

Diskussionsrunde🤣, auf eine unvoreingenomme Frage mit Hoffnung auf Belehrung gibt's nur Rotstrichler😳...
Gott sei Dank gibt's im Real Life diskussionnbereitere Mitmenschen, die mich mit Fakten widerlegen👍!

fred4711
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dir ist schon klar

dass D ca. 10x so viele Einwohner hat wie A.....und damit auch in Europa (ohne Russland) am meisten Einwohner...und ich bin mir nicht sicher, ob ich von D 10x mehr Kindesmissbrauch etc. gelesen habe

Uezze
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Ergänzung

Ich glaube solche grauslichen Verbrechen haben nichts mit Nationalität zu tun. Möchte nicht wissen wie Statistiken aussehen würden, wenn wir im eigenen Land alle Untaten öffentlich machen würden .......

Uezze
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????

Kaum einen dümmeren Kommentar gelesen.
Disqualifiziert sich von selbst.

reisi1974
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Wieso?

Kanns mir jemand erklären? War nur eine Überlegung, auf die ich gerne eine Antwort hätte🤷‍♀️!
Lasse mich gerne eines besseren belehren...

reisi1974
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Und die Einwohnerzahl

habe ich eh oben ins Treffen geführt!
Und ich glaube nicht, dass in Österreich solche grausligen Verbrechen ständig vertuscht werden können!
Also, ich warte auf Antworten...

Ragnar Lodbrok
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Lebenslänglich in Isolationshaft -

- ohne jeglichen Kontakt zu Menschen. Etwas anderes verdient der Täter - wer immer es war - nicht. Und bitte ja keine Möglichkeit für einen Selbstmord geben!

Sam125
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Ein Deutscher,der bereits schon vor Jahren einschlägig dahingehend verurteilt

wurde und zu der Zeit des Verschwinden von Maddie,sich in der Gegend ihres Verschwindens aufhielt,soll angeblich ihr Mörder sein!! Es tut mir leid so zu schreiben ,aber bei solchen Typen, die für ihre Befriedigung über (Mädchen und auch Buben)-Leichen gegen, müsste man, wie man es bei Ochsen und Kapaune macht,vorgehen und sie nie wieder frei lassen!!!!

georgXV
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RICHTIG !!!

solchen Typen gehört für immer die "Konzession" entzogen ...

KarlZoech
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Egal wer es war, es wäre gut, würde nach all den Jahren der Täter noch gefunden

und der Gerechtigkeit zugeführt!
PS. Es ist nicht ratsam, ein dreijähriges Kind allein in einem Hotelzimmer zu lassen, oder?

MoritzderKater
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@KarlZoech

Genau so ist es und so traurig die Sache ist, muss man sich fragen, was haben sich die Eltern gedacht, als sie ihr Kind alleine zurückgelassen haben. Angeblich *jeden* Abend. Mitschuld an --- was immer dem Kind passiert ist !!!

tenke
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Sie haben wohl die Höchststrafe dafür bekommen.

Unfassbar muss es sein..