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259 ToteZahl der Coronavirus-Fälle in China steigt auf 11.791

Die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus in China ist auf 11.791 gestiegen. Mit 46 neuen Todesfällen sind 259 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Danach kamen allein in der schwer betroffenen Krisenprovinz Hubei 45 Tote und 1347 neue Virusfälle hinzu, sodass dort jetzt 7153 Patienten gezählt wurden.

© APA/AFP
 

Am späten Freitagabend bestätigte das spanische Gesundheitsministerium den ersten Coronavirus-Fall des Landes. Es handelt sich um einen deutschen Touristen auf der Kanareninsel La Gomera, der Kontakt zu einem Infizierten in seiner Heimat gehabt habe. Insgesamt seien fünf Deutsche auf der Insel wegen Coronavirus-Verdachts unter Beobachtung.

Aus Deutschland wurden bisher sieben Fälle gemeldet, zwei davon wurden am Freitag bekannt. Sie alle stehen im Zusammenhang mit der Zentrale des Autozulieferers Webasto in Bayern, wo sich ein Mitarbeiter bei einer chinesischen Kollegin angesteckt hatte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief wegen der rasanten Ausbreitung des Virus am Donnerstagabend den internationalen Gesundheitsnotstand aus.

Gesundheitsnotstand in den USA

Die USA riefen wegen des Coronavirus einen öffentlichen Gesundheitsnotstand aus. Ausländern, die sich in den vergangenen zwei Wochen in China aufgehalten haben, werde die Einreise verboten, erklärte US-Gesundheitsminister Alex Azar am Freitag. Ausnahmen gebe es für enge Familienmitglieder von US-Bürgern und Ausländer mit ständiger Aufenthaltsgenehmigung. Die Anweisung gilt ab Sonntag. US-Bürger, die sich in der chinesischen Provinz Hubei aufhielten, sollen zudem zwei Wochen lang unter Quarantäne gestellt werden.

Zuvor hatten bereits mehrere Staaten Abschottungsmaßnahmen gegen China bekanntgegeben. Singapur und die Mongolei gaben bekannt, keine Chinesen oder Reisende aus China mehr ins Land zu lassen. Auch Österreich erhöhte seine Sicherheitsstufe und gab eine partielle Reisewarnung für die Krisenregion in China aus.

Sieben Österreicher, die sich in der Krisenprovinz Hubei aufhalten, sollen mit einer französischen Maschine ausgeflogen und über Frankreich voraussichtlich am Sonntag nach Österreich zurückkehren. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) dankte in der Nacht auf Samstag der französischen Regierung "für die exzellente Kooperation. Das ist gelebte europäische Zusammenarbeit!"

In Österreich gibt es bisher keinen bestätigten Fall: Für einen siebenten Verdachtsfall in Wien gab es ebenso eine Entwarnung wie für einen Verdachtsfall in Kärnten. Offen waren noch zwei weitere Corona-Verdachtsfälle in Salzburg. Das Paar wurde aus Sicherheitsgründen auf die Isolierstation der Salzburger Landesklinik gebracht.

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