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Frankreich Hunderttausende Menschen ohne Strom

In der Region Auvergne Rhone Alpes waren Freitagfrüh rund 140.000 Haushalte ohne Strom. Wegen stürmischen Winds sind Äste und Bäume auf Stromleitungen gestürzt.

In Saint-Romain-en-Gier in der Nähe von Lyon stürtzte das Dach einer Tankstelle ein © APA/AFP/ROMAIN LAFABREGUE
 

Wegen des Sturmtiefs "Elsa" ist im Osten und im Zentrum Frankreichs bei hunderttausenden Menschen der Strom ausgefallen. In der Region Auvergne Rhone Alpes waren Freitagfrüh rund 140.000 Haushalte ohne Strom, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte. Wegen stürmischen Winds sind Äste und Bäume auf Stromleitungen gestürzt.

In zahlreichen Departements herrschte Alarmstufe Orange. Der französische Wetterdienst warnte vor heftigem Wind, im Süden des Landes aber auch vor Überschwemmungen. Einige Skigebiete wie Gourette oder Pierre Saint-Martin in den Pyrenäen blieben geschlossen. Im Departement Alpes-Maritimes fiel am Freitag der Schulunterricht wegen heftigen Regens aus.

Kommentare (4)

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isteinschoenerName
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Wenn der Treibhausgas-Ausstoß in den nächsten Jahren nicht radikal reduziert ...

... wird, werden Unwetterkatastrophen und -Schäden weiter stark zunehmen, und die damit verbundenen Kosten uns mit den Jahren über den Kopf wachsen.

Somit wäre es auch rein finanziell gesehen weit klüger, ab sofort umfassend in Klimaschutz zu investieren.

Scheint in den Köpfen der Politiker noch immer nicht angekommen zu sein.

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scionescio
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Jetzt kann man zumindest noch mit den Einsatzfahrzeugen und dem schweren Gerät zu den Orten fahren und die Schäden beheben, damit wieder Strom zur Verfügung steht ...

... stelle ich mir spannend vor, wenn angeblich alle nur mehr eAutos mit Akku fahren und kein Strom zum Laden da ist und die paar Kilometer Reichweite verbraucht sind- wie dann wohl Rettung, Feuerwehr und Katastrophenschutz funktionieren?

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isteinschoenerName
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Außerdem, wenn das Argument stimmen würde, ...

dann sollen halt von mir aus in Zukunft Feuerwehr u. Rettung mit Hybrid-Antrieb unterwegs sein. Dass allein wär aber lange kein Grund, dass 99,99 Prozent aller anderen PKW und LKW weiterhin die Luft verpesten müssen.

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isteinschoenerName
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Anfälligkeit von Groß-Netzen bedeutet lediglich, ...

dass es in Zukunft mehr Dezentralität braucht. Z.B. durch Bürger-PV-Anlagen, Windkraftwerke, ect.

Oder wussten Sie z.B., dass ab 2020 in Kalifornien / USA kein Neubau ohne Sonnenkollektoren mehr errichtet werden darf?
Ab 2025 dürfen in Norwegen (die uns in Bezug auf E-Mobilität bereits um Meilen voraus sind) keine Verbrennerfahrzeuge mehr neu zugelassen werden.
In China ab 2030!

Glauben Sie echt, die sind alle so viel dümmer als wie wir???

Um die Frage zu beantworten, vl. einfach mal das politische Geschehen in unserem Land genauer betrachten ;-)

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