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Katastrophe in AlbanienDutzende Überlebende aus Bebentrümmern gerettet

Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben in Albanien stieg unterdessen auf 27. Auch am Mittwoch wurden noch Opfer unter den Trümmern vermutet.

Verzweifelte Versuche, noch Menschenleben zu retten
Verzweifelte Versuche, noch Menschenleben zu retten © (c) APA/AFP/ARMEND NIMANI
 

Rettungskräfte haben aus den Trümmern des schwersten Erdbebens seit Jahrzehnten in Albanien inzwischen 46 Überlebende geborgen. Das teilte das Verteidigungsministerium Mittwochfrüh mit. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf 29. Die Zahl der Verletzten bezifferte das Ministerium auf 650.

Ministerpräsident Edi Rama erklärte den Mittwoch zum nationalen Trauertag. Staatliche Institutionen senkten die albanische Flagge auf halbmast. Die albanische Regierung verkündete den Ausnahmezustand für die Regionen von Durres und Tirana. Diese Entscheidung sei auf Basis der Verfassung und einschlägiger Gesetze gefasst worden, erläuterte Rama laut regionalen Medienberichten.

Schwerstes Erdbeben in Albanien seit Jahrzehnten: Massive Zerstörungen und Tote

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat die Westküste Albaniens erschüttert.

(c) APA/AFP/GENT SHKULLAKU (GENT SHKULLAKU)

Die Erschütterungen überraschten die Menschen in ihrem Schlaf - die Folgen waren verheerend.

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Nach Meldungen über 13 Tote schnellte die Opferbilanz laufend in die Höhe. Hunderte Personen wurden verletzt.

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Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Erdbebenzentrums EMSC etwa 34 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tirana in einer Tiefe von zehn Kilometern.

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Am schwersten wurde die Umgebung der Hafenstadt Durres an der albanischen Adriaküste getroffen.

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In Durres und im nahegelegenen Thumana stürzten Gebäude ein. Rettungskräfte suchten in Trümmern nach Verschütteten.

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Die EU aktivierte auf albanisches Ersuchen hin das Katastrophenschutzverfahren.

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Die Europäische Union hat bisher drei Such- und Rettungsteams mobilisiert, die nach Albanien entsandt werden, um die albanischen Behörden bei ihren Such- und Rettungseinsätzen zu unterstützen.

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Mit dem Copernicus-System werden Satellitenbildern der betroffenen Gebiete erstellt.

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Klicken Sie sich durch weitere Bilder aus dem Katastrophengebiet, wo die Hilfsaktionen auf Hochtouren laufen.

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Das Erdbeben hatte Dienstagfrüh den Westen des kleinen Balkanstaats erschüttert. In Tirana, der Hafenstadt Durres und einigen Landgemeinden stürzten Häuser ein, Menschen liefen zu nachtschlafender Zeit in Panik auf die Straße. Auch am Mittwoch wurden noch Opfer unter den Trümmern vermutet. Das Beben war über die Landesgrenzen hinaus zu spüren, so etwa in Nordwestgriechenland, Südserbien und in Teilen Süditaliens.

Beben auch auf Kreta

Einen Tag nach einem tödlichen Erdbeben in Albanien ist die griechische Urlauberinsel Kreta von einem starken Beben erschüttert worden. Der Erdstoß der Stärke 6,1 ereignete sich nach Angaben der Erdbebenwarte in Athen um 9.23 Uhr Ortszeit (8.23 Uhr MEZ), sein Zentrum lag demnach in einer Tiefe von 70 Kilometern unter dem Meeresboden. Die gesamte Insel Kreta sei von dem Beben erschüttert worden, sagte Gouverneur Stavros Arnaoutakis. "Aber glücklicherweise sind keine Schäden bekannt."

Das Institut für Geowissenschaften in Tirana und das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gaben die Stärke des Bebens mit 6,3 an, die US-Erdbebenwarte (USGS) mit 6,4. Das Epizentrum lag nach albanischen Angaben zehn Kilometer nördlich von Durres und 30 Kilometer westlich von Tirana. Das Zentrum wurde in zehn Kilometer Tiefe im Adriatischen Meer lokalisiert.

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