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14-Jähriger starbRaserunfall in München via Dashcam gefilmt

Auf der Videoaufzeichnung ist zu sehen, wie der 34 Jahre alte Fahrer mit hoher Geschwindigkeit fährt, das Auto einen Burschen erfasst und wie dieser in die Luft geschleudert werde.

Sujetbild © (c) visoot - stock.adobe.com
 

Der tödliche Raserunfall in München ist mit einer sogenannten Dashcam aus einem anderen Wagen gefilmt worden. Das sind in Autos installierte Videokameras, die während der Fahrt die Sicht aus der Windschutzscheibe aufzeichnen.

Der Leiter der Mordkommission, Josef Wimmer, sagte am Montag, auf der Videoaufzeichnung sei zu sehen, wie der 34 Jahre alte Fahrer mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahre, das Auto einen Burschen erfasst und wie dieser in die Luft geschleudert werde. Danach zeigt das Video, wie die nachrückende Streife sofort anhält, um eine Reanimation einzuleiten.

Der Raser war am Freitagabend in falscher Richtung unterwegs gewesen, als er zwei Jugendliche erfasste. Der Dashcambesitzer fuhr den Angaben nach Auto parallel zu ihm.

Staatsanwältin Anne Leiding sagte: "Diese Aufzeichnung der Dashcam ist für uns ein ganz wesentliches Beweismittel." Das Aufzeichnen mit einer Dashcam sei zwar eine Ordnungswidrigkeit, die Aufnahmen dürften aber trotzdem auch in einem Prozess verwertet werden.

Kommentare (4)

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Carlo62
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In allen osteuropäischen Ländern hat praktisch jedes Fahrzeug...

...eine Dashcam eingebaut. In A und D (und in vielen anderen Ländern) ist dies aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt. Dabei wären Videoaufzeichnungen nach Unfällen sehr hilfreich. Es ist ja auch technisch möglich, nur jene Daten automatisch zu speichern, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit einem Crash stehen.

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Geroexeo
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@ Carlo

Das stimmt do nicht ganz, in D sind Dashcam erlaubt nur permanent Aufnahmen sind nicht gestattet

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compositore
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@ Carlo

Datenschutz wird bei Privatpersonen sehr ernst genommen, der Staat ist bei der geplanten Gesichtserkennung wesentlich legerer ...

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sune
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Hoffentlich

Lautet die Anklage Mord und der Raser geht lebenslange hinter Gitter.

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