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Angriff auf MormonenTrump bietet Mexiko im "Krieg" gegen Drogenkartelle Hilfe an

Bei einem Überfall auf Mitglieder einer US-Mormonen-Gemeinde im Nordwesten Mexikos waren mindestens drei Frauen und sechs Kinder getötet worden.

© (c) APA/AFP/ALFREDO ESTRELLA (ALFREDO ESTRELLA)
 

Nach der Tötung von neun Mitgliedern einer US-Mormonen-Gemeinde in einem von Bandenkriminalität geprägten Gebiet in Mexiko hat US-Präsident Donald Trump dem Nachbarland Hilfe im "Krieg" gegen Drogenkartelle angeboten.

Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador habe die Bekämpfung der Drogenkartelle vorangetrieben, sie seien aber "so groß und mächtig geworden, dass man manchmal eine Armee braucht, um eine Armee zu besiegen", schrieb Trump am Dienstag im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Wenn Mexiko Hilfe brauche, seien die USA bereit, "sich einzubringen und die Arbeit schnell und effektiv zu erledigen", ergänzte Trump. "Für Mexiko ist die Zeit gekommen, mit Hilfe der USA Krieg gegen die Drogenkartelle zu führen und sie vom Erdboden zu beseitigen. Wir warten nur auf einen Anruf von eurem großartigen neuen Präsidenten!"

Lopez Obrador erklärte sich zu Gesprächen mit Trump über eine mögliche Kooperation bereit. Vor Reportern sagte er, er danke Trump für sein Angebot, es müsse aber geklärt werden, wie eine solche Hilfe aussehen könne, bei der gleichzeitig die Souveränität Mexikos respektiert werde. Bei einem Überfall auf Mitglieder einer US-Mormonen-Gemeinde im Nordwesten Mexikos waren am Montag mindestens drei Frauen und sechs Kinder getötet worden. Der Angriff ereignete sich in Rancho de la Mora an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Chihuahua und Sonora nahe der Grenze zu den USA. In der Gegend sind Drogenhändler und andere kriminelle Banden aktiv.

Die betroffene Gemeinde besteht aus Nachfahren von Mormonen, die im 19. Jahrhundert vor Verfolgung aus den USA flüchteten. Viele besitzen die Staatsangehörigkeit beider Länder.

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