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Weltweite Proteste Barcelona, Hong Kong, Santiago

Santiago im Ausnahmezustand, Barcelona hält bei Tag sechs der blutigen Proteste. In Hong Kong wird gegen die Regierung demonstriert. So sieht es bei den Demonstrationen aus.

Proteste in Barcelona

Rund 6.000 Menschen versammelten sich am späten Samstagabend im Zentrum von Barcelona.

(c) AP (Emilio Morenatti)

Zunächst friedlich

Nachdem in Katalonien insgesamt rund 525.000 Menschen friedlich protestiert hatten, eskalierte die Situation am Freitagabend.

(c) APA/AFP/LLUIS GENE (LLUIS GENE)

Verhaftungen

Die katalanischen Separatisten protestieren erneut gegen langjährige Haftstrafen für neun Führer der Unabhängigkeitsbewegung.

(c) AP (Emilio Morenatti)

Gewalt

Erst in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte Barcelona die gewalttätigste Nacht seit Beginn der Proteste erlebt.

(c) APA/AFP/PAU BARRENA (PAU BARRENA)

Kein Ende in Sicht

In ganz Katalonien gab es 83 Festnahmen. 182 Menschen, darunter 22 Polizisten und zwei Journalisten, wurden verletzt.

(c) APA/AFP/LLUIS GENE (LLUIS GENE)

Radikal

Die Beamten reagierten auf Steine und Metallgegenstände mit dem Einsatz von Tränengas und Gummigeschoßen.

(c) APA/AFP/PAU BARRENA (PAU BARRENA)

Treffen

Regionalpräsident Quim Torra habe Ministerpräsident Pedro Sánchez angerufen, um ein Treffen vorzuschlagen. Der Sozialist sei aber nicht ans Telefon gegangen, heißt es.

(c) APA/AFP/LLUIS GENE (LLUIS GENE)

Hong Kong

Trotz eines Verbots der Polizei sind in Hongkong erneut zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen, um gegen ihre Regierung und den wachsenden Einfluss der kommunistischen Führung in Peking zu demonstrieren.
 
 

(c) AP (Vincent Yu)

Angriff

Jimmy Shan, einer der Anführer der Hongkonger Demokratiebewegung wurde vergangene Woche ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er mit einem Hammer niedergeschlagen worden war.

(c) AP (Felipe Dana)

Anfänge

Die Proteste in der Finanzmetropole hatten sich anfänglich gegen ein geplantes Gesetz gerichtet, das die Überstellungen von Verdächtigen an Festland-China vorsah.

(c) APA/AFP/ANTHONY WALLACE (ANTHONY WALLACE)

Hilfe

Die  Menschen widersetzen sich dem Demonstratoionsverbot und hoffen auf Unterstützung aus den USA.

(c) AP (Kin Cheung)

Abwehr

Neben dem friedlichen Demonstrationszug warfen radikale Aktivisten Brandsätze. Die Polizei wehrte sich mit Tränengas und Wasserwerfern.

(c) AP (Kin Cheung)

Vermummungsverbot

Die seit dem 9. Juni andauernden Proteste haben zuletzt etwas an Fahrt verloren, nachdem die Regierung ein Vermummungsverbot verhängt hatte.

(c) APA/AFP/ANTHONY WALLACE (ANTHONY WALLACE)

Mit Gewalt

Radikale Aktivsten verwüsten die chinesischen Sonderverwaltungszone.

(c) AP (Kin Cheung)

Forderungen

Gefordert werden der Rücktritt von Regierungschefin Carrie Lam, eine Durchleuchtung der Polizeigewalt und freie Wahlen.

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Stopp

In Santiago de Chile gingen die Menschen auf die Straße, um gegen die Kluft zwischen Arm und Reich zu demonstrieren. Den Ausschlag gab eine Fahrpreiserhöhung für die U-Bahn von 1,01 auf 1,05 Euro.

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Verwüstung

Seit der Ankündigung der Fahrpreiserhöhung für die U-Bahn wurden 78 der 164 U-Bahn-Stationen in Santiago verwüstet.

(c) APA/AFP/PABLO VERA (PABLO VERA)

Brennende Busse

Nachdem auch 16 Busse in Brand gesetzt und neben dem U-Bahn- auch der Busverkehr ausgesetzt wurde, lag in der Hauptstadt am Sonntag der öffentliche Verkehr nahezu vollkommen still.

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Barrikaden

In verschiedenen Stadtteilen von Santiago errichteten Demonstranten am Samstag Barrikaden, es gab Zusammenstöße mit der Polizei.

(c) APA/AFP/MARTIN BERNETTI (MARTIN BERNETTI)

Tausende Militärs

Es ist das erste Mal seit dem Ende der Diktatur unter General Augusto Pinochet 1990, dass in der chilenischen Hauptstadt Militär patrouillierte. Die Regierung mobilisierte 9.500 Sicherheitskräfte.

(c) APA/AFP/PABLO VERA (PABLO VERA)

Zerstörung

In der Nacht auf Sonntag kamen drei Menschen ums Leben, als ein Supermarkt im Süden Santiagos geplündert wurde und in Brand geriet. Sebastián Piñera sagte, es gebe "gute Gründe" für die Proteste und nahm eine Fahrpreiserhöhung für die U-Bahn zurück.

(c) APA/AFP/PABLO VERA (PABLO VERA)

Auch in Valparaiso

Die Unruhen beschränkten sich aber nicht nur auf die Hauptstadt Santiago mit sieben Millionen Einwohnern. In der Hafenstadt Valparaíso steckten Demonstranten den Sitz der Tageszeitung "El Mercurio" in Brand.

(c) APA/AFP/PABLO VERA (PABLO VERA)

Ausgangssperre

Präsident Piñera erteilte General Javier Iturriaga del Campo den Auftrag, binnen zwei Wochen wieder für Sicherheit in Santiago zu sorgen. Eine nächtliche Ausgangssperre wurde für 22 bis 7 Uhr Ortszeit verhängt.

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Ausgangssperre

Es ist noch nicht klar, an wie vielen Tagen sie gelten soll.

(c) APA/AFP/MARTIN BERNETTI (MARTIN BERNETTI)
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