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21,7 Prozent betroffenArmutsgefährdung in EU weiter rückläufig

Die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen ist in der Europäischen Union sinkt weiter.

© Matthias Nordmeyer - Fotolia
 

Im Vorjahr waren 109,2 Millionen Menschen oder 21,7 Prozent davon betroffen, ein Rückgang von 0,8 Prozentpunkten oder 2,7 Millionen Menschen zum Jahr 2017. Laut einer Eurostat-Aussendung vom Mittwoch war dabei weiterhin Bulgarien mit 32,8 Prozent der negative Spitzenreiter.

Allerdings ging der Anteil der armutsgefährdeten Personen an der Gesamtbevölkerung in dem Balkanland innerhalb eines Jahres um 6,1 Prozentpunkte zurück. Weiterhin der EU-Staat mit dem geringsten Anteil armutsgefährdeter Personen war Tschechien mit 12,2 Prozent (gleicher Wert wie 2017). Österreich lag mit 17,5 Prozent (2017: 18,1 Prozent) auf Platz 21 der 28 EU-Staaten und verbesserte sich damit um einen Platz in Richtung der am Staaten mit der geringsten Armutsgefährdung.

Länder-Ranking

Hinter Bulgarien rangierten 2018 Rumänien (32,5 Prozent), Griechenland (31,8 Prozent), Lettland (28,4 Prozent), Litauen (28,3 Prozent), Italien (27,3 Prozent), Spanien (26,1 Prozent), Kroatien (24,8 Prozent), Estland (24,4 Prozent), Zypern (23,9 Prozent), Irland (22,7 Prozent), Großbritannien (22 Prozent), Luxemburg (21,9 Prozent), Portugal (21,6 Prozent), Belgien (19,8 Prozent), Ungarn (19,6 Prozent), Malta (19 Prozent), Polen (18,9 Prozent), Deutschland (18,7 Prozent), Schweden (18 Prozent), ÖSTERREICH (17,5 Prozent), Dänemark und Frankreich (je 17,4 Prozent), die Niederlande (16,7 Prozent), Finnland (16,5 Prozent), die Slowakei (16,3 Prozent), Slowenien (16,2 Prozent) und Tschechien (12,2 Prozent).

Unter erheblicher materieller Deprivation litt im Vorjahr 5,8 Prozent der EU-Bevölkerung (2008: 8,5 Prozent). Diese Menschen waren nicht in der Lage, Rechnungen zu bezahlen, ihre Wohnung angemessen zu beheizen oder eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren. Auch in dieser Kategorie war Bulgarien mit 20,9 Prozent der Bevölkerung negativer Spitzenreiter. Den geringsten Anteil von Menschen mit erheblicher materieller Deprivation gab es in Luxemburg (1,3 Prozent), gefolgt von Schweden (1,6 Prozent), den Niederlanden (2,4 Prozent) und Österreich (2,8 Prozent).

Im Zehn-Jahres-Vergleich verbuchte Bulgarien den größten Rückgang beim Anteil armutsgefährdeter Personen (-12 Prozentpunkte), während Luxemburg den größten Anstieg (+6,4 Prozentpunkte) verkraften musste. Die Zahl der armutsgefährdeten Personen ist weiters in Griechenland, Estland, Spanien, Italien, und den Niederlanden, Schweden sowie Zypern gestiegen. Die stärksten Rückgänge neben Bulgarien gab es in Rumänien, Polen, Ungarn und Lettland.

In absoluten Zahlen gab es die meisten von Armut und sozialer Ausgrenzung gefährdeten Personen in Italien (16,44 Millionen), vor Deutschland (15,25 Millionen) und Großbritannien (14,33 Millionen). Die geringste Zahl wies auch wegen der Größe bzw. Kleinheit des Landes Malta mit 89.000 auf. Österreich lag bei 1,51 Millionen.

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Sam125
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Lesenswert?

Das ist einmal eine gute

Meldung! Weiterso!?

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