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PolizistenmordeMesserattacke in Paris: Täter hatte Kontakt zu Salafisten

Innenminister Castaner habe nicht die Wahrheit über mögliche Radikalisierung des Angreifers gesagt, behauptet die französische Opposition.

© (c) APA/AFP/MARTIN BUREAU
 

Der Tatverdächtige im Fall der tödlichen Messerattacke im Pariser Polizeihauptquartier hat den Ermittlern zufolge mit mutmaßlichen Salafisten Kontakt gehabt. Der 45-Jährige sei vor rund zehn Jahren zum Islam konvertiert, sagte Chefermittler Jean-François Ricard am Samstag bei einer Pressekonferenz in Paris.

Der Mann habe vor der Tat außerdem per Mobiltelefon ausschließlich religiöse Nachrichten mit seiner Ehefrau ausgetauscht. Diese sei den Ermittlern nicht als terrorverdächtig bekannt. Der Angreifer habe auch wegen seines Glaubens seine Kleidungsgewohnheiten umgestellt, den Kontakt zu Frauen geändert und gegenüber einem Kollegen Zustimmung zu dem islamistischen Attentat auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" im Jänner 2015 geäußert.

Unmittelbar vor der Tat habe er zwei Messer gekauft, eines aus Metall und eines aus Keramik. Seine Bluttat habe nur wenige Minuten gedauert, bis er von einem Polizisten erschossen worden sei. Der Angreifer war nach Angaben des Chefermittlers mit extremer Gewalt vorgegangen - das habe auch die Obduktion der Opfer gezeigt.

Untersuchungsausschuss gefordert

Oppositionspolitiker fordern die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu dem Vorfall. Er verlange eine parlamentarische Untersuchung, schrieb der konservative Abgeordnete Éric Ciotti am Samstag auf Twitter.

Er warf dem französischen Innenminister Christophe Castaner vor, nicht die Wahrheit über eine bekannte mögliche Radikalisierung des mutmaßlichen Angreifers gesagt zu haben.

Der Chef der Republikaner in der Nationalversammlung, Christian Jacob, werde am Dienstag eine entsprechende Forderung einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Weitere konservative Abgeordnete forderten den Rücktritt von Castaner. Ihrer Ansicht nach hatte der Innenminister Informationen über den mutmaßlichen Täter zurückgehalten als er nach der Tat am Donnerstag erklärte, der Mann sei zuvor nicht negativ aufgefallen. Beweise legten die Oppositionspolitiker dafür zunächst nicht vor.

Die Anti-Terror-Fahnder der Staatsanwaltschaft hatten am Freitag die Ermittlungen übernommen. Die Entscheidung sei auf Basis der bisherigen Erkenntnisse getroffen worden, so die Staatsanwaltschaft. Es werde sowohl wegen Mordes und versuchten Mordes als auch wegen Terror-Verdachts ermittelt. Die Ehefrau des mutmaßlichen Angreifers blieb am Samstag weiterhin in Gewahrsam. Sie war nach der Tat am Donnerstag festgenommen worden.

Im Visier der Opposition: Innenminister Christophe Castaner
Im Visier der Opposition: Innenminister Christophe Castaner Foto © (c) APA/AFP/LUDOVIC MARIN

Ersten Berichten zufolge war der Mann 2017 zum Islam konvertiert. BFMTV berichtete am Samstag in Berufung auf Ermittlerkreise, der Mann sei bereits früher konvertiert und habe sich positiv über den islamistischen Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" geäußert. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Der 45-Jährige Mitarbeiter des Polizeihauptquartiers im Herzen von Paris hatte am Donnerstag vier seiner Kollegen mit einem Messer getötet. Bei den Opfern handelt es um drei Männer und eine Frau. Der Angreifer wurde erschossen.

Kommentare (5)

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Popelpeter
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22
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Das

Ist das Ergebnis der Political Correctness ! Es ghört sofort ein Verbotsgesetz erlassen für jegliche Salafistisch - Radikale Strömungen!! Bei Verstoß sofortige Ausweisung!!!!!!!!!

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Lotusomega
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2
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Insel

Ausweisung ist viel zu Human!
Auch bei einer Ausweisung wäre er eine potentielle Gefahr für die Menschheit.
Ich würde für solche Menschen die Todesstrafe einführen lassen. Eine Alternative wäre eine Insel weit weg vom Festland zu verwenden, um die Extremisten lebenslang zu inhaftieren unter strengster Bewachung. Nicht so wie in Österreich etwas mehr als zwanzig Jahre, sondern wie das Wort lebenslang eigentlich wirklich bedeutet.
Und jeder der ein islamischer Extremist ist gehört inhaftiert. Man muss die potentielle Gefahr soweit wie möglich eindämmen.

Ich weiß, das viele meiner Meinung nicht teilen werden, aber aber nur so oder ähnlich kann man diese Gefahr etwas bremsen.

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georgXV
0
5
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genauso ist es !!!

N U R sind unsere Politiker LEIDER viel zu feige dieses Gesetz SOFORT (und OHNE wenn und aber) umzusetzen.

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walterkaernten
1
24
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ISLAM

1.
In dieser RADIKALEN form gehört der ISLAM N I C H T nach EUROPA.
Wann werden ILAMISCHE verantwortliche dazu ÖFFENTLICH stellung nehmen.

2.
Die Katholiken waren bis auf die letzten jahrzehnte auch sehr
BRUTAL und RADIKAL.
Der AUFKLÄRUNG sei DANK, dass sich das geändert hat.

3.
Warum hat man in KLGENFURT ein ISLAMISCHES gebetshaus genehmigt, ohne die öffentlichkeit vorher zu informieren

4.
Evangelische und katholische WÜRDENTRÄGER waren natürlich bei der eiweihung dabei...…..

5.
SOFORT sollten ALLE steuerbefreiungen und förderungen aus STEUERGELD für ALLE religionen eingestellt werden.

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FRED4713
12
7
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ich gehe etwas weiter....

sofort ALLE Religionen verbieten.....jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass das alles völliger Unsinn ist.

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