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Nach Festsetzung freiBritischer Öltanker "Stena Impero" verließ iranischen Hafen

Mehr als zwei Monate nach seiner Festsetzung durch die iranischen Behörden hat der britische Öltanker "Stena Impero" am Freitag den Hafen der Stadt Bandar Abbas verlassen. Wie Schiffsbeobachtungsdaten von Refinitiv zeigten, setzte sich der Tanker in Bewegung und verließ den iranischen Hafen.

© APA (AFP)
 

Der Tanker war eigentlich schon am Montag von der iranischen Regierung freigegeben worden, doch blieb er zunächst weiter in iranischen Gewässern. Aus der Reederei hieß es, dass man einen offiziellen Bescheid aus Teheran abwarten wollte.

Seestraße von Hormuz

Die "Stena Impero" war am 19. Juli von den iranischen Revolutionsgarden in der Seestraße von Hormuz unter dem Vorwurf aufgebracht worden, gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen zu haben. Es wurde jedoch vermutet, dass der Iran damit auf die umstrittene, vorübergehende Festsetzung eines iranischen Öltankers vor dem zu Großbritannien gehörenden Gibraltar reagierte.

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt. Sie verbindet den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean. Ein Großteil des globalen Ölexports wird durch die Meerenge verschifft. Die Spannungen in der Region hatten sich in den vergangenen Monaten immens verschärft. Die Handelsschifffahrt wurde in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran hineingezogen. Es kam zu mehreren Zwischenfällen mit Tankern und Drohnen.

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