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RouenGroßbrand in Chemiewerk ist gelöscht

Anrainer waren aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Gebäude im Umkreis von 500 Metern wurden evakuiert, Schulen und Kindergärten blieben am Donnerstag geschlossen.

© APA (AFP)
 

Der Großbrand in einem als besonders gefährlich geltenden Chemiewerk in der nordfranzösischen Stadt Rouen ist gelöscht. Das teilte die Präfektur der Normandie am Freitag mit. Das Feuer war in der Nacht auf Donnerstag ausgebrochen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Feuerwehr war mit rund 200 Löschfahrzeugen im Einsatz.

Anrainer waren aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Gebäude im Umkreis von 500 Metern wurden evakuiert, Schulen und Kindergärten blieben am Donnerstag geschlossen. In dem Chemiewerk am Ufer der Seine werden Zusatzstoffe für Schmierstoffe hergestellt. Die Fabrik gehört zum Unternehmen Lubrizol von US-Milliardär Warren Buffett und unterliegt der sogenannten Seveso-Richtlinie der EU, die besonders strenge Sicherheitsauflagen vorschreibt.

In dem Werk arbeiten rund 400 Menschen. Die Chemiefabrik sorgte bereits in der Vergangenheit für Schlagzeilen - etwa, als 2013 durch ein Leck das Gas Methanthiol entwich und die Umgebung weitreichend nach faulen Eiern roch. Im Jahr 2015 flossen nach einem Betriebsunfall rund 2.000 Liter Mineralöl ins Abwassersystem der Stadt.

 

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Die Fabrik gehöre in die sogenannte Seveso-Kategorie von gefährlichen Produktionsstandorten, die von Behörden besonders überwacht würden, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Im italienischen Seveso bei Mailand war es 1976 zu einem verheerenden Chemieunfall gekommen.

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Schulen in dem Bereich mussten  zunächst geschlossen bleiben.
 
 

 
 
 

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Rouen liegt an der Seine zwischen Paris und der Hafenstadt Le Havre.

 

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