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Schwere Schäden in JapanTaifun "Faxai" legt Sony und Nissan lahm

Elektronikkonzern Sony stoppte die Arbeit in einem Werk südöstlich von Tokio, in dem Playstation-Spielekonsolen zusammengebaut werden. Auch die Bänder in zwei Fabriken des Autoherstellers Nissan westlich von Tokio standen still.

Taifun "Faxai" verursachte große Schäden © APA/AFP/JIJI PRESS
 

Der Taifun "Faxai" hat im Großraum Tokio nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die Produktion großer Unternehmen zum Stillstand gebracht. So stoppte der Elektronikkonzern Sony nach eigenen Angaben die Arbeit in einem Werk südöstlich der japanischen Hauptstadt, in dem Playstation-Spielekonsolen zusammengebaut werden.

Laut dem Sender NHK standen auch die Bänder in zwei Fabriken des Autoherstellers Nissan westlich von Tokio still. "Faxai" hatte das Festland Montagfrüh nahe Tokio erreicht. In dem Ballungsraum mit seinen 36 Millionen Einwohnern standen zahlreiche Züge still und mehr als 160 Flüge fielen aus.

930.000 Haushalte ohne Strom

Bäume wurden entwurzelt und Häuser abgedeckt, Strommasten knickten um. Zeitweise waren bis zu 930.000 Haushalte ohne Strom, wie NHK weiter berichtete. Eine Frau sei ums Leben gekommen, als sie von Sturmböen gegen ein Gebäude geschleudert worden sei.

In Japan gibt es jedes Jahr vier oder fünf Taifune, die Hauptstadt ist jedoch selten betroffen. "Faxai" zog noch im Laufe des Vormittags zurück aufs Meer. Doch die Behörden warnten vor anhaltenden starken Regenfällen. Dies galt auch für Fukushima, wo es 2011 nach einem Erdbeben und Tsunami zum schwersten Atomunfall seit Tschernobyl gekommen war.

Japan: Taifun Faxai brachte Zerstörung

Eine Frau kam ums Leben, mehr als 30 Menschen wurden verletzt, als "Faxai" mit heftigen Windböen durch die japanische Hauptstadt fegte.

 

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Der Sturm legte den Verkehr im Großraum Tokio teilweise lahm und sorgte für erhebliche Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

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Bäume knickten um und beschädigten Stromleitungen. Berichten zufolge fiel in mehr als 900.000 Haushalten der Strom aus.

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Kommentare (1)

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eleasar
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Japan hat weit größere Probleme als Taifune.

ZB mehr als eine Million Hikikomori. Ein relativ neues Phänomen, Symptom einer ungesunden Gesellschaft, die immer mehr Menschen im besten Alter zum Ausstieg und zur Selbstaufgabe bewegt. Darüber sollte berichtet werden.

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