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Prinz in ErklärungsnotAndrew, schwarzes Schaf aus bestem Hause

Andrew, zweitältester Sohn von Queen Elizabeth II., geistert durch das britische Königshaus. Sein Ruf dürfte ob seiner einstigen Verbindung zu Jeffrey Epstein unwiderruflich beschädigt sein.

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Prinz Andrew, Achter der britischen Thronfolge
Prinz Andrew, Achter der britischen Thronfolge © (c) APA/EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
 

Sein Leben sei wirklich nicht sonderlich schön, klagte der gutangezogene Brite während seiner Fußmassage. In anderen Monarchien, dem Fürstentum Monaco etwa, würden die Royals wenigstens in ihrer Freizeit in Ruhe gelassen. Hingegen sei er wegen seines Privatlebens dauernd in "großen Schwierigkeiten".

Wie vieles in den unappetitlichen Geschichten rund um Prinz Andrew, Lieblingssohn von Queen Elizabeth II. und Achter der Thronfolge, gehört die mehrere Jahre zurückliegende Szene in den Bereich des Hörensagens. Allerdings passt sie in das Bild, das sich die britische Öffentlichkeit über den Herzog von York, 59, gemacht hat: Der Mann war Frauenheld (Spitzname: randy Andy) und Freund zwielichtiger Geschäftsleute, beharrt in rüdem Ton auf seinem royalen Status und beklagt gern sein vermeintlich schweres Schicksal.

Dass Andrews Reputation nun "wahrscheinlich unwiderruflich beschädigt" ist, wie der königstreue Daily Telegraph glaubt, hat vor allem mit einem prominenten Namen zu tun: Jeffrey Epstein. Ein Jahrzehnt lang ließ sich der Prinz immer wieder von dem US-Finanzier einladen und durch die Welt fliegen, verbrachte Zeit in dessen New Yorker Anwesen, wo auch die angebliche Massage-Szene spielt. Den Kontakt brach der Engländer zunächst selbst dann nicht ab, als Epstein wegen Sexualdelikten zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

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