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Verkehrsminister macht DruckReferendum über Kreuzfahrtschiffe in Venedig

In Venedig tobt seit längerem eine Debatte über das Verbot von Kreuzfahrtschiffen auf dem Giudecca-Kanal vor dem Markusplatz.

Alltägliches Bild: Riesige Kreuzfahrtschiffe im Giudecca-Kanal
Alltägliches Bild: Riesige Kreuzfahrtschiffe im Giudecca-Kanal © (c) APA/AFP/MIGUEL MEDINA
 

Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli hat sich für ein Referendum in Venedig über einen Bann von Kreuzfahrtschiffen aus der Lagunenstadt ausgesprochen. "Unser Ziel ist eine endgültige Lösung zu finden, um Kreuzfahrtschiffe außerhalb des Giudecca-Kanals und des Beckens vor dem Markusplatz zu führen", erklärte Toninelli bei einem Besuch in Venedig am Freitag.

Als beste Lösung betrachtet der Minister der Fünf Sterne-Bewegung die Errichtung eines Kreuzfahrtterminals in Chioggia nahe Venedig. Von hier aus sollten Kreuzfahrtpassagiere nach Venedig geführt werden. Der Plan, demzufolge die Kreuzfahrtschiffe in der Industriegegend von Marghera anlegen sollten, ist laut dem italienischen Verkehrsminister nicht durchführbar. Aufgrund von Ölraffinerien sei das Gelände von Marghera vom Standpunkt der Umwelt und der Sicherheit aus zu heikel.

In Venedig tobt seit längerem eine Debatte über das Verbot von Kreuzfahrtschiffen auf dem Giudecca-Kanal vor dem Markusplatz. Das Kreuzfahrtschiff "MSC Opera" rammte am 2. Juni beim Anlegen in Venedig ein Touristenboot, auf dem sich rund 130 Menschen befunden haben sollen. Das Unglück ereignete sich auf der Höhe der Anlegestelle San Basilio-Zattere. Der Unfall ist womöglich auf ein Blackout zurückzuführen.

Bei den Verletzten handelte es sich um vier Touristinnen aus Australien, Neuseeland und den USA im Alter zwischen 67 und 72 Jahren.

Kommentare (1)

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lombok
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Ich verstehe nicht, was für Italiens Politiker so schwer ist,

die Schiffe aussen herum in Venedig vorbei fahren zu lassen. Keiner, nicht mal die Touristen und Reedereien, wollen durch den Giudecca Kanal fahren. Nur die Politik versagt seit Jahren.

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