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Bei Tat 14 Jahre jungMitschüler erwürgt: Anklage fordert für Buben lange Haft

Im Oktober 2018 soll der damals 14-jährige Deutsche in Wenden den zwei Jahre älteren Mitschüler mit bloßen Händen erwürgt haben. Der Jüngere sei in den Älteren verliebt gewesen, aber von diesem zurückgewiesen worden.

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Sujetbild © (c) APA/dpa/Guido Kirchner
 

Im Prozess gegen einen Teenager, der einen Mitschüler im Sauerland erwürgt haben soll, geht die Staatsanwaltschaft von Mord aus. In ihrem Schlussplädoyer forderte sie acht Jahre Haft sowie eine Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus, wie eine Sprecherin des Landgerichts Siegen sagte. Der Gesetzgeber sieht dies vor, wenn Täter nicht oder nicht voll schuldfähig sind.

Während sich die Nebenkläger den Angaben zufolge dieser Forderung anschlossen, hat die Verteidigung des angeklagten Teenagers auf gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge plädiert und hält eine Haftstrafe von sechs Jahren für angemessen. Der Prozess findet aus Gründen des Jugendschutzes unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Im Oktober 2018 soll der damals 14-jährige Deutsche in Wenden den zwei Jahre älteren Mitschüler mit bloßen Händen erwürgt haben. Die Tat soll sich laut Anklage während der Unterrichtszeit in einem Waldstück nahe der Schule ereignet haben. Der Jüngere sei in den Älteren verliebt gewesen, aber von diesem zurückgewiesen worden. Es sei zum Streit und der Gewalteskalation gekommen.

Zu Prozessbeginn im April hatte der heute 15-Jährige gestanden. Das Urteil soll voraussichtlich am kommenden Donnerstag fallen.

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