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MississippiUS-Bundesrichter stoppt strenges Abtreibungsgesetz

Durch das extrem strenge Gesetz drohe eine "unmittelbare Verletzung der Frauenrechte", begründete der Richter seine Entscheidung.

© (c) APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY (TIMOTHY A. CLARY)
 

Ein US-Bundesrichter hat das strenge Abtreibungsgesetz des US-Bundesstaats Mississippi vorläufig gestoppt. Durch das Gesetz drohe eine "unmittelbare Verletzung der Frauenrechte", begründete der Richter Carlton Reeves seine Entscheidung am Freitag (Ortszeit). Die umstrittene Regelung sollte Schwangerschaftsabbrüche ab dem ersten messbaren Herzschlag des Fötus - nach der sechsten Schwangerschaftswoche - verbieten und ab Juli greifen.

Das sogenannte "Herzschlag-Gesetz" sieht Ausnahmen lediglich bei medizinischen Komplikationen vor, nicht jedoch bei Inzest oder Vergewaltigung. Die meisten Frauen würden sich aber erst nach sechs Wochen zu einer Abtreibung entscheiden, erklärte der Richter Reeves. Würde das Gesetz umgesetzt, könnten die Kliniken die meisten Eingriffe nicht mehr vornehmen.

Im vergangenen Jahr war in Mississippi bereits ein Gesetz auf den Weg gebracht worden, das Schwangerschaftsabbrüche nach der 15. Woche verbot. Es wurde jedoch von Kritikern des Abtreibungsverbots erfolgreich angefochten. Reeves kritisierte, dass der Staat auf die Gerichtsentscheidung nun mit einem "noch restriktiveren Gesetz" reagiert habe.

Der Gouverneur des konservativen Bundesstaats, der Republikaner Phil Bryant, zeigte sich enttäuscht von der Gerichtsentscheidung. Er werde den Generalstaatsanwalt bitten, die einstweilige Verfügung zu überprüfen. Mississippi liegt im sogenannten Bibelgürtel, dem sehr stark christlich geprägten Südosten der USA.

In einem Grundsatzurteil hatte der Oberste Gerichtshof der USA Abtreibungen 1973 landesweit legalisiert. Abtreibungsgegner versuchen in den einzelnen Bundesstaaten nun möglichst strikte Regelungen durchzusetzen - auch um Klagen dagegen und eine neue Grundsatzentscheidung zu erreichen.

Mehr als ein Dutzend Bundesstaaten haben bereits Gesetze verabschiedet, die Abtreibungen verbieten oder drastisch einschränken. Zuletzt hatte Alabama Schwangerschaftsabbrüche nahezu vollständig verboten.

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mEmeinesErachtens
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wo ist die MeToo Bewegung?

Seit 1975 gehört ein Patenkind aus NJ USA zum Kreis unserer Patenkinder, mit denen wir Jahr für Jahr bis heute auch regen gesellschaftlichen Kontakt habe. Da ich auch in diesen Zeitraum ca. 30 Jahre geschäftlich in den USA verkehrte kann ich hier generell nur sagen, dass ist eben die Gesellschaft der USA mit ihren Menschen.
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Persönlich und aus menschlicher Sicht finde ich derartige Denk- und Entscheidungsrichtungen als letztklassige Verhaltensweisen. "Das sogenannte "Herzschlag-Gesetz" sieht Ausnahmen lediglich bei medizinischen Komplikationen vor, nicht jedoch bei Inzest oder Vergewaltigung". Mehr als ein Dutzend Bundesstaaten haben bereits Gesetze verabschiedet, die Abtreibungen verbieten oder drastisch einschränken.
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In Anbetracht das der Mensch täglich millionenfach Lebewesen aller Arten tötet kann der Herzschlag kein Wertmesser sein und ist eher kontraproduktiv zur Entwicklung des Menschen. Hier frage ich mich, wo ist die MeToo Bewegung?

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mEmeinesErachtens
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Nachsatz.

Keine Frage die Abtreibung kann generell nicht Freiheit von Frauen noch straffrei sein. Aber im Detail sollte eine menschliche akzeptable Lösung vorhanden sein, die allein von Frauen getroffen wird. Ihr Körper ihre Person...Mitmenschen oder die Gesellschaft kann keinen Rechtsanspruch auf derartige Eingriffe besitzen. Vor allem bei Inzest und Vergewaltigung. Bei einer Gesetzgebung stellt sich die Frage, wo beginnt der Fötus zu einen selbstständig denken Wesen zu werden. Die Wahrnehmung von Empfindungen allein reicht hier nicht aus.
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Der Mensch tötet täglich millionenfach andere Lebewesen, weit nach dem Herzschlag eines Neugeborenen.

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