Herr Neuwirth, wie ist die Situation vor Ort?
Hubert Neuwirth: Über das Wochenende, als der Zyklon eingeschlagen hat, hat es kaum Informationen aus Beiragegeben. Die Medien waren zwei Tage lang fast gespenstisch ruhig. Das hatte damit zu tun, dass die Stromversorgung und die Telefonverbindungen unterbrochen waren. Erst danach wurde immer mehr das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Mittlerweile weiß man, dass laut nationalem Katastrophenschutzinstitut circa 600.000 Menschen vor Ort Hilfe brauchen.
Zyklon zerstört Mosambik
Naturkatastrophe in Größenordnung wie nie zuvor
Der gebürtige Kärntner Hubert Neuwirth ist Auslandsbüroleiter der Austrian Development Agency in Mosambik - er berichtet über die erschütternden Zustände im Auge des Zyklons "Idai". Zur aktuellen Lage und wie es vor Ort weiter geht.
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