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Nach tödlichem DammbruchHaft für Mitarbeiter von Vale und TÜV Süd

Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine nahe der brasilianischen Stadt Brumadinho mit mindestens 200 Toten hat die Justiz erneut Haft für elf Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale und zwei des TÜV Süd angeordnet.

Haft für Mitarbeiter von Vale und TÜV Süd
Haft für Mitarbeiter von Vale und TÜV Süd © APA/AFP/DOUGLAS MAGNO
 

Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine nahe der brasilianischen Stadt Brumadinho mit mindestens 200 Toten hat die Justiz erneut Haft für elf Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale und zwei des TÜV Süd angeordnet.

Gegen die 13 ermittelt die Justiz im Zusammenhang mit dem Dammbruch an der von Vale betriebenen Mine Corrego do Feijao vom 25. Jänner. Damals rollte eine Schlammlawine über Teile von Brumadinho und angrenzende Siedlungen hinweg. Die mit Schwermetallen durchsetzte flüssige Erdmasse gelangte auch in den angrenzenden Fluss Paraopeba und kontaminierte ihn. 108 Menschen gelten immer noch als vermisst. In der Pressemitteilung vom Donnerstag erwähnt der Gerichtshof explizit, dass zwei Ingenieure des deutschen Prüfunternehmens TÜV Süd die Stabilität des Damms bescheinigt hätten.

Der Dammbruch gilt als die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes, wie es weiter hieß. Vorläufige Ermittlungen deuten darauf hin, dass sowohl Mitarbeiter von Vale als auch von TÜV Süd und anderen Unternehmen von Stabilitätsrisiken am Damm wussten.

Brasilien: Tod und Zerstörung nach Schlammlawine

Dutzende Tote, Hunderte Vermisste. Nach dem Dammbruch an einer Erzmine in Brasilien suchen Helfer noch immer nach Überlebenden.

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Die Hoffnung sei allerdings nicht sehr groß, so der Gouverneur des Bundesstaates Minas Gerais Romeu Zema.

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Der Schlamm hatte eine rot-braune Schneise in das satte Grün geschlagen und alles unter sich begraben.

 

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Hubschrauber kreisten über den Schlammmassen und suchten nach Überlebenden.

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Das Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar.

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Rund zwölf Millionen Kubikmeter Schlamm haben sich über die Anlage und die nahe liegenden Siedlungen gewälzt.

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