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49-Jährige starb Uber für Unfall mit Autopilot nicht haftbar

Der Fahrerin des Autos droht wegen Totschlags eine Anklage. Sie hatte den Ermittlern zufolge auf ihrem Smartphone eine Fernsehsendung verfolgt und erst kurz vor dem tödlichen Zusammenstoß mit einer 49-Jährigen gebremst.

© APA (AFP/Tempe Police Dep.)
 

Der Fahrdienstvermittler Uber ist im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall eines seiner selbstfahrenden Test-Autos vor einem Jahr nach Einschätzung der US-Ermittler strafrechtlich nicht haftbar. Es gebe keine Grundlage, das US-Unternehmen für den Unfall zur Verantwortung zu ziehen, teilte die Staatsanwaltschaft von Yavapai County im US-Staat Arizona am Dienstag mit.

Allerdings sollte das Verhalten der Fahrerin, die aus Sicherheitsgründen beim Testen des Autopiloten hinter dem Steuer saß, genauer untersucht werden. Sie hatte den Ermittlern zufolge auf ihrem Smartphone eine Fernsehsendung verfolgt und erst kurz vor dem tödlichen Zusammenstoß mit einer 49-Jährigen, die im Dunkeln abseits des Zebrastreifens ihr Fahrrad über die Straße schob, gebremst. Ihr droht eine Anklage wegen Totschlags.

Der Unfall im März 2018 sorgte wie auch Unfälle von Tesla-Autos im Autopilot-Modus für Zweifel an der Technik des autonomen Fahrens. Uber setzte die Testfahrten nach dem Vorfall zeitweise aus. Inzwischen testet das Unternehmen mit zwei Mitfahrern und überwacht die Sicherheitsmitarbeiter genauer. Diese Testfahrer sollen wie bei anderen Entwicklern selbststeuernder Autos eingreifen, wenn der Autopilot ausfällt oder eine schwierige Verkehrssituation eintritt.

Kommentare (1)

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scionescio
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6
Lesenswert?

Also ist wohl das Auto schuld und die Hinterbliebenen können Klage gegen den Bordcomputer einbringen... das zwitschernde Narrenkastl ist nicht das einzig Seltsame in n den Staaten ...

Menschen sterben, weil Uber, Waymo, Tesla & Co. aus reiner Profitgier etwas erzwingen wollen, was nach dem aktuellen Stand der Technik (Sensorik und Software) noch nicht zuverlässig möglich ist!
Eine kleine Hilfskraft wird als Bauernopfer missbraucht- wichtig ist nur, dass sich genug naive Fanatiker finden, dir ihr Leben bereitwillig aufs Spiel setzen, damit die angeblichen Technologievoreiter Milliarden scheffeln können ... ein paar Menschenleben sind da nur ein kleiner Kollateralschaden!

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