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Kontroverse über GefahrenGlyphosat: Nun soll "unabhängige Studie" vorgelegt werden

Französische Verbraucherschutzbehörde Anses strebt Ende der Kontroverse über Pflanzenschutzmittel an.

"Kontroverse über die von Glyphosat ausgehenden Gefahren"
"Kontroverse über die von Glyphosat ausgehenden Gefahren" © (c) APA/AFP/JOSH EDELSON
 

Die französische Verbraucherschutzbehörde Anses will mit einer "unabhängigen Studie" über die tatsächlichen Gesundheitsauswirkungen des Unkrautmittels Glyphosat aufklären. Eine Vertreterin von Anses sagte am Montag auf der Landwirtschaftsmesse in Paris, Ziel sei es, die "Kontroverse über die von Glyphosat ausgehenden Gefahren", zu beenden.

Das betreffe vor allem die Befürchtung, das Herbizid könnte krebserregend sein. Derzeit werde die konkrete Aufgabenstellung formuliert, in den kommenden Wochen würden dann die zuständigen Ministerien eingeschaltet. Befasst sind die Ressorts Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt. Erstellt wird die Studie nach Angaben von Anses von einer Reihe von Forschungsinstitutionen.

Glyphosat wird immer wieder für Krebserkrankungen verantwortlich gemacht, die Einschätzungen dazu widersprechen sich allerdings. Die Substanz ist Hauptbestandteil des Pflanzenschutzmittels Roundup. Das Produkt gehört zum Leverkusener Bayer-Konzern, seitdem dieser das US-Unternehmen Monsanto übernommen hat.

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