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VenedigBub (5) am Markusplatz mit Roller unterwegs: 66 Euro Strafe

Vergebens protestierte der Vater gegen die Strafe, die er als ungerechtfertigt bezeichnete.

© Frank - stock.adobe.com
 

Weil er mit seinem Roller auf dem Markusplatz in Venedig gefahren ist, ist ein fünfjähriger Bub ins Visier der strengen Stadtpolizisten geraten. Diese verhängte gegen seinen Vater eine Geldstrafe von 66,8 Euro, berichteten italienische Medien. Vergebens protestierte der Vater gegen die Strafe, die er als ungerechtfertigt bezeichnete.

Der Fall löste hitzige Reaktionen in Venedig aus. "Der Markusplatz darf zwar kein Spielplatz werden, ein Fünfjähriger kann jedoch keine allzu große Schäden anrichten", kommentierte die sozialdemokratische Oppositionspolitiker Monica Sambo, die die "Toleranz Null"-Politik des Mitte-rechts-Bürgermeisters Luigi Brugnaro scharf kritisierte.

Auch im Internet tobt die Politik. "Die Polizei bestraft ein Kind mit dem Roller. Das bedeutet, dass alles andere in Venedig unter Kontrolle ist", so ein Internet-Surfer.

Die Gemeinde Venedig hat zuletzt die Kontrollen in der Lagunenstadt intensiviert. In den nächsten drei Jahren soll die Neueröffnung von Imbissen und anderen Lokalen verboten werden, die Street Food wie Kebab und Pizza anbieten. Damit will man verhindern, dass Touristen auf Brücken und auf den Stiegen der Kirchen picknicken und auf diese Weise die Stadt verschmutzen. Bereits bestehende Lokale müssen sich zur Beseitigung allfälliger Essensreste, Papierfetzen, Dosen der Zigarettenstummel auf der Straße verpflichten.

 

Kommentare (2)

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duesentrieb1
21
8
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Langsam,

aber sicher wird auch auf Venedig verzichten können. Die Strafen in Italien nehmen derart zu, dass ich mir immer mehr überlege, dorthin zu fahren. Schade

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plolin
7
23
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Es gibt Regeln und Gesetze

Wenn man sich daran hält, kann man unbeschwert überall hinfahren. Auch nach Venedig.

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