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Insel Lombok Pazifischer Feuerring - vulkanische Hotspots

Indonesien wird immer wieder von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht.

INDONESIA NATURE VOLCANO ERUPTION
© (c) APA/EPA/ADE SINUHAJI
 

Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sitzen mehr als 500 Touristen und Bergführer auf einem aktiven Vulkan fest. Tonnenweise Geröll und Schlamm waren nach den Erdstößen der Stärke 6,4 an dem noch aktiven Rinjani niedergegangen. Wanderwege wurden gesperrt.

Indonesien hat Erfahrung mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen, denn das südostasiatische Land liegt in der Region mit der stärksten tektonischen und vulkanischen Aktivität weltweit. Immer wieder kommt es dort zu Beben. Bei wiederholten Vulkanausbrüchen starben dort in den vergangenen Jahrzehnten zehntausende Menschen. In Indonesien befinden sich 129 aktive Vulkane.

Erdbeben und Vulkanausbrüche

Das Land mit seinen mehr als 17.000 Inseln liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, so dass sich besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche ereignen.

Der rund 40.000 Kilometer umfassende Feuerring besteht größtenteils aus einer Reihe von Inselbögen wie den Aleuten, den Kurilen und dem indonesischen Archipel. Er verläuft im Osten von Chile über Peru und die Westküste der USA bis nach Nord-Alaska und im Westen von Japan über Südostasien bis zu den Pazifik-Inseln.

Als aktivster und gefährlichster Vulkan Indonesiens gilt der Merapi auf der Insel Java, der zuletzt im Jahr 2010 ausgebrochen war. Damals starben mehr als 300 Menschen, rund 280.000 Menschen flohen. Bei einem Ausbruch 1930 waren 1300 Menschen ums Leben gekommen. Der Schichtvulkan Rinjani ist mit 3.726 Metern Höhe nach dem Kerinchi der zweithöchste Vulkan des Landes. Ein letzte größere Eruption ereignete sich im September 2016.

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