Der Anschlag auf das Stromnetz in Teilen Berlins ist aller Wahrscheinlichkeit nach von Linksextremisten verübt worden. Ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen Gruppierung namens Vulkangruppe sei nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen als „glaubhaft“ eingestuft worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Berlin. Die Ermittlungen zum Tathintergrund gingen aber weiter. Auch Berlins Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete die Täter als „offenkundig Linksextremisten“.
Zehntausende ohne Strom
Anschlag auf Berliner Stromnetz von Linksextremisten verübt
Mehrere Hochspannungskabel wurden bei einem Brand beschädigt. Bekennerschreiben einer linksextremistischen Gruppierung wurde auf Echtheit geprüft und als glaubwürdig eingestuft. Mittlerweile sind 7000 Haushalte wieder am Netz, die vollständige Schadensbehebung wird aber noch bis Donnerstag andauern.
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