„Ich bete dafür, dass sie irgendjemand aus dem Fluss zieht, in dem Moment, in dem wir hier sprechen.“ Man merkt es Hamaad Raza an, dass er es noch nicht so recht fassen kann, dass seine Frau tot ist. Gerade erst hatte er erfahren, dass seine Frau in der Unglücksmaschine saß, die am Mittwochabend (Ortszeit) beim Landeanflug auf den Ronald-Reagan-Airport mit einem Hubschrauber zusammenstieß und abstürzte. Zunächst hatten die wartenden Angehörigen noch Hoffnung, dass es Überlebende gebe.
Hamaad Raza gehört zu den Angehörigen, die am Ronald-Reagan-Airport auf ihre Liebsten warteten, als die schreckliche Nachricht kam, dass ein Flugzeug nahe dem Flughafen in den Potomac-River gestürzt sei. Seine Frau hatte ihm noch kurz zuvor geschrieben, dass sie in 20 Minuten landen werde. Doch seine Antworten wurden schon nicht mehr zugestellt. „Da wurde mir klar, dass da etwas nicht stimmte“, sagte Raza gegenüber dem Lokalsender WUZA. Doch er hatte die Hoffnung, dass seine Frau den Absturz vielleicht überlebt hatte. Vergebens, inzwischen wurde seitens der Behörden bestätigt, dass es keine Überlebenden des Unglücks gibt.
Insgesamt waren 67 Personen an Bord der American Airlines Maschine, die aus Wichita (US-Bundesstaat Kansas) kommend gerade im Landeanflug auf den Ronald-Reagan-National-Airport war, als sie mit einem Militärhubschrauber zusammenstieß. Im Hubschrauber saßen drei Besatzungsmitglieder, die einen Übungsflug unternahmen. Inzwischen wurde bestätigt, dass niemand den Absturz überlebt hat.