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Anselm Grün über den Umgang mit Gedanken und GefühlenArznei gegen Murren und Meckern

Worte können das Denken verwandeln, ist der Benediktinerpater Anselm Grün überzeugt. Und findet auch Worte für jene, deren Glas stets nur halb voll zu sein scheint.

Pater Anselm Grün füllt seine spirituelle Hausapotheke mit Lebensweisheiten und Psalmen © Stefan Winkler
 

Die Hausapotheke des Benediktinerpaters Anselm Grün ist mit einer ganz besonderen Arznei bestückt – nämlich mit wohltuenden Worten, die gegen „Beschwerden“ wie Gier, Zorn, Ruhmsucht oder Stolz helfen. Und auch der Unlust widmet sich Grün in seinem Buch „Für alle Fälle“: „Wer zu nichts Lust hat, der meckert an allem herum, Nichts ist gut genug für ihn.“ Sichtbar werde diese Unlust, so Grün, in der Unfähigkeit, sich auf den Augenblick einzulassen. Die Arbeit sei zu anstrengend, das Gebet zu langweilig – nicht einmal das Nichtstun scheine erstrebenswert. „Diese Unlust verschließt einen gegenüber Gott. Man nimmt überhaupt nicht wahr, was Gott einem geschenkt hat“, gibt Anselm Grün zu bedenken.

Gegen den Gedanken des Murrens, der aus der Unlust entsteht und immer nur das halb leere Glas hervorhebt, helfe nur die Aufforderung zur Lobpreisung. Grün schließt mit den Worten von Sinclair Lewis: „Der Snob nörgelt an allem herum. Loben ist nichts anderes als hörbar gewordene Gesundheit.“  

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Für alle Fälle. Die spirituelle Hausapotheke. Von Pater Anselm Grün. 156 Seiten, 9,90 Euro. Erhältlich exklusiv für Vorteilsclub-Mitglieder in den Büros der Kleinen Zeitung, auf shop.kleinezeitung.at, telefonisch unter 0800 55 66 40 526

 

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