Klingt unglaublich, ist aber so. Obwohl Lexus die Nobeltochter des Hybridpioniers Toyota ist, gab es unter diesem Label noch nie einen Plug-in-Hybrid. Bis jetzt. Denn die zweite Generation des Kompakt-SUV NX firmiert als 450h+ mit dieser Technik: Als Antriebsduo tun sich ein Vierzylinder-Benziner und ein Elektromotor an der Hinterachse zusammen, letzterer sorgt für Allradantrieb. Gemeinsam erwirtschaften sie 306 PS, die Lithium-Ionen-Batterie mit 18,1 kWh soll für einen elektrischen Aktionsradius von bis zu 63 Kilometern gut sein.

Im Lexus gibt es keine klassischen Türgriffe mehr
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Ebenfalls im Programm ist die Hybridversion NX 350h, die 242 PS leistet und mit Front- oder Allradantrieb zu haben ist, wie man es bereits vom Vorgänger kennt.  Apropos: Den Überragt der neue NX in allen Dimensionen – angefangen bei den 4,67 Metern Länge, den 1,87 in der Breite und den 1,64 Metern in der Höhe. Auch der Radstand hat um 30 Millimeter auf 2,69 Meter zugelegt.

Das bedeutet folgerichtig großzügige Platzverhältnisse im Innenraum, in dem das Cockpit sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt: Alle Informationsquellen – der Bildschirm in einer Größe von bis zu 14 Zoll, die digitalen Armaturen und das optionale Head-up-Display – sind so angeordnet, dass sie mit so wenig Augen- und Kopfbewegungen wie möglich abgelesen werden können.

Rein elektrisch kommt der NX als Plug-in-Hybrid rund 60 Kilometer weit
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Wer aussteigen will, der muss im NX künftig umdenken: Denn statt dem klassischen Griff in der Türverkleidung, entriegelt der Lexus mit dem Druck auf eine Taste. Das elektromechanische System ist mit dem Totwinkel-Assistenten gekoppelt, der Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer erkennt, die sich von hinten nähern. Ist das der Fall, gibt es eine optische wie akustische Warnung und das Entriegeln der Türen wird verhindert. Das System soll dazu beitragen können, 95 Prozent der Unfälle zu verhindern, die durch das unachtsame Öffnen von Fahrzeugtüren verursacht werden.

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