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Modellvorstellung Mercedes C-Klasse

Mercedes zieht das Tuch von der neuen C-Klasse. Marktstart für Limousine und Kombi ist im Sommer.

Vorbei die Zeiten, als die E-Klasse noch der Umsatzgarant schlechthin bei Mercedes in Untertürkheim war. Im letzten Jahrzehnt mauserte sich deren kleine Schwester, die C-Klasse, nämlich zum volumenstärksten Modell mit dem Stern. Grund genug, bei der neuen Auflage vor allem in den Bereichen Komfort und Digitalisierung noch ein kräftiges Scherflein nachzulegen.

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Und für Komfort braucht man Platz: Mit einer Länge von 4751 und einer Breite von 1820 Millimetern übertreffen die Limousine und das T-Modell ihre Vorgänger deutlich. Der Radstand wurde um 25 auf 2865 Millimeter gestreckt, wovon Passagier, aber auch das Gepäck profitieren. Mit einem Volumen von 490 bis 1510 Liter ist der Kofferraum des Kombis 30 Liter größer als bisher.

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Wenn man von den AMG-Modellen absieht, bekommt die neue C-Klasse ausschließlich Vierzylinder-Motoren unter die Haube: Sowohl Diesel (200/265 PS) als auch Benziner (170/204/258 PS) erfahren im niedrigen Drehzahlbereich Unterstützung durch einen integrierten Starter-Generator, sind also Mild-Hybride mit 48-Volt-Bordnetz, das Funktionen wie Segeln, Boosten oder Rekuperieren ermöglicht.

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Eine Neun-Gang-Automatik ist generell Serie, selbst kann also in der C-Klasse nicht mehr geschaltet werden. Optional gibt es aber nach wie vor den Allradantrieb 4Matic.

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Nach dem Marktstart im Sommer folgen auch Plug-in-Hybride, die auf den Motoren mit 1,5 und 2 Litern Hubraum aufsetzen. Genaue Daten verraten die Stuttgarter abgesehen vom 25,4-kWh-Akku, der Leistung der E-Maschine von bis zu 95 kW (129 PS) und der rein elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern, die alle Versionen erreichen sollen, noch nicht.

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Und sollte der Stromspeicher leer sein – mit dem optionalen 55-kW-DC-Lader kann er in nur rund 30 Minuten wieder voll aufgeladen werden. Für das Laden am heimischen Wechselstromnetz ist serienmäßig ein 11-kW-Charger für das dreiphasige Laden an der Wallbox verfügbar.

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Im Innenraum sticht sofort die neue Instrumententafel ins Auge. Vor dem Fahrer prangt ein hochauflösender LCD-Bildschirm, in Ausführungen mit 10,25 oder 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Der zentrale Touchscreen (9,5 oder 11,9 Zoll) steht hochformatig vor dem Armaturenbrett, was insbesondere für die Navigation deutliche Vorteile bietet. Erstmals in der C-Klasse kommt auch die zweite Generation des Infotainment-Systems MBUX zum Einsatz.

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Ergänzt wird das Panorama der Displays durch ein optionales, farbiges Head-up-Display, das dem Fahrer ein virtuelles Bild einblendet, das in 4,5 Meter Entfernung über der Motorhaube zu schweben scheint.

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Und noch ein Detail gibt es, das die C-vom S geerbt hat: die Hinterachslenkung, die den Wendekreis um 43 Zentimeter verringert. 

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Fast schon Overkill hingegen sind die "Digital Light"-Scheinwerfer, die mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln das LED-Licht brechen und ausrichten. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Auf Wunsch gibt es dazu noch die Projektionsfunktion: Dieses System projiziert Führungslinien, Symbole und Animationen auf die Straße und kann das Fahren sicherer machen.

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