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Marktstart Mitte 2021 Den Audi e-tron GT kann man ab sofort bestellen

Audi e-tron GT: Die Bestellbücher für Audis drittes Elektromodell haben geöffnet.

© AUDI
 

Ob Florian Gschwandtner wieder zu den ersten Besitzern zählen wird? Der Runtastic-Mitbegründer war er erste stolze Fahrer eines Audi e-tron, hatte sich das Elektro-SUV unbesehen vorbestellt. Jetzt wurde das digitale Bestellbuch für den dritten Stromer im Zeichen der vier Ringe geöffnet – und zwar den ersten der Marke, der kein SUV ist.

Vielmehr ist der e-tron GT ein viertüriges Coupé, aus der Taufe gehoben von der Ingolstädter Performance-Tochter Audi Sport GmbH. Insofern lässt er sich in Sachen Leistung auch nicht lumpen, sondern fährt mit einer Leistung von bis zu 434 kW (590 PS) vor, die auf alle vier Räder verteilt werden.

Showcar: Audi e-tron GT Concept

Mit dem elektrisch angetriebenen e-tron GT Concept hat Audi einen Vorgeschmack auf ein viertüriges Coupé gegeben, dessen Serienpendant in rund zwei Jahren folgen soll.

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Mit 4,96 Meter Länge, 1,96 Meter Breite und 1,38 Meter Höhe zeigt er die klassischen Proportionen Gran Turismo. Die Karosserie trägt eine Dachpartie aus Carbon ebenso wie zahlreiche Aluminium-Komponenten und tragende Elemente aus hochfestem Stahl.

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Im Zentrum der Frontpartie findet sich der markentypische Singleframe. Große Lufteinlässe in der Front verhelfen mit der gezielten Durchströmung der Karosserie zu einer wirkungsvollen Kühlung von Aggregaten, Batterie und Bremsen.

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Die Pfeilung der Frontpartie betonen auch die Matrix LED-Scheinwerfer mit Laser-Fernlicht. Sie begrüßen den Fahrer mit einer kurzen Funktionssequenz, der horizontal sich ausbreitenden Lichtwelle: eine neue visuelle Signatur, die künftig ihren Weg in die Serie finden soll. Über die gesamte Breite des Hecks verläuft, wie es im Volkswagenkonzern gerade topmodern ist, ein Leuchtenband.

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Die Technik dieses Automobils wurde in enger Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt. 590 PS Systemleistung liefern die beiden Elektromotoren ab, die an Vorder- und Hinterachse sitzen und folgerichtig als Allradantrieb fungieren.

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Die elektronische Systemsteuerung koordiniert den Antrieb zwischen den Achsen sowie zwischen linken und rechten Rädern. So soll künftig eine Beschleunigung in rund 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in kaum mehr als 12 Sekunden auf 200 km/h möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 240 km/h zugunsten der Reichweite abgeregelt.

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Die liegt, ermittelt nach dem neuen WLTP-Zyklus, bei mehr als 400 Kilometern. Das ausgeklügelte Rekuperationssystem trägt bis zu 30 Prozent dazu bei.

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Die Energie dafür stellt eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energieinhalt von mehr als 90 kWh bereit, die flach bauend den gesamten Unterbodenbereich zwischen Vorder- und Hinterachse einnimmt.

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Der Akku lässt sich auf mehrere Arten laden: zum einen per Kabel, das hinter der Klappe im linken vorderen Kotflügel angeschlossen wird, zum anderen kontaktlos per Induktion.

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Vier Sitzplätze sind im e-tron GT großzügig auf 2,90 Metern Radstand arrangiert. Mit gleich zwei Gepäckräumen schöpft der Gran Turismo aus dem Vollen: Im Heck mit der großen Ladeklappe lassen sich 450 Liter Volumen unterbringen. Unter der Fronthaube gibt es noch einmal 100 Liter zusätzliche Kapazität.

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Damit ist der Normsprint von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden reine Formsache, nach 12 Sekunden fällt die 200er-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 240 km/h zugunsten der Reichweite – mehr als 400 Kilometer sollen es sein – abgeregelt.

Showcar: Audi Q4 e-tron

Bei der Optik bitte nichts mehr angreifen! Waren die Ingolstädter in den letzten Jahren beim Design oft allzu verhalten, so sind die beiden seriennahen Showcars, die einen schon ziemlich konkreten Ausblick auf Audis Kompakt-Stromer Q4 e-tron geben, regelrecht ein Straßenfeger.

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Das erste Konzeptfahrzeug zeigte die klassische SUV-Variante, jetzt wurde das Geheimnis um den coupéhaften Ableger Sportback gelüftet. Mit 4,60 Meter Außenlänge fällt der Sportback um einen Zentimeter gestreckter aus, mit einer Höhe von 1,60 um einen Zentimeter flacher. Bei der Breite von 1,90 und dem Radstand von 2,77 Metern liegen sie gleich auf.

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Technisch sind die beiden natürlich eineiige Zwillinge. Und das bedeutet: Zwei Elektromotoren – einer pro Achse, also Allrad - mobilisieren 225 Kilowatt (306 PS) Systemleistung.

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Die 510 Kilogramm schwere Batterie mit einer Kapazität von 82 kWh nimmt zwischen den Achsen nahezu die gesamte Fläche im Unterbodenbereich ein und soll genügend Energie für eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern gemessen nach dem WLTP-Zyklus speichern können.

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Übrigens: Es wird auch Versionen mit Heckantrieb geben, die dann einen Aktionsradius von mehr als 500 Kilometern haben sollen.

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Allerdings sicher nicht, wenn man diese Werte abruft: Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 6,3 Sekunden abgehakt, die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h begrenzt. Verdauen kann der Akku Laden mit maximal 125 Kilowatt.

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Auch der Innenraum ist schon sehr nahe an der Serie: Hinter dem Lenkrad prangen die digitalen Armaturen, neu ist das großformatige Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

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Auf den Lenkradspeichen dienen Touch-Bedienfelder dazu, häufig genutzte Funktionen anzuwählen. Zentral, oberhalb der Mittelkonsole ist ein 12,3 Zoll großer Touchscreen für Anzeige und Bedienung von Infotainment und Fahrzeugfunktionen platziert.

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Unterhalb bleibt eine Tastenleiste zur Steuerung der Klimaanlage wohltuend altmodisch. Die Mittelkonsole selbst ist als großzügige Ablage inklusive Handy-Ladeschale ausgeführt, da sie Schalt- oder Handbremshebel obsolet geworden sind. 

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So viel vorerst zu den technischen Daten, reservieren kann man ab sofort. Dafür muss man ein online ein Formular ausgefüllt, den Wunschhändler angeben und die Reservierungsgebühr von 2000 Euro überweisen werden. Ein Widerruf ist jederzeit kostenfrei möglich. Im ersten Quartal 2021 kann die Reservierung in eine fixe Bestellung umgewandelt werden – ausgeliefert wird ab Mitte 2021.

Kommentare (11)

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fwf
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Sinnlos

Und wer braucht diese e-Rakete in Zeiten wie diesen mit allgegenwärtigen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Staus ???

supersigi10
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Schön ABER ...

nicht Zeitgemäß : zu schwer , viel Ps - viel Energieverbrauch aber was negertiefes hört man im Bericht natürlich nicht .
Die sonst so Umwelt bewusste Kleine wird sich doch nicht kaufen lassen ?!

Carlo62
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Bitte immer politisch korrekt bleiben!

„Negertief“ schreibt man nicht; hat man übrigens noch nie geschrieben! Es heißt nämlich negativ 🙈

frako
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das ist ein Problem

Herr Oberlehrer.

Mezgolits
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Vier Sitzplätze sind im e-tron GT großzügig auf 2,90 Metern

Radstand arrangiert. - Vielen Dank und mein Daimler-Benz Unimog 416
Doppelkabine - hatte auch 2,90 m Radstand - aber 6 Sitzplätze. Erfinder M.

Kristianjarnig
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Es sind ja auch die abstrusen Preise die hier für diese "E-Mobilität" verlangt werden(netterweise von der "Kleinen" gleich auf die Audi Verkaufsseite verlinkt(ein Schelm wer sich was denkt dabei)...

....für das hier vorgestellte Gefährt(ja, ich habe mal "draufgeklickt") gibt es noch nichtmal Preise, für den existierenden E-Tron steigt man bei knapp unter 60.000 Teuronen ein, jeder der deutsche Autos fährt weiß das man dann aber auch rein gar nicht drinnen hat in seinem Gefährt. Sogar optisch schaut das Ding dann bei weitem nicht so aus wie im Verkaufsprospekt oder hier in der Zeitung.

Wenn man sich dann die gängisten Konfigurationen für den E-Tron anschaut erkennt man auch den tatsächlichen Preis. Und soviel würde ich nie für einen Audi zahlen. Auch nicht für die Marke meiner Wahl(die defintiv nicht Audi ist weil mit dem VW Konzern "verheiratet") würde ich soviel ausgeben. Wie ist es möglich das Kia und Co.(also Top Hersteller) E-Autos um gerade noch so unter 50.000 Euro anbieten können, vollausgestattet, und die deutschen "Genies" schaffen das nur um mindestens 30.000 Euro mehr? Die Qualität ist es ja mal nicht. Kosten die Markenemblems wirklich so viel? Das schreibe ich der selbst seit zig Jahren deutsche Autos fährt, einwandfrei, aber die Preise sind eine Frechheit. Bei den E-Autos sowieso.

Vorschlag - schön brav wieder an den Planungstisch setzen die Ingenieure und auch ein Auto entwickeln lassen das nicht nur für totale Freaks oder ganz einfach reiche Menschen gedacht ist(weil bei 80k aufwärts wird es sogar beim Leasen eng). Davon gibt es nämlich nicht allzuviele(und immer weniger) bzw. kaufen sich die dann was richtig gutes/teures, also vom E-Porsche AUFWÄRTS.

Carlo62
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Aus meiner Sicht...

...beginnt der Preis für gute Autos ab ca. 100.000 Euro. Dafür bekommt man aber auch die Premiumklasse.

Kristianjarnig
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@Carlo62....

....vielleicht könnte ich mir solche Summen gerade noch so leisten. Ob es Sinn macht für einen rollenden Wertverlust soviel Geld wirklich auszugeben muß jeder für sich selbst entscheiden.

Meine Schmerzgrenze für ein vernünftiges Auto das auch ein paar Spielereien und Komfort bietet fängt entschieden WEIT unter 100.000 Euro an.

Die 100.000 Euro sind auch ganz einfach übertrieben - ich habe mir vor zig Jahren mal eine E-Klasse von Mercedes geholt, da wurde noch in Schilling (was auch heute noch besser wäre, ja, ich mag den (T)Euro nicht) bezahlt. Und da kostete dieses Auto um die 500.000 davon.
Ich war(und meine Familie ist nach wie vor!) zufrieden damit. Qualität. Und Komfort. Und nun rechnen Sie das in Euro um.
Warum also soll ein heutiges gutes Auto 100.000 Euro kosten?

Weil es Ihnen die Verkäufer so erzählen? Ich stresse meine Verkäufer regelmäßig wieviel ich bereit bin auszugeben(fragen Sie mal die mit dem "Propeller", die laufen vermutlich im Kreis wenn sie meinen Namen auch nur hören ^^) ansonsten gibt es eben kein Auto. Fertig. Nur so lernt auch die (deutsche) Autoindustrie.

Carlo62
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Rechnen ist nicht so Ihres!

500.000 Schilling vor 30 Jahren ist im Kaufkraftvergleich mit um nichts weniger als 100.000 Euro heute, vielleicht sogar etwas mehr! Wenn man heute Euro in Schilling umrechnet um mit dem Jahr 2002 zu vergleichen, muss man 18 Jahre Inflation berücksichtigen! Die Umrechnung darf daher nicht mit 13,71 erfolgen sondern mit einem Faktor deutlich unter 10! Da werden aus 100.000 Euro maximal 950.000 Schilling Wertvergleich für 2002. Wenn Sie Ihre S-Klasse vorher gekauft haben, können Sie das damals technisch perfekte Auto wiederum nicht mit einer Premiumklasse von heute vergleichen, allein die Ausstattungsdetails lassen es nicht zu!
Ich behaupte, Ihre 500.000 Schilling von damals waren teurer bezahlt als meine 120.000 Euro von 2018!

migs
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@Carlo62

…zu Ihrem Kommentar: "Rechnen ist nicht so Ihres!" - dazu kann man nur frei nach dem Sprichwort sagen(schreiben): "wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen" = Umrechnungskurs: 13,7603... !!!

Carlo62
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@migs

Das ist zwar Korrekt, der Fehler durch den falschen Faktor beträgt jedoch lediglich 0,3% und liegt daher deutlich unter der Unsicherheit durch die angenommene Inflation. Das Ergebnis ist daher dennoch valide!