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Marktstart 2020Der neue VW Caddy kommt als Campingmobil

Was VWs neues Mini-Campingmobil auf Basis des neuen Caddy kann.

Der neue VW Caddy kommt als Campingmobil © VOLKSWAGEN
 

Camping erlebt einen Boom. Nicht erst seit, aber noch stärker in Zeiten von Corona. Leichter kann man im Urlaub einfach nicht Abstand halten, als wenn man mit seinem eigenen „Haus“ unterwegs ist. Und deshalb wird es auch von der neuen Generation des VW Caddy wieder eine Camperversion geben, die ab jetzt auch California heißt.

Der kleine Bruder des VW-Bus-Ablegers California basiert auf der fünften Generation des Caddy. Die 4501 Millimeter lange Version soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, die mit verlängertem Radstand und einer Länge von 4853 Millimetern 2021.

Das Bett ist knapp zwei Meter lang Foto © VOLKSWAGEN

Viel wichtiger ist bei einem Camper allerdings, was auf der Länge alles Platz hat: So wurde ein völlig neues Konzept für das Bett entwickelt. Es ist ausgeklappt fast zwei Meter lang (1980 x 1070 mm) und besteht aus Tellerfeder-Elementen, wie sie auch in den Schlafstätten des California oder Grand California zum Einsatz kommen. Zusammengefaltet, verkürzt es sich auf ein Drittel und liegt kompakt über dem Kofferraum.

Die Campingstühle und eine Campingküche sind im Heck verstaut Foto © VOLKSWAGEN

Uns sogar eine Küche geht sich aus: Angelenkt an der linken Laderaumwand unter dem Bett, ist sie bei geöffneter Heckklappe nach hinten ausziehbar. Die Heckklappe, unter der man aufrecht stehen kann,  schützt so beim Kochen auch vor Regen.

Im oberen Auszug versteckt sich ein einflammiger Gaskocher inklusive Windschott und Ablagen, um unteren ein Besteckkasteneinsatz sowie weiteren Stauraum für Kochgerätschaften und Vorräte. Zur mobilen Küche gehört auch eine Box mit Bodenentlüftung für die Gasflasche (Füllgewicht 1,85 kg).

Modellvorstellung: VW Caddy

Er ist traditionell einer der beliebtesten Lastenesel der Nation. Und hat mehr auf dem Kasten denn je. Dass der Caddy zum ersten Mal auf dem modularen Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns steht, sieht man auf den ersten Blick an den neuen Proportionen.

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Der Caddy wird in der Nutzfahrzeugvariante als Kastenwagen mit geschlossenem Aufbau sowie als ziviler Hochdachkombi mit verglastem Fahrgastraum und bis zu sieben Sitzen angeboten.

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Es wird auch wieder zwei Radstände geben, wobei der kürzere länger ausfällt als bisher (2755 mm, plus 7,3 cm).

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Zudem ist der Caddy breiter (1855 mm, ein Plus von 6,2 cm) und länger (4501 mm, plus 9,3 cm). Das bedeutet natürlich: mehr Platz.

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Der Innenraum ist gespickt mit Errungenschaften des Konzernregals wie den digitalen Instrumenten, die an die Stelle der analogen Armaturen treten. Die Bildschirme der Infotainmentsysteme messen zwischen 6,5 und 10 Zoll.

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Der gute alte Drehschalter für das Licht hat ausgedient, stattdessen übernimmt das Tastenfeld für „Licht & Sicht“ links neben dem Lenkrad seine Rolle. Über die digitalen Touchflächen steuert man jetzt auch andere Funktionen.

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Den Alltag erleichtern optional die elektrischen Zuziehhilfen für die Schiebetüren und die Heckklappe, verschönert wird er von einem Panoramadach mit 1,4 m2 Fläche.

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Unter der höher sitzenden Motorhaube arbeiten Turbodiesel, die eine Leistungsspanne von 75 bis 122 PS abdecken.

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Wahlweise werden auch ein Turbobenziner mit 114 PS und eine Erdgasvariante verbaut.

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Sechs der 19 Assistenzsysteme sind komplett neu im Caddy: Dazu gehört der „Travel Assist“, der assistiertes Fahren über den gesamten Geschwindigkeitsbereich beherrscht und elektronische Helferlein zum Spurwechseln oder Ausparken. Oder der aus dem großen Transporter Crafter bekannte Anhängerassistent für einfacheres Rangieren.

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Um die Alltagstauglichkeit abseits der kleinen Abenteuer beizubehalten, sind die Einbauten wie die Liegefläche herausnehmbar gestaltet. Im Heck verstaut sind die Campingstühle sowie der dazugehörende Tisch.  Zwei Stautaschen lassen sich zum Beladen in die Wohnung mitnehmen. Im Fahrzeug befestigt dienen sie in den Ausschnitten der Heckfenster gleichzeitig als Sichtschutz.

Und: Mit einem Heckzelt, das an das Auto anschließt, lässt sich der Wohnraum deutlich erweitern. Es lässt sich aber auch ganz ohne Caddy alleinstehend nutzen. Dank „Luftgestänge“ ist es zügig und denkbar einfach aufgebaut. 

Mit dem Heckzelt lässt sich der Wohnraum deutlich erweitern Foto © VOLKSWAGEN

Dank des 1,4 Quadratmeter großen Glasdachs kann man quasi sogar unter dem Sternenhimmel schlafen. Wer lieber morgens nicht durch die Sonne geweckt werden möchte, kann sämtliche Fenster inklusive des Glasdachs natürlich auch verdunkeln.

Reisebegleiter unter der Motorhaube sind zwei Turbodiesel mit 75 und 122 PS sowie ein Turbobenziner mit 116 PS. Wie schon den Caddy Beach, so wird es auch den Caddy California alternativ zum serienmäßigen Frontantrieb wieder mit Allrad geben. 

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