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ModellvorstellungErster Blick auf den Kia XCeed

Vor der Weltpremiere am 26. Juni gewährt Kia einen ersten Blick auf die Crossover-Variante des Ceed.

Der neue Crossover Kia XCeed © KIA
 

Und noch ein neues Kind für Kias Kompaktfamilie: Der Crossover XCeed ist die vierte Modellvariante und möchte mit seinem coupéhaften Design eine Alternative zu traditionellen SUV sein.

Die im Vergleich zum fünftürigen Ceed größere Bodenfreiheit ist mit einem tieferen Hüftpunkt kombiniert. Dadurch soll der Fahrer eine sportlichere Sitzposition als in einem herkömmlichen Hochsitz, aber zugleich einen besseren Überblick als in einem konventionellen Kompaktwagen haben. Das Platzangebot soll trotz der knackigen Linien vergleichbar sein.

Modellvorstellung: Kia ProCeed

In der Form eines fünftürigen Shooting Brake will Kia sportliches Design mit dem Platz und der Variabilität eines Kombis unter einen kess geschnittenen Blechhut bringen. Kreiert wurde der neue ProCeed im europäischen Designzentrum der Koreaner in Frankfurt und herausgekommen ist das mit 1422 Millimetern flachste Fahrzeug im C-Segment.

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Vom den anderen Modellen der Ceed-Familie wurden lediglich die Haube und die vorderen Kotflügel übernommen. Obwohl der ProCeed die gleiche Breite hat (1800 mm), steht er satter auf der Straße. Die stark geneigte Heckscheibe ist ein charakteristisches Merkmal: Beim Ceed Sportswagon ist die Heckscheibe um 50,9 Grad gegenüber der Senkrechten geneigt, beim Ceed um 52,4 Grad, beim ProCeed um 64,2 Grad.

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In der Länge übertrifft der ProCeed den Kombi um fünf Millimeter (4605 mm) aufgrund des etwas längeren Frontüberhangs (885 mm), ist aber gleichzeitig mit 1,42 Metern um 43 Millimeter niedriger. Die Bodenfreiheit wurde um fünf Millimeter reduziert (135 mm), der Radstand ist identisch (2,65 Meter). Mit 594 Litern fasst der Gepäckraum 50 Prozent mehr als das Gepäckabteil der Schrägheckversion und liegt fast auf dem Niveau des Sportswagon (625 Liter).

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Als sportbetonter Ableger der Familie ist der ProCeed nur mit saftigen Motorisierungen zu haben: Im GT Line arbeiten ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS und ein Turbodiesel mit 1,6 Litern Hubraum und 136 PS. Standardmäßig sind sie mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, optional ist für beide ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe erhältlich.

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Der GT wird von einem 204 PS starken, turbogeladenen 1,6-Liter-Benziner angetrieben, dessen maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern fast über den gesamten Drehzahlbereich anliegt. Der serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattete 1.6 T-GDI kann optional auch mit Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden.

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Das Interieur übernimmt der ProCeed von seinen Brüdern: Das Armaturenbrett hat ein übersichtliches, horizontal ausgerichtetes Layout, die Zentralkonsole ist zum Fahrer geneigt und der hohe, freistehende 7-Zoll-Touchscreen des serienmäßigen Infotainmentsystems lässt sich leicht ablesen. Für eine sportliche Atmosphäre sorgen unter anderem ein schwarzer Dachhimmel, Metall-Einstiegsleisten und das unten abgeflachte Sportlenkrad, das bei den Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe mit neuen Leichtmetall-Schaltwippen ausgestattet ist.

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Das Fahrwerk wurde für den ProCeed speziell auf den Spagat zwischen direkter Rückmeldung und Reisekomfort abgestimmt. Zudem wirkt die bremsenbasierte Drehmomentoptimierung (Torque Vectoring by Braking) beim Beschleunigen in Kurven einem Untersteuern entgegen.

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