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Erste AusfahrtDer 8er BMW entblättert sich zum Cabrio

Den 8er BMW gibt es erstmals auch als Cabrio – das ist höchste Automobilkunst. Und die hat ihren Preis.

Vorsicht im Ortsgebiet. Das 530 PS starke M850i-Cabrio beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 © BMW
 

Autos spielen mit Emotionen. Erst recht Cabrios. Diese Karosserieform legt da noch einen Gang zu. Ein Wagen „oben ohne“ - da riecht man das Leben, da erwachen die Sinne. BMW hat diese Reize mit dem neuen 8er Cabrio noch verstärkt. Da treffen purer Luxus und perfekte Technik auf höchste Sportlichkeit und ein sinnliches Erscheinungsbild. Darf ein Auto Letzteres eigentlich besitzen? Wir sagen ja, weil Kunst alles darf. Diesen „Freibrief“ darf somit auch „höchste Automobilkunst“ in Anspruch nehmen.

Die hohe Kunst kann sich nicht jeder leisten, aber ein jeder kann sie bewundern - und sich an ihr erfreuen. Man muss nicht alles besitzen, um von etwas besonders Schönem, etwas Phantasievollem, etwas Ausdrucksstarkem innerlich bewegt zu werden.

Modellvorstellung: BMW 8er Cabriolet

Mit dem Coupé war nicht Schluss: Gerade hat BMW die Renaissance der 8er-Baureihe eingeläutet, bringen die Bayern auch schon das Cabrio in Stellung. Und zwar ein viersitziges mit Stoffverdeck, das pünktlich zum Saisonstart im März bei den Händlern stehen wird.

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Mit einer Außenlänge von 4843, einer Breite von 1902, einer Höhe von 1339 Millimetern und einem Radstand von 2822 Millimetern entsprechen seine Abmessungen nahezu exakt jenen des Technikgeschwisterls in Coupéform.

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Das Spannbügelverdeck streckt sich im geschlossenen Zustand straff über den Innenraum und verpasst dem Cabrio eine coupéartige Silhouette. Das Textilverdeck, das serienmäßig in Schwarz und optional in Anthrazit Silbereffekt ausgeführt ist, lässt sich per Tastendruck innerhalb von jeweils 15 Sekunden und bei einem Tempo von bis zu 50 km/h vollautomatisch öffnen beziehungsweise schließen.

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Nach dem Öffnen faltet sich das Softtop feinsäuberlich unter einer Verdeckklappe zusammen, deren Oberflächenstruktur und Nahtbild mit der Instrumententafel, sowie den Tür- und Seitenverkleidungen im Innenraum übereinstimmt und zwei markante Hutzen auf Höhe der Fondsitze aufweist.

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Und zwar vorerst mit zwei Motoren: Da wäre zum einen der 4 Liter großer V8-Benziner, der den M850i xDrive mit einer Leistung von 530 PS und einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

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Und zum anderen der 3 Liter großen Reihensechszylinder-Diesel 840d xDrive, der seines Zeichens 320 PS und ein maximales Drehmoment von 680 Newtonmetern erwirtschaftet. Für den Sprintwert von 5,2 Sekunden braucht er sich nicht zu verstecken.

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Gemeinsam haben die beiden Motoren, dass ihre Kraft über eine Acht-Gang-Automatik und Allrad auf die Straße gebracht wird – und zwar über eine Allradlenkung. Beim M850i haben natürlich auch die Jungs der M GmbH ihre Finger im Spiel und spendieren serienmäßig ein Sportdifferenzial für die Hinterachse, generell steuern sie die adaptive Dämpfung bei.

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Sein Innerstes nach außen kehrend, ist das Cabrio serienmäßig mit einer Armaturentafel und Türbrüstungen sowie Sitzen aus Leder ausgestattet. Die beiden Lehnen der Rückbank kann man im Verhältnis 50:50 geteilt umklappen, was eine Durchlademöglichkeit in den Kofferraum frei macht. Bei geschlossenem Verdeck beträgt das Gepäckraumvolumen 350 Liter.

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Ebenfalls immer dabei ist ein Windschutz, der im Fondbereich aufgestellt werden kann, um Luftverwirbelungen beim Offenfahren zu unterbinden.

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Zusätzliches Wohlbefinden erzeugen die optionalen Nackenwärmer, deren Luftausströmer in die Kopfstützen des Fahrer- und des Beifahrersitzes integriert sind.

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Keine Frage, Kunst liegt im Auge des Betrachters. Automobilkunst orientiert sich hingegen auch an klaren Fakten, was beim 8er Cabrio ins Auge sticht. Die Version mit dem starken V8-Doppelturbo-Benziner, der M850i xDrive, bringt tolle 530 „Pferdchen“ zum Traben. Eine Urgewalt. Hier ist Verantwortungsbewusstsein gefragt. In 3,9 Sekunden ist man von null auf Tempo 100. Am besten man streichelt das Gaspedal des 4,84 Meter langen Boliden nur zart. So, als würde man ein kleines Kätzchen kraulen.

Modellvorstellung: BMW Z4

Pünktlich zum Saisonstart im Frühjahr 2019 bringt BMW den neuen Z4 an den Start, der bei Magna-Steyr parallel zum technischen Schwestermodell Toyota Supra in Graz gebaut wird.

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Seine Weltpremiere hat der Austro-Roadster jetzt in Pebble Beach im kalifornischen Monterey gegeben.

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Und zwar als M40i in der limitierten „First Edition“. Standesgemäß führt er einen Reihensechszylinder mit 340 PS aus.

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Dazu kommen ein Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, Sportbremsanlage und ein elektronisch geregeltes Sportdifferenzial aus dem Fitnessstudio der M GmbH aus.

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Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h ist in 4,6 Sekunden Geschichte.

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Im Vergleich zum Vorgänger hat die dritte Generation wieder ein Stoffverdeck und kein Klappdach mehr.

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Geblieben ist die zentrale Sitzposition für den Fahrer, der tiefe Schwerpunkt und die nach dem Lehrbuch ausbalancierte Achslastverteilung von 50:50.

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Zum Look des neuen Z4 gehören vertikal ausgerichtete Scheinwerfer, die Niere im Meshdesign, große Lufteinlässe in den vorderen Radhäusern und die in die Heckklappe integrierte Luftabrisskante.

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Das Interieur des Sondermodells umfasst eine schwarze Lederausstattung mit Dekorsteppung, elektrisch einstellbare Sitze und ein Surround-Sound-System von Harman Kardon.

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Adaptive LED-Scheinwerfer mit Matrix-Funktion für das Fernlicht, das erstmals in einem Roadster verfügbare Head-Up-Display und das aktuellste Infotainment aus dem Technikbaukasten der Münchner gehören zum guten Ton.

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Wir können versichern: Das Schnurren des Achtzylinders beruhigt und macht zufrieden. Wenn es aber gewünscht ist, bringt Sie die 8-Gang-Steptronic in jeder gewünschten Zeit an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit heran. Zur Ergänzung: Bei 250 km/h ist auf alle Fälle Schluss.

BMW 8er Cabrio

Zwei Motorisierungen stehen zur Auswahl: 4,4-Liter-V8-Doppelturbo-Benziner mit 530 PS und
ein 3-Liter-Sechszylinder-Diesel mit 320 PS.
Die Preise starten bei 121.250 Euro (Diesel) bzw.
bei 156.900 Euro (V8).

Wer mit einem „wilden Kätzchen“ spielen will, stellt auf den Modus „Sport Plus“. Mit diesem Sound dem Sonnenuntergang entgegen - ja, man muss sich nicht schämen, ein Romantiker zu sein. Tauchen dunkle Wolken am Himmel auf, schließt das Stoffverdeck mit hervorragender Geräuschdämmung in 15 Sekunden. Bei einem Auto, wie es das 8er Cabrio darstellt, erübrigt sich die Frage nach Fahrkomfort, digitalem Cockpit, Assistenzsysteme oder Infotainment. Höchste Automobilkunst kennt keinen Geiz.

Kommentare (1)

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DukeNude
1
8
Lesenswert?

Leider

wird leider immer nur ein Traum bleiben. Bis ich mir das Auto leisten könnte, gibts wohl keinen Treibstoff mehr oder die Menschheit ist schon ausgerottet :)

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