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ModellvorstellungDer Ford Puma gibt sein Comeback 2020 als Crossover

Ford zeigt das erste Bild des neuen Crossover Ford Puma, der Anfang 2020 auf den Markt kommt.

Erster Blick auf den neuen Ford Puma © Tim Bishop/TimBisMedia
 

Mehr als jeder fünfte in Europa verkaufte Ford ist heutzutage ein SUV: Insofern wenig verwunderlich, dass die Kölner den SUV-Hahn gerade voll aufdrehen. Zu den bestehenden Modellen Ecosport und Edge gesellen sich zum Jahresende der Explorer, Anfang 2020 die dritte Generation des Kuga und der neue Puma, von dem jetzt das erste Bild veröffentlicht wurde.

Von 1997 bis 2001 zierte der Name ein kleines Sportcoupé, jetzt wird ein kleiner Crossover daraus. Interessantes Details sind die auf der Oberseite der Kotflügel positionierten Frontscheinwerfer. Besonders viel Hirnschmalz haben die Techniker in den Laderaum investiert: Dank seines cleveren Designs können zwei Golftaschen ohne weiteres aufrechtstehend verstaut werden. Mit bis zu 456 Litern bietet der Puma das größte Gepäckraumvolumen in diesem Segment.

Modellvorstellung: Ford Kuga

Bei Ford rollt die Elektrifizierungswelle an: Jede Pkw- und Nutzfahrzeug-Modellreihe soll um mindestens eine elektrifizierte Variante erweitert werden. Und in diesem Zusammenhang feiert der Kuga gleich eine doppelte Weltpremiere: Die dritte Generation kommt ist gleich in drei verschiedenen Hybrid-Optionen lieferbar: als Plug-in-Hybrid-Version, als Mild-Hybrid-Modell und als Voll-Hybrid-Alternative.

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Den Anfang macht zum Start im Frühjahr 2020 die Plug-in-Hybrid-Version. Sie umfasst einen 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner sowie einen elektrischen Generatormotor und eine Lithium-Ionen-Batterie mit 14,4 Kilowattstunden Ladekapazität.

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Gemeinsam entwickeln sie eine Systemleistung von 225 PS. Rein elektrisch kann das SUV rund 50 Kilometer zurücklegen. Der Schnittverbrauch soll bei 1,2 Litern auf 100 Kilometer (29 g CO2/km) liegen. An der 230-Volt-Steckdose ist die Batterie in rund vier Stunden wieder aufgeladen.

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Die Mild-Hybrid-Version nutzt das Zusammenspiel eines 150 PS starken 2-Liter-Turbodiesels mit einem integrierten Starter-Generator. Das 48-Volt-System erweitert zudem die Einsatzmöglichkeiten des Start-Stopp-Systems, was den Verbrauch auf 5 Liter (132 g CO2/km) drücken soll.

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Der Voll-Hybrid wird Ende 2020 das Angebot abrunden: Auch hier kommt der 2,5 Liter große Benziner inklusive elektrischem Motorgenerator und Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Für die Kraftübertragung ist – wie auch beim Plug-in-Hybrid-Antrieb – ein stufenloses Automatikgetriebe verantwortlich. Als Hybrid kommt der Kuga wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Der Verbrauch soll bei 5,6 Litern liegen (130 g CO2/km).

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Abgesehen davon ist das SUV auch mit zwei Vierzylinder-Dieseln mit 1,5 und 2 Litern Hubraum sowie 120 und 190 PS zu haben. Der stärkere ist mit Allradantrieb kombiniert, die beiden Selbstzünder können überdies mit der Acht-Gang-Automatik versehen werden. Der Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum leistet wahlweise 120 oder 150 PS und kommt in Verbindung mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe.

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Damit er all das unter einen Blechhut bekommt, basiert der Kuga auf der gleichen Plattform wie der Focus und auch die Front sieht aus, als wäre sie dem Kompakten aus dem Gesicht geschnitten. Die neue Generation ist 44 Millimeter breiter und 89 Millimeter länger als der Vorgänger. Der Radstand wuchs um 20 Millimeter auf 2710 Millimeter.

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Dies wirkt sich natürlich auch auf die Platzverhältnisse im Interieur positiv aus. Zum Beispiel: Obwohl das SUV 20 Millimeter flacher ausfällt als zuvor, dürfen sich die vorne Mitfahrenden um 13 Millimeter mehr Kopffreiheit freuen, die hinten Sitzenden sogar um 35 Millimeter. Die gesamte zweite Reihe kann, je nach Bedarf, vor- und zurückgeschoben werden. So ergibt sich wahlweise eine Kniefreiheit von 124 Millimetern oder ein zusätzliches Kofferraumvolumen von 67 Litern.

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Erstmals an Bord des Ford Kuga ist der Fahrmodus-Schalter, mit dem der Fahrer unter anderem das Ansprechverhalten des Gaspedals, der Servolenkung und der Traktionskontrolle sowie – bei den Modellen mit Automatikgetriebe – die Schaltstrategie steuern kann. Je nach Motor- und Antriebsvariante darf er bis zu 2250 Kilogramm an den Haken nehmen.

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Erstmals in der Autoindustrie verlässt Ford mit dem optionalen 12,3 Zoll großen „True Color“-Display das typische Rechteckformat und setzt auf die sogenannte „Freiform“-Technologie.

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Die Mild-Hybrid-Antriebe, die jetzt auch im Fiesta und dem Focus unter die Motorhaben kommen, werden auch im Crossover ans Werk gehen. Dabei ersetzt ein riemengetriebener Starter-Generator die konventionelle Lichtmaschine und rekuperiert Energie, die andernfalls als Reibung an den Bremsen ungenutzt verloren ginge. Damit speist er die luftgekühlte 48 Volt-Lithium-Ionen-Batterie und unterstützt den 1-Liter-Dreizylinder-Benziner, der bis zu 155 PS haben wird, bei geringeren Drehzahlen als Elektromotor mit zusätzlichem Drehmoment.

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