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Erste AusfahrtIm Bentley Continental GTC ist man dem Himmel näher

Und zwar liegt er hinter dem Steuer des Bentley Continental GTC mit gelupftem Verdeck.

Nicht nur optisch ist der Bentley Continental GTC in Bestform © BENTLEY
 

Da sind die Sorgenfalten wie weggeblasen. Der Kopf wird frei vom Brexit-Dilemma und seinen möglichen Folgen für die Autobauer mit Sitz in Großbritannien. Auch die Forderung nach einem „vernünftigen Deckungsbeitrag“, mit der Volkswagens Aufsichtsrat seiner Nobeltochter Bentley finanztechnisch die Rute ins Fenster gestellt hat, verhallt angesichts der dargebotenen Zwölftonmusik. Immerhin zählt so ein W12 mit 6 Liter Hubraum, zwei Turboladern, 635 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment wie im Continental GTC zu einer aussterbenden Art. Einen Zwölfzylinder zu fahren, das ist heutzutage schon ein bisschen so, als würde man ein Einhorn streicheln.

Modellvorstellung: Bentley Continental GT Convertible

Bentley legt den Continental GT frei: Und zwar in nicht mehr als 19 Sekunden, denn so lange braucht das Convertible, um sich zu entblättern.

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Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h faltet es sein Stoffverdeck (das es erstmals auch in Tweed gibt – very british indeed) auf Knopfdruck fein säuberlich hinter den Sitzen zusammen.

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Und dieses Schauspiel kann man getrost zu jeder Jahreszeit abrufen, denn mit Nacken-, Lenkrad-, Sitz- und Lenkradheizung, die den Fahrer wärmen, hat man streng genommen gar keine Chance zu frieren.

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Warm ums Herz wird dem Afficionado auch bei dem Kraftwerk, das unter der langen Motorhaube werkt: Immerhin zählt so ein W12 mit 6 Litern Hubraum, 635 PS und 900 Newtonmetern zu einer aussterbenden Art.

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Gekoppelt ist der Zwölfzylinder an ein Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, gemeinsam mit dem Allradantrieb schupfen sie den Sprint von 0 auf 100 km/h auf 3,8 Sekunden. 333 km/h – die Höchstgeschwindigkeit ist eine echte Schnapszahl. Wenn hoffnungslos gelangweilt, schaltet der Bentley übrigens eine Motorhälfte ab.

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Weil man es unter freiem Himmel besonders genießen kann, haben die Briten im Innenraum den roten Teppich ausgerollt. Angefangen mit Lederflächen bis hin zu Furnierhölzern (mehr als zehn Quadratmeter in jedem Auto) aus nachhaltigem Anbau, wie Koa und Eucalyptus, stecken darin unzählige Stunden Handarbeit.

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Die Mittelkonsole kann in einer neuen technischen Oberfläche gestaltet werden, die von der feinen Finissage im Inneren der edelsten Schweizer Uhren inspiriert ist.

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Die digitalen Instrumente und das 12,3 Zoll große Display des Infotainments stehen in starkem Kontrast dazu – dem man sich aber zumindest teilweise entziehen kann. Das „Rotating Display“ lässt die Wahl zwischen digitaler oder analoger Reisebegleitung.

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Auf den ersten Blick sieht es nämlich so aus, als befände sich kein Bildschirm in der Mitte der Armaturentafel. Wird jedoch die Start-Taste für den Motor gedrückt, gleitet das Furnierstück in der Mitte der Armaturentafel geräuschlos nach vorn und rotiert, so dass der Touchscreen zu Tage tritt.

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Auf der dritten Seite sitzen drei Analoginstrumente: Außenthermometer, Kompass und Uhr.

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19 Sekunden braucht das Convertible – wie schon das Coupé eher ein 2+2 als ein Viersitzer –, um sich zum Open-Air-Event zu entblättern. Das Stoffverdeck (das es erstmals auch in Tweed gibt, very british indeed) faltet sich auf Knopfdruck fein säuberlich hinter den Sitzen zusammen. Und dieses Schauspiel kann man getrost zu jeder Jahreszeit abrufen, denn mit Nacken-, Lenkrad- und Sitzheizung sowie dem Windschott obendrein, hat man streng genommen gar keine Chance zu frieren.

Aber die Chancen auf eine Sturmfrisur stehen nicht schlecht: Dem Zwölfzylinder (wenn hoffnungslos gelangweilt, legt er übrigens eine Motorhälfte still) ist an ein Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeflanscht, gemeinsam mit dem Allrad schupft es den 2,2-Tonner von 0 auf 100 km/h auf 3,8 Sekunden. Es ist erstaunlich, wie leichtfüßig sich der Luxusliner über kurvige Bergstraßen bugsieren lässt.

Die digitalen Instrumente und das 12,3 Zoll große Display des Infotainments stehen in starkem Kontrast zum mit Leder und Hölzern ausstaffierten rollenden Gentlemen’s Club, dem man sich aber zumindest teilweise entziehen kann. Das Mittelstück der Armaturentafel hat drei Seiten und rotiert auf Knopfdruck: Entweder zeigt es edles Furnier, den Touchscreen oder drei analoge Instrumente – Außenthermometer, Kompass und Uhr.

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