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Modellvorstellung Karlmann King

Das Gruselauto auf der Los Angeles Auto Show war ein sechs Tonnen schweres, kugelsicheres Luxus-SUV. Geht's noch?

Er stand im zugigen Foyer des Convention Centers in Los Angeles, etwas abseits des Rampenlichts, und zog dennoch die Blicke auf sich. Das angsteinflößende Sechs-Meter-Monster im Tarnkappenbomber-Design umkreisten die fassungslosen Messe-Besucher zögerlich und mit Respektabstand.

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Doch betören muss der Karlmann King gerade einmal eine Handvoll verrückter und reicher Menschen. Bei einer Stückzahl von nur zehn Exemplaren werden die allerdings leicht zu finden sein: in Russland, den Emiraten oder USA.

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Die provokante Protzkiste ist eine Entwicklung des chinesischen Konzerns IAT, für das Design zeichnet der frühere Bertone-Chefstylist, Luciano D'Ambrosio, verantwortlich. Als technische Basis dient der US-Pick-up-Riese Ford F550, unter der Motorhaube tobt ein 400 PS starker 6,8-Liter V10.

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Für das Basismodell werden knapp 2,5 Millionen Euro aufgerufen, für die schwerere, kugelsichere Variante sind fast vier Millionen zu überweisen.

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So kriegerisch sich der Karlmann King optisch darstellt, so edel und luxuriös empfängt der Innenraum seine Passagiere. Die zweieinhalb Meter breite Prunk-Suite im Donald-Trump-Stil ist mit Krokodilleder ausgeschlagen, überhaupt griff man bei den Materialien zum Feinsten: Wurzelholz, Karbon, pures Gold. Die vier Gäste dürfen sich in First-Class-Sesseln rekeln, es gibt Fernseher und Internet, Espressomaschine und Champagner-Kühlschrank lassen sich über einen Touchscreen steuern. Passagiere und Fahrer trennt eine Panzerglasscheibe.

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Gefertigt wird das ultimative Batmobil beim Turiner Karosseriebauer Vercarmodel Saro, das erste Exemplar steht vor der Auslieferung. Beim Kunden soll es sich um einen Milliardär aus dem arabischen Raum handeln. Einen Fahrer mit Lkw-Führerschein zu finden, dürfte für den Mann wohl das geringste Problem sein.

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