MODELLPFLEGEDer Hyundai Tucson kommt im Sommer als Mild-Hybrid

Hyundais SUV Tucson kommt im Sommer als 2.0 CRDi Mild-Hybrid in den Handel.

Der Hyundai Tucson startet im Sommer modellgepflegt durch © HYUNDAI
 

Auch Hyundai packt jetzt ein 48-Volt-Bordnetz in seine Modellpalette: Den Anfang macht der Tucson, der als Mildhybrid in Verbindung mit einem 2 Liter großen und 186 PS starken Turbodiesel auftritt. Und so funktioniert's: Das System umfasst eine Lithium-Ionen-Batterie mit 0,44 kWh Speichervolumen, einen Startergenerator und einen Gleichspannungswandler, der das konventionelle 12-Volt-Bordnetz mit dem neuen 48-Volt-Netz verbindet.

Der Startergenerator ist über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden und unterstützt den Motor beispielsweise beim kräftigen Beschleunigen mit bis zu 12 kW. Beim leichten Beschleunigen entlastet der Startergenerator den Motor und reduziert so Emissionen und Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent. 

Den für den Antrieb nötigen Strom bezieht der Startergenerator aus der Lithium-Ionen-Batterie unter dem Kofferraumboden.

Modellpflege: Hyundai Tucson

Optisch ist der überarbeitete Hyundai Tucson am nachgeschärften Cascading-Kühlergrill, einer neuen Lichtsignatur mit LED-Scheinwerfern sowie einer angehobenen Frontstoßstange mit Unterfahrschutz zu erkennen.

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Am Heck haben die Designer die Rückleuchten und die Heckschürze neu gestaltet.

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Wie bisher stehen zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren zur Wahl. Neu im Programm ist ein 1,6 Liter großer Selbstzünder, bei dem die Kunden zwischen zwei Leistungsstufen mit 115 und 133 PS wählen können. Beide Triebwerke sind mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb verfügbar. Beim stärkeren Modell bieten die Koreaner auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Allrad an.

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Der stärkste Antrieb ist ein 2-Liter-Diesel mit 186 PS. Er kommt mit Allradantrieb und kann mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit einer neuen Achtgang-Automatik kombiniert werden.

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Abgerundet wird das Motorenangebot von zwei Benzinern: Der 1,6-Liter-GDI mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb leistet 132 PS. Darüber rangiert der 1,6-Liter-T-GDI mit 177 PS, der sowohl mit manuellem Sechsgang- als auch dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Front- oder Allradantrieb geordert werden kann.

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Bei den Assistenzsystemen hat der Tucson mit der Modellpflege dazugelernt: Zum Angebot zählen ein autonomer Notbremsassistent inklusive Fußgängererkennung, die Müdigkeitserkennung, der Höchstgeschwindigkeitswarner und die 360-Grad-Kamera. Erstmals verfügbar ist auch der Abstandregeltempomat, der den voreingestellten Abstand zum Vordermann hält, indem er automatisch beschleunigt und bremst.

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Neu an Bord sind außerdem ein Soundsystem von Krell, eine kabellose Ladefunktion für Handys sowie die Smartphone-Anbindung über Android Auto und Apple CarPlay.

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Während des Ausrollens, Bremsens oder im Schubbetrieb wie etwa bei Bergabfahrten arbeitet der Startergenerator als Generator. Mit der so gewonnen Energie wird die Lithium-Ionen-Batterie wieder aufgeladen. Im Gegensatz zu herkömmlichen 12-Volt-Start-Stopp-Systemen ermöglicht der Mildhybrid-Antrieb im Tucson, den Motor bereits beim Ausrollen oder Abbremsen abzuschalten. Sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt, wirft der Startergenerator den Motor wieder an.


Wie gesagt, startet die Antriebstechnologie zunächst im Tucson in Verbindung mit dem 2-Liter-CRDi und Allradantrieb. Das 48-Volt-System kann wahlweise mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit der ebenfalls neu entwickelten Achtgang-Automatik bestellt werden. Im Frühjahr 2019 wird die 48-Volt-Technologie auch im Tucson mit neuem 1,6-Liter-Dieselmotor erhältlich sein.

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