Modellpflege Lexus RX450h L

Lexus verpasst dem RX450h eine dritte Sitzreihe – oder wahweise einen größeren Kofferraum.

Die im Vergleich zum Fünfsitzer um 110 Millimeter auf glatte fünf Meter gestreckte Karosserie steht dem RX450h ausgezeichnet und sie verstaut unter dem elegant abfallenden Heck obendrein zwei zusätzliche Einzelsitze in der dritten Reihe, die sich auf Knopfdruck elektrisch aufstellen und umklappen lassen.

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Werden sie nicht benötigt, lassen sie sich versenken und geben 432 Liter Kofferraum frei. Die Heckklappe öffnet optional sensorgesteuert mit einer Handbewegung in der oberen Hälfte des Lexus-Logos.

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Wird maximales Stauvolumen – 1656 Liter – benötigt, fällt auch das Gestühl in der zweiten Reihe. Es ist im Verhältnis 40:20:40 teilbar, lässt sich um bis zu 150 Millimeter vor- und zurückschieben und die äußeren Sitze gleiten per Knopfdruck sanft nach vorne und klappen die Lehnen ein, um den Passagieren Zutritt nach hinten zu gewähren.

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Die Hinterstbänkler finden dort Getränkehalter und optional eine eigene Temperatur- und Ventilationsregelung durch die Dreizonen-Klimaanlage vor. Platztechnisch? Sagen wir es so: Drei Großgewachsene werden hintereinander angeordnet auf längeren Strecken nicht glücklich werden. Aber im Notfall und mit ein bissl Kooperation geht’s ein Weilchen.

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Der Innenraum ist, wie bei Lexus üblich, feudal ausstaffiert und feinstens verarbeitet. Auf Wunsch ergänzt ein farbiges Head-up-Display das Armaturenbrett, in dem mit dem Navigationssystem „Premium“ ein 12,3 Zoll großer Bildschirm prangt. Die Bedienung des Infotainmentsystems ist nach wie vor ziemlich eigen.

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Eine typisch japanische Errungenschaft ist der höhenverstellbare Getränkehalter, der per Tastendruck an unterschiedliche Behältnisse wie hohe PET-Flaschen, niedrige Kaffee-Becher oder Getränkedosen angepasst werden kann. Wunderbar schrullig.

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Wie es sich für einen Hybrid-Pionier gehört, schlagen im RX 450hL zwei Herzen: Der 3,5 Liter große V6-Benziner alleine entwickelt 262 PS sowie ein maximales Drehmoment von 335 Newtonmetern. Gemeinsam mit den Elektromotoren, von denen einer bei Bedarf die Hinterachse antreibt, erwirtschaftet er eine Systemleistung von 313 PS.

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Wobei das Wesen des SUV eher Komfort und Ruhe ausmachen als künstlich heraufbeschworene Sportlichkeit: Der Lexus ist ein Cruiser und Langstreckenwagen par excellence. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch auf dem Papier liegt bei 5,9 Litern auf 100 Kilometer (136 g CO2/km). Auf der ersten Testrunde waren es dann knapp über 7 Liter.

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Zur Serienausstattung gehört auch der Fahrmodus-Regler mit vier Modi, bei denen sich die Abstimmungen für die Dämpfung, die Leistungsentfaltung und andere Parameter verändern. In Verbindung mit dem adaptiven variablen Dämpfungssystem AVS kommen mit „Sport S“ und „Sport S+“ noch zwei weitere Einstellungen hinzu.

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Zu den Funktionen des Pakets an Assistenten, die Lexus unter dem Überbegriff „Safety System+“ zusammen fasst, gehören unter anderem elektronische Helfer fürs Notbremsen oder das Fernlicht, ein Abstandsregeltempomat oder ein gegenlenkender Spurhalte-Assistent.

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