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Familie stieg auf Lastenrad um,,Wir erleben die Stadt anders''

Lastenfahrräder wandeln sich zu begehrenswerten Hightechgeräten. Aber was machen sie mit unserer Mobilität? Marie Theres Stampfl erzählt, was Sache ist.

Marie-Theres Stampfl mit ihren Kindern Isabella und Julius © MW-Film, Michael Wappl
 

Sie galten vor wenigen Jahren noch als belächelte Exoten und fuhren direkt in die Herzen der Städte: Lastenfahrräder, mit und ohne Elektro-Antrieb, aber immer mit dem Zeitgeist unterwegs. Manche Modelle gelten als Statussymbole wie Luxusautos, viele haben sich den Charme des individuellen Mittels zum Zweck bewahrt. Die meisten sind praktisch, die Technik wird immer ausgefeilter.

Kommentare (4)
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Mastermind73
6
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kleiner Zusatz

Man sollte aber auch dazuschreiben, dass diese tolle Mami glaubt den Augarten für sich und ihre Kinder gepachtet zu haben. Die Kleine fährt nach der Abholung vom Kindergarten ohne schauen (von Mami tolerierend) kreuz und quer, und wenn es gefährlich wird, werden einfach die "Gegner" von der Frau Mama aufs Übelste angeschnauzt "man soll besser schauen wo man fährt" u.ä. Aber der Artikel ist halt (wie so oft bei diesem Blatt) typische linke Klientel-Lobhudlerei...
PS: Grundsätzlich finde ich solche Fahrräder für Städte nicht schlecht, aber die meisten Bobonutzer glauben halt dass die Fahrwege durch die Radbreite ihnen alleine gehören, und alle anderen Radler (bzw. bei gemischten Wegen auch Fußgänger) sich schleichen sollen. Ausweichen, langsamer werden? Fehlanzeige

john2k
5
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Ressentiments und Stereotype

so viele Ressentiments und Stereotype in einem Posting muss einem erst einmal gelingen.
Wo außer im Park sollen die Kinder sich sonst frei bewegen und das Fahrradfahren lernen und üben? Dass man es nicht schafft hier für den bedeutendsten Radweg von Graz sowie der Steiermark eine vernünftige und konfliktfreie Trassierung zu finden, ist ein Armutszeugnis für eine Stadt, die von sich behauptet eine Fahrradhauptstadt Europas zu werden.
Lastenräder, wie es diese Familie und die meisten anderen verwenden, sind einspurig und daher auch nicht breiter als ein Lenker bei einem herkömmlichen Fahrrad. Ich bin quasi täglich mit einem “normalen” Rad in Graz unterwegs und habe noch keinerlei negative Erfahrungen mit LastenradfahrerInnen gemacht.
Ich verstehe auch beim besten Willen nicht warum ein Artikel über eine vernünftige, gesunde sowie umwelt- u. verkehrsschonende Mobilität und mögliche Förderungen für alle BürgerInnen unabhängig ihrer politischen Einstellung “typische linke Klientel-Lobhudlerei” sein soll.

sila01
6
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So lieb!

Role model (Mama) mit einem trotzdem leicht und wendigen Rad. Toll! Viele Nachahmer*innen erwünscht!

melahide
3
12
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Man muss

da schon ganz schön strampeln, auch wenn das Lastenrad leer ist. Zum Einkaufen und für Transport aber wirklich ideal!