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E-ScooterNur wenige Rollerfahrer tragen einen Helm

Eine Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt: Jeder fünfte E-Scooternutzer berichtet über eine für ihn gefährliche Verkehrssituation, dennoch ist die Helmtragequote sehr gering.

© zinkevych/stock.adobe.com (Maruzhenko Yaroslav)
 

E-Scooter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und haben sich zu einer ernsthaften Alternative in der städtischen Mobilität entwickelt: Geht es um die Sicherheit, nehmen es viele E-Scooterpiloten allerdings nicht so genau: Nur 10 Prozent der vom KFV beobachteten Nutzer trugen bei der Fahrt einen Helm. Und das obwohl 16 Prozent angaben, schon einmal eine Situation erlebt zu haben, in welcher der E-Scooter für sie nicht kontrollierbar war.

6 Prozent der Befragten hatten bereits einen Unfall und 20 Prozent gaben an, schon einmal einen Beinahe-Unfall erlebt zu haben. Als Unfallursache wurden in vielen Fällen eine ungewollte Kollision mit einer Gehsteigkante oder Stehern genannt sowie Abbiegen, Übersehen werden durch andere Verkehrsteilnehmer sowie Spurrillen.

Sicherheitstipps für E-Scooterfahrer

  • Immer einen Helm tragen.
  • Die Handhabung des E-Scooters im verkehrsfreien Bereich üben.
  • An die Verkehrsregeln halten.
  • Im Kreuzungsbereich besonders aufmerksam sein: Langsam nähern und nicht auf die Gefahr des „Toten Winkels“ von abbiegenden Fahrzeugen vergessen.
  • Helle Kleidung und Reflektoren auf der Kleidung und am E-Scooter helfen, besser gesehen werden.

E-Scooter erreichen Geschwindigkeiten von 25 km/h, eine Geschwindigkeit, die nicht unterschätzt werden sollte: „Fährt man ungebremst in ein festes Hindernis sind 25 km/h wie der Sturz kopfüber von einem 2,5 Meter hohen Baum direkt auf Beton“, rechnet Klaus Robatsch, Leiter des Forschungsbereich Verkehrssicherheit im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) durch.

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Danke für Ihr Verständnis.

Geerdeter Steirer
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Da werden Sicherheitstipps zum Fall für den Mülleimer,

es muß wieder mal einige schwerere Kopfstände geben und dann wird lautes Geschrei und Unmut geäussert.

In diesem Fall heißt das Motto wie sehr oft "Agieren statt Reagieren!!"

Wenn der Körper zum Aufprallschutz wird gehört ein Helm für den Kopf in diesem Fall unumgänglich dazu bzw. vorgeschrieben!
Wenn Regressforderungen von den Versicherungen kommen werden's die Auger'l schon noch öffnen.

Leider muß wie so oft immer etwas passieren !

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