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Alles dreht sich um den AkkuWas beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos zu beachten ist

Ein Knackpunkt der Elektromobilität ist für viele der hohe Preis der Autos. Warum sich also nicht nach einem Gebrauchten umschauen? Darauf muss man beim Kauf achten.

© ALDECAstudio/stock.adobe.com
 

Die Elektromobilität nimmt langsam Fahrt auf. Die Entwicklung zusätzlich beschleunigen könnte der Gebrauchtwagenmarkt. Der ist jedoch noch sehr übersichtlich, nicht zuletzt, weil man mit dem Kauf eines gebrauchten Elektroautos scheinbar unbekanntes Terrain betritt. Rekuperation? High Power Charging? Ein Knackpunkt ist für viele der hohe Preis: Warum sich also nicht nach einem Gebrauchten umschauen? Tipps von TÜV SÜD für den Kauf eines gebrauchten Elektroautos.

Laufleistung, Ölverlust, Bremse und Lenkung: Die Standards beim Kauf eines Verbrenners sind Autofahrern geläufig. Gelten fürs Elektroauto dieselben Regeln? Dazu Volker Blandow: „Die Laufleistung spielt beim Elektrofahrzeug, zumindest für die Zuverlässigkeit des Antriebsstrangs, eine untergeordnete Rolle. Eine Million Kilometer oder mehr sind kein Problem – und das komplett wartungsfrei und praktisch ohne nennenswerten Verschleiß.“ Die Bremsen halten beim Stromer in der Regel ebenfalls länger. Dafür sorgt die Rekuperation, bei der die „Motorbremse“ Energie in die Batterie zurückführt und dabei für einen ordentlichen Bremseffekt sorgt – ohne dafür das Bremspedal zu treten. Komponenten wie das Ladekabel oder die Ladebuchse sollten Kaufinteressenten dagegen genauer unter die Lupe nehmen: „Allgemein bietet sich beim Elektrokauf eine Überprüfung beim markenspezifischen Händler an“, sagt Blandow.

Genfer Autosalon: Alternative Antriebe

Lagonda All-Terrain Concept

2022 soll es für Aston Martins elektrischer Schwestermarke Lagonda dann wirklich losgehen. Und mit dem All-Terrain Concept geben die Briten einen Ausblick auf die Optik ihrer künftigen Modelle. Selbstredend handelt es sich dabei um ein Luxus-SUV, das man sich genauso gut auf der Marsoberfläche wie in den Bergen Schottlands vorstellen kann.

ASTON MARTIN LAGONDA

Lagonda All-Terrain Concept

Da ein großer Teil der Steifigkeit der Superyacht auf Rädern vom Fahrzeugboden kommt, in dem die Batterien gelagert werden, konnten die Ingenieure wieder Hintertüren mit Scharnieren anbringen. Diese ermöglichen nicht nur einen spektakulären "roten Teppich"-Moment, sondern ermöglichen mit den sich nach oben öffnenden Dachteilen auch ein einfaches Ein- und Aussteigen. Die meisten konventionellen Bauteile des Innenraums wie Lüftungsschlitze oder Lautsprecher bleiben den Augen der Passagiere verborgen, der Zündschlüssel hingegen wird prominent inszeniert.

ASTON MARTIN LAGONDA

Lagonda All-Terrain Concept

Die Heckpartie des Autos ist nicht minder spektakulär. In die breite Heckklappe ist ein Lichtstreifen eingesetzt, der die Quelle seiner Beleuchtung geschickt verbirgt. Ein praktisches Element ist die hintere Plattform, die aus dem Boden herausgleitet. Versteckt, in verstauter Position mit der Karosserie bündig, kann diese bei Bedarf ausgezogen werden. Als echter Brite muss man schließlich picknicken können.

ASTON MARTIN LAGONDA

Kia Imagine

Kia schwelgt in mit einem Showcar in der Zukunft der Elektromobilität: „Imagine by Kia“ nennt sich der viertürige Stromer, der in keine Fahrzeugkategorie passt, sondern Merkmale eines SUV, einer Familienlimousine und eines geräumigvariablen Crossovers passt. Die Studie bewegt sich von der Größe her im oberen Bereich des C-Segments, den Zugang gewähren Portaltüren. Die Lichtsignatur der „Tigermaske“ an der Front könnte ein künftiges Erkennungszeichen von Kia-Elektrofahrzeugen werden.

KIA

Kia Imagine

Besonders auffällig sind die 21 einzelnen Displays auf dem Armaturenbrett. Sie wirken wie zufällig dort aufgestellt, sind aber exakt positioniert und voll miteinander koordiniert – aus dem Blickwinkel des Fahrer bilden alle Bildschirme zusammen ein durchgehendes Display. Zum luftigen Flair des Interieurs trägt auch die Mittelkonsole bei, die wie ein Flügel aus dem Armaturenbrett herausragt und frei über dem niedrigen, völlig ebenen Kabinenboden schwebt.

KIA

Kia Imagine

Die Frontscheibe und das Dach sind zu einem Glaselement zusammengefasst, das sich als ein riesiges „Himmelsfenster“ nahtlos von der Basis der A-Säule bis über den Fond spannt. Das Showcar verfügt über einen kompakten Antriebsstrang mit einer kabellos aufladbaren Batterie. Neben dem traditionellen Heckkofferraum bietet der Kia unter der Fronthaube weiteren Stauraum.

KIA

Mercedes Concept EQV

Da sind wir schon sehr nahe an der Wirklichkeit: Auf Basis des Concept EQV wird Mercedes im Herbst das Serienmodell der elektrischen V-Klasse präsentieren. Das Showcar trägt an der Vorderachse einen elektrischen Antriebsstrang mit einer Leistung von 150 kW.

DAIMLER

Mercedes Concept EQV

Durch die Installation der Batterie im Unterboden steht das volle Raumangebot zur Verfügung – ohne Einschränkungen im Fahrzeuginneren. So wird der Concept EQV mit sechs Einzelsitzen beispielsweise zum repräsentativen Shuttlefahrzeug, andere Konfigurationen machen es zum praktischen Familienbegleiter mit sieben oder gar acht Plätzen oder ermöglichen den bequemen Transport.

DAIMLER

Mercedes Concept EQV

Die Energie liefert dabei eine Lithium-Ionen Batterie. Mit einer Kapazität von 100 kWh ermöglicht diese eine maximale Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Durch die Schnellladefunktion kann innerhalb von 15 Minuten Energie für eine Reichweite von rund 100 Kilometern zugeführt werden.

 

 

DAIMLER

Mitsubishi Engelberg Tourer

Gerade hat Mitsubishi den Pajero in den Ruhestand geschickt, zeigen die Japaner mit dem Engelberg Tourer die Studie eines SUV, das über dem Outlander angesiedelt und wie er ein Plug-in-Hybrid ist. Zwei Elektromotoren bürgen für Allradantrieb.

MITSUBISHI

Mitsubishi Engelberg Tourer

Zwei Elektromotoren bürgen für Allradantrieb. Die Batterien stecken zwischen den Achsen im Unterboden und sind für eine rein elektrische Reichweite von rund 70 Kilometern gut.

MITSUBISHI

Mitsubishi Engelberg Tourer

In Zusammenspiel mit dem Verbrenner kommt Offroader insgesamt mehr als 700 Kilometer weit.

MITSUBISHI

Alfa Romeo Tonale

Das Showcar Tonale ist gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: Ist es doch gleichzeitig der erste Plug-in-Hybrid als auch das erste mittelgroße SUV von Alfa Romeo. Obwohl das auch schon alles ist, was die Italiener zum Thema Technik verraten. Stattdessen reden sie lieber über das Design. Und man muss sagen – was für eine Schönheit! Die Front weist das für die Marke typische „Trilobo“ auf, den Dreiklang aus herzförmigem zentralem Kühlergrill „Scudetto“ und waagrechten Lufteinlässen. Der gesamte obere Bereich des Fahrzeughecks wird von der elegant geschwungenen Scheibe gebildet.

ALFA ROMEO

Alfa Romeo Tonale

Die Instrumente sind auf den Fahrer ausgerichtet, der Innenraum bietet bis zu vier Personen komfortabel Platz. Für Akzente sorgen halbdurchsichtige, hinterleuchtete Paneele, beispielsweise auf der Mittelkonsole. Während der Fahrer sich auf die Straße konzentriert, kann er aus dem Augenwinkel einen zentralen Bildschirm mit 12,3 Zoll sowie einen daneben platzierten Touchscreen mit 10,25 Zoll überwachen.

ALFA ROMEO

Alfa Romeo Tonale

Mit dem Elektromotor an der Hinterachse will Alfa das Fahrvergnügen anheizen. Beim Tonale steht der Modus D der Fahrdynamikregelung nicht mehr für „Dynamic“, sondern für „Dual Power“ und beschreibt die optimale Nutzung der Leistung beider Motoren. Über den Touchscreen des Infotainmentsystems lässt sich über einen Button „E-mozione“ zusätzlich das Ansprechverhalten von Gaspedal, Bremse und Servounterstützung der Lenkung nachschärfen. Der bisherige Modus „Advanced Efficiency“ steht für optimale Performance im Elektrobetrieb.

ALFA ROMEO

Skoda Vision iV

Die Konzeptstudie Vision iV gibt einen Ausblick auf die elektrische Zukunft von Škoda, die natürlich auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten des Volkswagen-Konzerns fußt. Das viertürige Crossover-Coupé ist 4665 Millimeter lang, 1926 breit und 1613 hoch und bietet im Innenraum jede Menge Platz.

SKODA

Skoda Vision iV

Die Studie trägt eine horizontale Lichtleiste und einen neu interpretierten Kühlergrill. Die Türen haben keine Griffe und öffnen sich bei Berührung automatisch. Anstatt klassischer Außenspiegel kommen Kameras zum Einsatz, die eine 180-Grad-Ansicht in den Innenspiegel projizieren. Neue Akzente im Innenraum setzen die Anordnung von Instrumententafel und Mittelkonsole in verschiedenen Lagen und Ebenen sowie ein scheinbar schwebender Bildschirm.

SKODA

Skoda Vision iV

Den Antrieb übernehmen zwei Elektromotoren – einer an der Vorder- und einer an der Hinterachse. Dadurch wird der Vision iV zum Allradler, die Systemleistung von 225 kW (306 PS) wird je nach Anforderung verteilt. Die maximale Reichweite beträgt bis zu 500 Kilometer im WLTP-Zyklus, die Batterie lässt sich in 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Speicherkapazität aufladen.

SKODA

Audi Q4 e-tron

Audi Q4 e-tron concept heißt das kompakte SUV, das schon sehr nach baldiger Serienfertigung aussieht. In der zweiten Hälfte 2020 tritt der elektrische Ingolstädter mit zwei Motoren und einer Systemleistung von 225 kW an. Der Akku im Fahrzeugboden speichert 82 Kilowattstunden – damit wird nach WLTP-Standard eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern möglich. Geladen wird der Akku mit maximal 125 Kilowatt. So dauert es kaum mehr als 30 Minuten, um wieder 80 Prozent der Gesamtkapazität zu erreichen.

AUDI

Audi Q4 e-tron

Hinter dem Lenkrad befinden sich digitale Instrumente mit den wichtigsten Anzeigeelementen für Geschwindigkeit, Ladezustand und Navigation. Neu ist das großformatige Head-up-Display mit Augmented Reality-Funktion. Zentral, oberhalb der Mittelkonsole ist ein 12,3 Zoll großer Touch Screen für Anzeige und Bedienung von Infotainment und Fahrzeugfunktionen platziert.

AUDI

Audi Q4 e-tron

4,59 Meter Länge, 1,90 Meter Breite und 1,61 Meter Höhe: Der Audi Q4 e-tron concept positioniert sich mit seinen Abmessungen im oberen Drittel der Kompaktklasse. Sein Radstand von 2,77 Metern hingegen stuft ihn in Sachen Innenraum mindestens eine Klasse höher ein. Da zudem kein Kardantunnel das Platzangebot einschränkt, bietet der Q4 e-tron concept ein ungeahntes Maß an Raumkomfort, vor allem bei der Beinfreiheit sowohl vorne als auch im Fond.

AUDI

Fiat Concept Centoventi

Fiat will mit seinem Showcar Centoventi erschwingliche Elektromobilität auf die Räder stellen: Es wird nur in einer Farbe produziert, aber der Kunde kann ihn mit Beklebungen nach seinen Wünschen gestalten lassen. Mit Ausnahme von sechs Merkmalen (Stoßfänger, Dach, Lackierung, Instrumententafel, Batterien und digitale Heckklappe), die nur im Handel installiert werden können, können die anderen 114 von Mopar speziell entwickelten Zubehörteile – darunter Soundsystem, Sitzpolster, Armaturenbrett- und Türstapelfächer – auch online gekauft und vom Kunden selbst montiert werden.

FIAT

Fiat Concept Centoventi

Das Armaturenbrett ist modular aufgebaut: Es hat kleine Löcher, in die eine Vielzahl von zusätzlichen Komponenten beliebiger Form und Funktion eingebaut werden können, dank des patentierten, ineinandergreifenden Befestigungssystems, ähnlich wie bei den berühmten Lego-Bausteinen. Der serienmäßige Fiat Centoventi verfügt über ein offenes Dach, das natürlich geschlossen werden kann. In die große Heckklappe kann ein innovatives Display integriert werden, das es dem Auto ermöglicht, Botschaften mit der Außenwelt zu teilen.

FIAT

Fiat Concept Centoventi

Die werkseitig montierte Batterie ist für 100 Kilometer Reichweite gut. Wird jedoch eine größere Reichweite benötigt, können bis zu drei zusätzliche Akkus, die eine Erhöhung von je 100 Kilometer ermöglichen, gekauft oder gemietet werden. Die Mehrfachladebuchse befindet sich an der Unterseite der Windschutzscheibe. Konkret handelt es sich um eine Kabeltrommel, die unterhalb der Verkleidung untergebracht ist, wodurch ein Aufbewahren eines Ladekabels im Kofferraum nicht mehr nötig ist.

FIAT

Ja, tatsächlich: Nissans ziemlich markante Studie IMQ Concept soll schon das eine oder andere Merkmal ausführen, auf dass wir uns bei der nächsten Generation des Qashqai freuen dürfen.

 

NISSAN

Nissan IMQ Concept

Wir tippen dabei allerdings weniger auf die Optik als auf den Antrieb: Den übernimmt das System namens e-Power, das die Japaner auf dem Heimmarkt bereits im Portfolio haben. Ab dem Jahr 2022 wird es auch in Europa in Volumensmodellen angeboten.

NISSAN

Nissan IMQ Concept

Die Komponenten von e-Power bestehen aus einem Elektromotor, einer Batterie, einem Inverter und einem Benzinmotor plus Generator. Das Fahrzeug wird ausschließlich vom Elektromotor angetrieben, der Benzinmotor dient zur Stromerzeugung und kann daher stets mit optimalem Wirkungsgrad betrieben werden.

NISSAN

ID Buggy

Nach dem Bulli, dessen Serienfertigung bereits beschlossene Sache ist, stellen die Wolfsburger jetzt die vollelektrische Version eines neuen Buggys ins Rampenlicht. Die neue Studie soll demonstrieren, dass der Elektro-Baukasten nicht nur für Großserien-Modelle, sondern auch für kleine Stückzahlen genutzt werden kann. Und die Chancen auf ein Serienmodell stehen gut.

VOLKSWAGEN

ID Buggy

Optisch hat der Stromer das Original aus den 1960ern gut getroffen: Bildete damals das Chassis des Käfer samt im Heck arbeitenden Vierzylinder-Boxermotor die technische Basis aller Buggy-Umbauten, ist es heute der Modulare Elektro-Baukasten, kurz MEB, bei dem die Batterie in den Fahrzeugboden integriert ist. Dieser Lithium-Ionen-Akku versorgt den Buggy über einen 150 kW (204 PS) starken Elektromotor im Heck mit Strom. Ebenfalls denkbar wäre ein zusätzlicher E-Motor in der Vorderachse, um so einen Allradantrieb mit „elektrischer Kardanwelle“ zu realisieren.

VOLKSWAGEN

ID Buggy

Um den Fahrtwind spüren zu können, wurde beim Showcar bewusst auf ein festes Dach und Türen verzichtet. Deshalb zeichnet sich der unverwüstliche und minimalistisch konzipierte Innenraum durch wasserfeste Materialien aus. Die Studie ist ein reiner Zweisitzer. Alternativ wäre der Buggy aber auch als 2+2-Sitzer umsetzbar. Der in einer Aluminium-Stahl-Kunststoff-Mischbauweise hergestellte Karosserieverbund ist selbsttragend. Dank des modularen Aufbaus kann der obere Karosseriebereich vom MEB-Chassis gelöst werden.

VOLKSWAGEN

Honda e Prototype

Die Elektroautostudie von Honda gibt einen ziemlich konkreten Ausblick darauf, was 2020 in Österreich beim Händler stehen wird. Und dieser Ausblick ist überaus erfreulich – vor allem aber endlich einmal freundlich. Mit dem Blick aus den kreisrunden Scheinwerfern in der schwarzen Kühlermaske hat einen Hondas e Prototype gleich um den Finger gewickelt. Die Steckdose ist mittig auf der Motorhaube platziert, damit man sich links oder rechts an die Ladesäulen stellen kann. Eine LED-Beleuchtung zeigt den Ladestand an. Um die schlichten, aber treffsicheren Linien nicht zu trüben, hat der Kompakte ausfahrbare Türgriffe.

HONDA

Honda e Prototype

Und auch für das außergewöhnliche Interieur können wir uns sofort erwärmen: Das breite Armaturenbrett beherbergt nicht weniger als fünf Bildschirme, von denen die äußersten links und rechts die Funktion der Außenspiegel übernehmen. Richtig gelesen: Auch die Serienversion wird keine Rückspiegel bekommen, was in dieser Klasse eine Premiere ist.

HONDA

Honda e Prototype

Unter dem sympathischen Äußeren steckt Hondas neue Plattform für Elektroautos, die die Batterien tief im Bauch verstaut, die Hinterräder antreibt und damit ganz nach Fahrspaß klingt. Aber mehr als dass die Leistung (mehr als 100 PS, mehr als 300 Newtonmeter) mehr als ausreichend und die Reichweite nach WLTP bei mindestens 200 Kilometern liegen soll, verraten die Japaner noch nicht. Die Ingenieure lächeln und schweigen.

HONDA

Polestar 2

Mit dem Polestar 2 haben die Schweden jetzt das Tuch von einer vollelektrischen, kompakten Limousine gezogen, die dem Tesla Model 3 das Leben schwer machen soll. Zur Orientierung: Die Preise beginnen bei 39.900 Euro; für die in den ersten zwölf Monaten verfügbare Launch Edition ist ein von 59.900 Euro angesetzt. Lokale Abgaben nicht mit eingerechnet. Wie bei Polestar üblich ist das Auto ausschließlich online bestellbar.

POLESTAR

Polestar 2

Das Fließheck fußt technisch auf der kompakten Modular-Architektur von Volvo und verfügt über zwei Elektromotoren sowie eine 78-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 500 Kilometer (berechnet nach dem realistischeren WLTP-Zyklus) möglich machen sollen. Das aus 27 Modulen bestehende Batteriepaket ist im Unterboden des Fahrzeugs untergebracht. Der elektrische Allradantrieb des Polestar 2 produziert eine maximale Leistung von 300 kW (408 PS) und ein maximales Drehmoment von 660 Newtonmetern. Das macht einen Standardsprint von 0 auf 100 km/h in weniger als 5 Sekunden möglich.

POLESTAR

Polestar 2

Zu den Design-Merkmalen zählen LED-Scheinwerfer und ein spezielles Begrüßungslicht, die rahmenlosen Außenspiegel und das beleuchtete Polestar-Emblem, das sich auf dem Panorama-Glasdach spiegelt. Als eines der ersten Fahrzeuge weltweit ist der Polestar 2 mit einem Infotainment-System auf Basis des Betriebssystems Android ausgerüstet. Damit halten erstmals eingebettete Google-Features wie Assistant, Maps mit Elektroauto-Unterstützung und Play Store Einzug in ein Auto. Weitere Bestandteile des Systems sind eine Sprachsteuerung und ein neuer, elf Zoll großer Touchscreen.

POLESTAR

Seat el-born

Volkswagen breitet seinen elektrischen Technikbaukasten sukzessive auf die Marken des Konzerns aus: Als nächstes an der Reihe ist Seat, die mit dem Showcar el-born einen Vorgeschmack auf das Serienmodell geben. Und dass hier gestromert wird, zeigt die Optik ganz deutlich. Da kein Lufteintritt zur Kühlung des Motors erforderlich ist, wurde der Kühlergrill ersatzlos gestrichen. Die Einlässe weiter unten dienen dazu, dem Akku frische Luft zuzufächeln.

SEAT

Seat el-born

Dank des platzsparenden Antriebs erwartet die Insassen ein geräumiger Innenraum. Die Möglichkeit, eine Tasche zwischen den beiden Vordersitzen unterzubringen, ist nur ein Beispiel dafür. Das in der Mitte des Armaturenbretts integrierte digitale Cockpit mit seinem 10-Zoll-Display gewährt Zugriff auf Infotainment und Konnektivität.

SEAT

Seat el-born

Die 62-kWh-Batterie stellt eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern (nach dem realistischeren WLTP-Zyklus) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 7,5 Sekunden in die Auslage. Der Elektromotor spult maximale 150 kW (204 PS) ab. Das System ist auf eine Ladeleistung von 100 kW ausgelegt, wodurch die Batterie in nur 47 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden kann.

SEAT

Seat Minimo

Seat stellt das mit Abstand kleinste Modell der Marke vor: den Minimó. Der sieht aus wie der Twizy, den Renault seit dem Jahr 2011 im Programm hat, und ist wie er eine verwegene Kreuzung aus Auto und Motorrad. Zwei Passagiere haben hintereinander sitzend im 1,3 Meter breiten und 2,5 Meter kurzen Stromer Platz.

SEAT

Seat Minimo

Dank des integrierten Akkuaustauschsystems ist das Fahrzeug bereits innerhalb weniger Minuten wieder voll aufgeladen und hat eine Reichweite von mehr als 100 Kilometer. Da diese Autos nicht zu Ladestationen gebracht werden müssen, bedeutet dieses innovative Konzept für die Anbieter von Carsharing-Services, dass sie ihre Betriebskosten effektiv um 50 Prozent senken können.

SEAT

Seat Minimo

Dass er so klein ist, bedeutet allerdings nicht, dass der kleine Spanier nicht voll vernetzt ist: Das Fahrzeug erkennt zum Beispiel, ob der Fahrer 16 oder 18 Jahre alt ist, um seine Geschwindigkeit beispielsweise auf maximal 45 oder 90 km/h anzupassen.

SEAT

Peugeot 208

Für so ein kleines Auto hat sich der neue Peugeot 208 richtig viel vorgenommen. Wenn er im Herbst in die Schauräume kommt, wird er dort mit drei Antriebsvarianten vorfahren: als Benziner, als Diesel und vollelektrisch. Möglich macht das seine neue technische Plattform, die alle drei Varianten aufnehmen kann.

PEUGEOT

Peugeot 208

Durch optische Details lässt sich der elektrische e-208 von seinen Brüdern mit Verbrennungsmotor unterscheiden. Der Kühlergrill trägt die Karosseriefarbe und das Löwenemblem ändert je nach Blickwinkel die Farbe. Aber blicken wir unter das Blech: Der Elektromotor mit 100 kW (136 PS) entwickelt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern. Dank der Batterie mit 50 kWh Kapazität hat der Kleinwagen eine Reichweite von 340 Kilometern nach WLTP.

PEUGEOT

Peugeot 208

Die Batterie ist im Fahrzeugboden untergebracht, damit hat der e-208 mit 270 Litern ein gleich großes Kofferraumvolumen wie die Verwandtschaft mit Verbrenner. Apropos: Da hätten wir einen Benziner mit drei Zylindern und 1,2 Litern Hubraum, der in drei Leistungsstufen – 75, 100 und 130 PS – zu haben ist. Und einen Vierzylinder-Diesel mit 1,5 Litern, der 100 PS stemmt.

PEUGEOT

Citroën Ami One

Was ist 2,5 Meter kurz, hat einen Elektroantrieb und Platz für zwei Personen? Richtig: Das Showcar Ami One von Citroën. Das Wort Auto nehmen die Franzosen dabei nicht in den Mund, sondern sprechen von einer Alternative für Städter zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder Scootern. Der Vorteil: Das Zwergerl wiegt nur 425 Kilogramm und schützt mit seinem geschlossenen Innenraum vor schlechtem Wetter. Der Ami One ist aber auch in einer offenen Variante mit Stoffverdeck zu haben, das sich mit einem Handgriff öffnen lässt.

CITROEN

Citroën Ami One

Der kleine Würfel misst 1,5 Meter in der Breite und in der Höhe. Was bedeutet, dass Querparken möglich ist. Die breiten Türen mit unterschiedlicher Öffnung (die Fahrertür öffnet sich gegenläufig) erleichtern den Einstieg. Über den Außenspiegeln ist das Lesegerät angebracht, der das Öffnen und Schließen der Türen per Smartphone ermöglicht.

CITROEN

Citroën Ami One

Mit seiner Reichweite von 100 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h drängt sich der Winzling als Gefährte für alltägliche Fahrten durch den Großstadtdschungel auf. Es kann – je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes – von jedem, der mindestens 16 Jahre alt ist, gesteuert werden. Die Lithium-Ionen-Batterie, die im Fahrzeugboden untergebracht ist, kann leicht über ein Kabel an einer herkömmlichen Steckdose sowie an einer öffentlichen Ladestation oder Wallbox innerhalb von nur zwei Stunden geladen werden.

CITROEN

Cupra Formentor

Wer geglaubt hat, Cupra wird sich damit zufrieden geben, Modelle der großen Schwester Seat nachzuschärfen, der irrt: Mit der Studie Cupra Formentor bekommen wir einen Einblick, was der Volkswagen-Konzern mit seiner jüngsten Marke im Konzern vor hat: Der Crossover ist ein richtig fescher Bursche geworden.

CUPRA

Cupra Formentor

Weil Cupra schließlich ursprünglich für Cup Racing stand, darf der Antrieb natürlich kein Kind von Traurigkeit sein: Die Rede ist von einem Plug-in-Hybrid, dessen Benziner und Elektromotor gemeinsam 245 PS erwirtschaften, die von einem Doppelkupplungsgetriebe verwaltet werden. Durch den großzügig dimensionierten Akku soll es der Formentor im vollelektrischen Modus auf eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer im neuen WLTP-Fahrzyklus bringen.

CUPRA

Cupra Formentor

Beim Einsteigen projizieren LED eine Begrüßung, willkommen heißen einen das Sportlenkrad und die Schalensitze mit Rückenlehnen in Carbonfaser-Optik. Es scheint fast so, als würde das Armaturenbrett mit seinen Elementen aus dunklem Chrom und in glänzendem Schwarz schweben. Direkt vor dem Fahrer prangt das digitale Cockpit, das die altbekannte analoge Anzeige ersetzt. Das 10-Zoll-Display des Entertainmentsystems eröffnet Zugang zu einer Vielfalt modernster Konnektivitätsmoglichkeiten wie dem Musikerkennungsdienst Shazam oder der Sprachassistentin Alexa von Amazon.

CUPRA

Peugeot Sport Engineered 508

Also wir hoffen, die Studie ist schneller, als einem ihr Name über die Lippen geht. Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance – dafür braucht man länger als ein Supersportwagen von 0 auf 100 km/h. Aber sei's drum: Die Franzosen stellen auf Basis ihrer Mittelklasselimousine in Aussicht, wie sie zukünftig durch Elektrifizierung sportliche Modelle auf die Räder stellen wollen, deren CO2-Emission im Rahmen bleiben.

PEUGEOT

Peugeot Sport Engineered 508

Und dafür hat der Technikträger nicht weniger als drei Motoren: Die Ingenieure von Peugeot Sport haben einen Benzinmotor und zwei Elektromotoren (einen an der Vorderachse, einen an der Hinterachse, also Allradantrieb) ins Spiel gebracht, die gemeinsam mehr als 400 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße bringen. Das bedeutet einen Sprint von 0 auf 100 km/h in nicht mehr als 4,3 Sekunden.

PEUGEOT

Peugeot Sport Engineered 508

Die andere Seite der Hybrid-Medaille sind die bis zu 50 Kilometer, die die Limousine dank ihrer Kapazität von 11,8 kWh rein elektrisch abspulen kann. Im Sport-Modus bis zu 190 km/h schnell. Und ein nicht zu vernachlässigender CO2-Ausstoß von nur 49 Gramm pro Kilometer.

PEUGEOT
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Und was ist mit der Batterie? Der Akkumulator ist die wichtigste und teuerste Komponente im Elektroauto. Ihr Zustand steht ganz oben auf der Checkliste beim Kauf eines Gebrauchten. Die Fahrzeugelektronik sorgt zwar grundsätzlich dafür, dass die Batterie vor zu hohen Belastungen geschützt ist. Trotzdem haben beispielsweise Art und Häufigkeit der Ladungen Auswirkungen auf Haltbarkeit und Leistung. Markenhändler können in der Regel einen Zustandsbericht zur Batterie im Fahrzeug generieren. Darin werden zum Beispiel die Anzahl der Schnellladevorgänge gezählt und es wird die Restkapazität ermittelt. Blandow: „Die Werte geben erste wichtige Hinweise für Interessenten und die Prüfung sollte auf jeden Fall durchgeführt werden. Den wirklichen Gesundheitszustand kann man aber nur durch umfangreiche Messungen ermitteln.“ Also lieber gleich die Finger weglassen? „Nein“, sagt Blandow. „Unsere Erfahrung ist, dass die Batterien sogar besser halten, als viele Hersteller sagen. Nach mehr als 200.000 Kilometern Laufleistung und sieben bis acht Betriebsjahren sind viele Akkus häufig noch mit 80 bis 90 Prozent ihrer Anfangskapazität in Betrieb. Daraus ergibt sich eine hohe Zyklenfestigkeit und eine sehr geringe Alterung.“ Grundsätzlich raten die TÜV SÜD-Experten zu einem Auto, das regelmäßig gefahren wurde. „Das ist fast wie bei einem Verbrennungsmotor, wenn das Fahrzeug oft wochenlang nicht bewegt wird“, sagt Blandow.

Top 10: Elektroautos

Platz 10

Die Top 10 eröffnet das Model S von Tesla. 57 Stück verkauft - das ist ein Minus von 38,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

TESLA

Platz 9

Platz 9 geht an das frisch gebackene Auto des Jahres 2019, den Jaguar I-Pace, der bei Magna-Steyr in Graz gebaut wird. 68 Stück wurden ausgeliefert.

JAGUAR

Platz 8

Von der vollelektrischen Variante des Hyundai Ioniq wurden heuer bisher 91 Stück abgesetzt. Damit stromert der Koreaner auf Platz 8 und fährt ein Miunus von 42,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein.

HYUNDAI

Platz 7

131 verkaufte Stück bringen dem Kia eNiro den siebten Rang.

KIA

Platz 6

181 Exemplare von Hyundais Kona Elektro wurden heuer bereits verkauft. Damit liegt das SUV auf Rang 6.

HYUNDAI

Platz 5

Der Nissan Leaf hat gerade einen Modellwechsel hinter sich und bringt es auf 201 Verkäufe und Platz 5. Das macht ein Plus von 58,3 Prozent.

NISSAN

Platz 4

219 Fans hat der Renault Zoe gefunden. Damit holt sich die kleine Französin den vierten Rang und ein Minus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

RENAULT

Platz 3

Mit 249 verkauften Stück parkt der VW e-Golf auf dem dritten Platz. Das ist ein Minus von 53,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

VOLKSWAGEN

Platz 2

Nach der Modellpflege ist der BMW i3 wieder topfit und verbucht einen Absatz von 318 Exemplaren. Das macht Platz 2 und ein Plus von 45,2 Prozent.

BMW

Platz 1

Teslas lang erwartetes Model 3 hat es schließlich doch in den Verkauf geschafft und bringt es auf 839 Verkäufe. Das bedeutet Platz 1.

TESLA
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Wo soll ich denn laden? Nur in absoluten Notfällen an der normalen Steckdose. Eine 11-kW-Wallbox in der Garage oder am Parkplatz ist da sehr empfehlenswert. Damit lassen sich alle Fahrzeugtypen sinnvoll laden. Aktuelle Elektroautos haben in der Regel größere Batterien mit 11 kW oder optional sogar 22-kW-Ladern, meist in Flottenfahrzeugen, verbaut. Elektroautos der ersten und zweiten Generation hatten dagegen meistens nur einen 3,7-kW-Lader, der sogar an einer einzelnen Phase betrieben werden kann. Für schnelleres Laden mit Gleichstrom steigt die Zahl der öffentlichen Schnelllader quasi täglich, auf Autobahnen werden die superschnellen Ladestationen (HPC 150) aktuell flächendeckend errichtet. Die meisten gebrauchten E-Fahrzeuge können diese allerdings nur bis zur Grenze von 50 kW nutzen, da nur neuere Modelle diese hohen Ladeströme nutzen können. Aber selbst bei 50 kW reichen 15 bis 20 Minuten für mindestens 100 weitere Kilometer.

Und im Winter? Die Batterietechnologie ist winterfest - auch wenn die Reichweite deutlich sinkt. Wer das Fahrzeug daheim lädt, sollte es vorheizen so lange es noch an der Steckdose hängt, das lässt sich bequem per App vom Frühstückstisch aus erledigen, dann startet man warm und mit voller Batterie. Sitz- und Lenkradheizung verbrauchen weniger Energie als die Innenraumheizung, die dann ein paar Grad niedriger eingestellt werden kann, ohne dass es an Behaglichkeit mangelt. Neuere Fahrzeuge nutzen effizientere Heiztechnik wie Wärmepumpen, hier sollte man den Verkäufer um Rat fragen.

Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie beim konventionellen Gebrauchtkauf auch. Allgemeinzustand und Laufleistung sind (außer was den Motor betrifft) natürlich weiter ein Kriterium. Einzelne Bauteile, wie etwa Stoßdämpfer, verschleißen genauso wie beim Verbrenner. Blandow: „Lediglich die Reifen sind ein Thema. Das extrem hohe Drehmoment sorgt für erhöhten Verschleiß.“

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