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ModellpflegePeugeot bringt 508 und 3008 als Plug-in-Hybrid

3008, 508 und 505 SW sind ab Herbst mit Plug-in-Hybrid-Antrieb und Allrad zu haben.

Der Peugeot 3008 kommt als Plug-in-Hybrid © PEUGEOT
 

Die Franzosen rollen den Technikteppich aus bringen ab Herbst gleich zwei Hybridsystem in das SUV 3008, die Limousine 508 und den Kombi 508 SW. Alle haben den 1,6-Liter-Benziner gemeinsam, der mit einem Starter-Generator und einer speziellen Kühlluftzufuhr ausgestattet wurde. In der ersten Ausbaustufe namens „Hybrid“ ist er an eine Achtgang-Automatik gekoppelt. Bei den „Hybrid4“-Varianten sind an der Mehrlenker-Hinterachse ein Wechselrichter, ein Elektromotor und ein Reduktionsgetriebe angebracht, um alle vier Räder anzutreiben. Beide Versionen sind mit Lithium-Ionen Batterien unter der zweiten Sitzreihe verbaut. Mit Kapazitäten von 11,8 kWh und 13,2 kWh können sie sich gemessen nach der realitätsnäheren WLPT-Norm bis zu 50 Kilometer weit und 135 km/h schnell rein elektrisch bewegen.

Modellvorstellung: Peugeot 508 SW

Mit nur knapp 1,42 Metern Höhe ist Peugeots neuer Kombi fast genauso flach wie die coupéhafte Limousine, sechs Zentimeter flacher als sein Vorgänger und mit einer Länge von 4,78 Metern fünf Zentimeter kürzer. Seine Premiere gibt der 508 SW auf dem Pariser Autosalon im Oktober, bevor er im Jänner 2019 in den Handel kommt.

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Den schneidigen Auftritt betonen die LED-Scheinwerfer sowie hochwertige Details wie die rahmenlosen Türen und der Verzicht auf eine Dachantenne, die die elegante Linie stören könnte. Die auch tagsüber illuminierten LED-Rückleuchten passen sich an aktuelle Lichtverhältnisse an und zeigen die typischen drei Krallen der Löwenmarke.

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Wer jetzt denkt, die Franzosen hätten die Alltagstauglichkeit auf dem Altar der Schönheit geopfert, der irrt: Die Heckklappe öffnet auf Wunsch elektrisch, der Kofferraum hat ein Volumen von 530 Litern und ist damit fast identisch mit dem des Vorgängerkombis (560 Liter).

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Über den Kofferraum lässt sich die Rückbank im Verhältnis von einem zu zwei Dritteln zusammenklappen. So entstehen eine ebene Ladefläche und ein maximales Kofferraumvolumen von bis zu 1780 Litern. Die Ladekante parkt auf einer Höhe von nur 63,5 Zentimetern und ist von einer Edelstahlleiste geschützt. Bei der GT-Version ist der Laderaum mit Aluminium-Führungsschienen und einem Gepäckraum-Trennnetz ausstaffiert.

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Unter der wohlgeformten Haube arbeiten zwei Ottomotoren und drei Selbstzünder: Der 1,6-Liter-Turbobenziner tritt wahlweise mit 180 oder 225 PS an und ist an eine Acht-Gang-Automatik gekoppelt. Im Eco-Modus kann das Triebwerk automatisch in den Leerlauf wechseln um Sprit zu sparen, wenn das System keinen Druck auf dem Gaspedal registriert. Die Funktion ist in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen von 25 km/h bis 130 km/h aktiv.

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Im zweiten Halbjahr 2019 kommt der 508 auch als Plug-in-Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von 50 Kilometern (im WLTP-Zyklus) bei gleichbleibendem, großzügigem Kofferraum im Vergleich zur Variante ohne Hybridantrieb. Selbstzünderseitig hätten wir den Blue HDI mit 1,5 Litern Hubraum und 130 PS, der wahlweise hangeschalten oder mit Automatik zu haben ist. Letztere ist beim 2-Liter stets an Bord und verwaltet entweder 160 oder 180 PS.

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Wie die Limousine, wartet auch der Kombi mit der jüngsten Evolution des i-Cockpits auf, das aus dem typischen kompakten Lenkrad, dem digitalen Kombiinstrument und einem Touchscreen mit 8 oder zehn Zoll besteht.

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Die Vordersitze tragen das AGR-Gütesiegel und werden auf Wunsch mit Massagefunktion angeboten. In den Fahrzeughimmel sind Leselampen integriert, die wie die gesamte Innenraumbeleuchtung aus LED-Leuchten bestehen. Ein Highlight ist das große, optional bestellbare Panorama-Glasschiebedach.

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Eine große Auswahl an Fahrerassistenzsystemen kommen im 508 SW zum Einsatz. Der Baureihe exklusiv vorbehalten ist das Nachtsichtsystem „Night Vision“, das nachts oder bei eingeschränkter Sicht Lebewesen erkennt, die sich in einer Entfernung von bis zu 200 Metern im Bereich vor dem Fahrzeug befinden.

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Als „Hybrid4“ klotzt das SUV 3008 mit einer Systemleistung von 300 PS. Dazu trägt der Benziner 200 bei, die zwei Elektromotoren, die jeweils an der Vorder- und Hinterachse verbaut sind, bis zu 80 kW. Verbrauchswerte verraten die Franzosen noch keine, aber die CO2-Emissionen sollen bei weniger als 50 Gramm pro Kilometer liegen. Durch die platzsparende Hinterachse ist das gleiche Kofferraumvolumen wie bei der Version mit reinem Verbrennungsmotor möglich. Wenige Monate nach der Markteinführung folgt die Version mit 225 PS und Frontantrieb.

Modellvorstellung: Peugeot 508

Der neue Peugeot 508 ist keine klassische viertürige Limousine mehr, sondern nun mit einem Fastback und coupéhafter Linie wesentlich schnittiger unterwegs. Und das nicht nur, weil er nur mehr knapp 1,4 Meter hoch ist.

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Da wären zum Beispiel die hochkant gestaltete Signatur der Tagfahrlichter, die die Scheinwerfer einrahmen (beides LED), die ziemlich unübersehbar ist. Die schmalen Glasflächen heben die schlanke Silhouette der 4,75 Meter langen Limousine hervor und bringen die rahmenlosen Türen zur Geltung.

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Im Heck steckt eines der besonders originellen Merkmale des 508: Die geschickt kaschierte Heckklappe bietet komfortablen Zugang zum Kofferraum mit einem Gesamtvolumen von 487 Litern.

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Wie wir es bereits von 208 bis 5008 kennen, bekommt nun auch das Flaggschiff Peugeots i-Cockpit verpasst, zu dem das kompakte Lenkrad, ein kapazitiver 8- oder 10-Zoll-Touchscreen und die 12,3 Zoll große Digitalanzeige zählen, die man beliebig konfigurieren kann.

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Die feschen sieben Toggle-Switches in Klavierlack sind in der Mitte des Armaturenbretts angeordnet und steuern wichtige Funktionen quasi per Kurzwahl an. Viele Ablagen (bis 32 Liter) sind im Innenraum verteilt. Das Panorama-Schiebedach fährt nach außen auf und lässt viel Licht herein.

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Mit dem System „Amplify“ stellt sich das Auto auf die Stimmung des Fahrers ein – oder zumindest zwei, und zwar „Boost“ zum Beleben und „Relax“ zum Entspannen. Die Augen spricht die wählbare Intensität der Beleuchtung und der Bildschirmfarbe an, die Ohren die Parameter zur Einstellung der Musik und den Tastsinn die Mehrpunkt-Massage der Sitze.

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„Amplify“ bietet auch den Zugriff auf die Auswahl der Fahrmodi (Eco/Sport/Komfort/Normal). Ist das Fahrzeug mit der aktiven Federung ausgestattet, kommt die Dämpfersteuerung hinzu.

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Zum Marktstart im Oktober tritt der 1,6-Liter-Benziner in Kombination mit dem neuen Achtgang-Automatikgetriebe in den Leistungsstufen mit 180 oder 225 PS an. Letztere Motorisierung ist der GT-Version vorbehalten.

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Der Diesel mit 1,5 Litern Hubraum hat 130 PS und ist wahlweise von Hand oder automatisch geschalten. Der 2-Liter-Selbstzünder klotzt mit 160 oder 180 PS.

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Und dann wäre da natürlich noch das ellenlange Kapitel elektronischer Assistenten, in dem das Nachtsichtsystem „Night Vision“ besonders hervorgehoben werden muss. Dank einer Infrarot-Kamera erkennt es Lebewesen, die sich nachts oder bei eingeschränkter Sicht in einer Entfernung von bis zu 200 bis 250 Metern im Bereich vor dem Fahrzeug befinden und blendet sie im Kombiinstrument ein.

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Diese Variante ist in 508 und dem Kombi SW verbaut. Dabei leistet der Benziner 180 PS und der Elektromotor steuert 80 kW bei. Die Batterie mit einer Kapazität von 11,8 kWh sorgt für eine elektrische Reichweite von 40 Kilometern. Auch hier wird das Kofferraumvolumen durch die Akkus nicht angeknabbert.

So viel zu den Daten, jetzt zur Funktion: Im Modus „Brake“ verlangsamt das Fahrzeug, ohne dass man auf das Bremspedal treten muss und trägt dazu bei, die Batterie nachzuladen. Der „i-Booster“ gewinnt beim Abbremsen oder durch Anheben des Fußes vom Gaspedal Energie zurück und speist sie in den Akku ein. Mit „e-Save“ entscheidet der Fahrer, wann er rein elektrisch fahren möchte und kann eine bestimmte Reichweite für spätere Fahrten aufbewahren. Im Modus „Sport“ wird die Leistung beider Motoren abgerufen.

Autosalon Paris: Peugeot 3008

Peugeot 3008

Mittlerweile ist eines von zehn in Europa verkauften Fahrzeugen über alle Klassen hinweg ein SUV der Kompaktklasse. Deshalb schiebt Peugeot dem Trend gleich den neuen 3008 hinterher, der im Oktober auf den Markt kommt.

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Peugeot 3008

War sein Vorgänger eher schüchtern und irgendwo zwischen Van und SUV angesiedelt, ist der Neue nun ein 4,45 Meter langes SUV modernen Zuschnitts. Der Längenzuwachs von fast acht Zentimetern kommt dem Radstand (2,68 m) zugute – und damit dem Platzangebot für die Passagiere.

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Peugeot 3008

Der 3008 basiert auf der neuen EMP2-Plattform des PSA-Konzerns, die aufs Gewicht achtet. So kommt der leichteste seiner Art mit einem Leergewicht von 1325 Kilogramm zustande.

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Peugeot 3008

Die Rücksitzbank ist im Verhältnis von 2:1 teilbar und ergibt in versenktem Zustand eine ebene Ladefläche, die sich mit dem Umlegen des Beifahrersitzes auf drei Meter Länge erweitern lässt. Den Kofferraumboden kann man in zwei Positionen einbauen und auch beim 3008 genügt ein Schwenk mit dem Fuß unter den hinteren Stoßfänger, damit die Heckklappe aufschwingt. Der Kofferraum bringt es auf 520 bis 1580 Liter, zudem hat der Peugeot die niedrigste Ladekante seiner Klasse.

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Peugeot 3008

Angetrieben wird der 3008 von Benzinern mit 130 und 160 PS, bei den Dieselmotoren reichte die Spanne von 100 bis 180 PS.

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Peugeot 3008

Einen riesigen Schritt machen die Franzosen beim Cockpit. Das Lenkrad ist noch kompakter und sein Kranz weist jetzt zwei Abflachungen auf. Das Kombiinstrument bietet serienmäßig einen 12,3-Zoll-Bildschirm, das in fünf unterschiedlichen Anzeigenmodi, die über ein Rändelrad am Lenkrad angewählt werden können, alle wichtigen Informationen direkt im Blickfeld anzeigt.

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Peugeot 3008

Mit der Funktion „i-Cockpit Amplify“ sollen alle Sinne angesprochen werden: Die Augen durch unterschiedliche Farben der Ambiente- und Displaybeleuchtung, die Nase mit den Essenzen aus dem Duftspender, den Tastsinn mit den Massagesitzen und die Ohren mit den unterschiedlichen Klangbildparametern. Grundsätzlich gibt es für das Ambiente die zwei Grundeinstellungen „Relax“ – also eher gemütlich – und „Boost“ mit einem sportlichen Touch. Der „Driver Sport Pack“ macht auch das Ansprechverhalten des SUV kerniger.

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Peugeot 3008

Der 8-Zoll-Touchscreen sitzt in der Mitte des Armaturenbretts angeordnet und wird durch sechs elegante „Pianotasten“ – so genannte Toggle Switches – ergänzt, die direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen gewähren: Radio, Klimaanlage, Navigation, Fahrzeugeinstellungen, Telefon und mobile Apps.

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Peugeot 3008

Mit Massagesitzen und Panoramaschiebedach lässt sich der Peugeot nicht lumpen – Mirror Screen spiegelt die Inhalte von Smartphones (Apple und Android) auf den großen Bildschirm im Cockpit, zudem kann der 3008 Handys induktiv laden.

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Peugeot 3008

Hinweis darauf, dass es für den Peugeot 3008 wohl keinen Allrad geben wird, ist das Traktionssystem Advanced Grip Control: Die Antischlupfregelung beherrscht fünf Modi (Normal, Schnee, Matsch, Sand, ESP Off), die über ein Drehrad in der Mittelkonsole aktiviert werden. Dazu kommt noch ein Hill-Descent-Assistent – eine Hilfe zum Hinunterfahren steiler Passagen.

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Peugeot 3008

Das Bündel an Assistenten beinhaltet einen zum Notbremsen, für den toten Winkel, zum Abstand- und Spurhalten, einen Aufmerksamkeitswarner, ein automatisches Fernlicht, einen adaptiven Tempomaten mit Bremsfunktion, eine 360-Grad-Kamera und einen Einpark-Piloten.

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Peugeot 3008

Zum 3008 bietet Peugeot ergänzende Mobilitätslösungen für einen möglichst ressourcenschonenden Alltag: Wer kurze Strecken in der Stadt elektrisch zurücklegen möchte, kann zum SUV einen klappbaren Tretroller mit Elektrounterstützung oder ein elektrifiziertes Klapprad ordern. Beide passen genau in den Kofferraum und können dort geladen werden, damit sie jederzeit einsatzbereit sind.

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Der Strecker zum Aufladen befindet sich auf der linken Fahrzeugseite, die Tankklappe für den Verbrennungsmotor auf der rechten, während die Ladekabel im Kofferraumboden untergebracht sind. Die Ladezeit beträgt an einer Haushaltssteckdose (3,3 kW-Ladeleistung, 8 A) sieben Stunden und 1 Stunde und 45 Minuten an einer Wallbox für Elektroautos (6,6 kW Ladeleistung optional, 32 A).

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