MODELLPFLEGEDer elektrische Kia Niro startet noch 2018

Der Kia Niro EV soll 450 Kilometer Reichweite haben und gibt seine Europapremiere auf dem Pariser Salon im Herbst.

Der neue Kia Niro EV © KIA
 

Kia hat auf der „International Electric Vehicle Expo“ im koreanischen Jeju das Tuch von der elektrischen Version des Niro gezogen. Seine Premiere in Europa feiert er im Oktober auf dem Pariser Salon und noch in diesem Jahr soll er zu den österreichischen Händlern stromern.

Der Crossover ist mit zwei verschiedenen Akkus erhältlich: In der Ausführung mit der 64 kWh starken Lithium-Polymer-Batterie soll er bei vollgeladenem Akku eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern haben, mit dem kleineren Batteriesystem (39,2 kWh) von mehr als 300 Kilometern. Die Werte wurden nach dem neuen, realistätsnäheren Testzyklus WLTP ermittelt.

Modellvorstellung: Kia Stonic

Kia hat den neuen Stonic enthüllt, der Ende des dritten Quartals 2017 zu den Händlern rollt. Wie für jedes Kia-Modell auf dem europäischen Markt gelten natürlich auch für den Neuling sieben Jahre Garantie bis höchstens 150.000 km Laufleistung.

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Jedenfalls ist der Stonic 4,14 Meter lang, 1,76 Meter breit, 1,52 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,58 Metern. Im Gesicht trägt er den für die Marke typischen „Tigernasen“-Kühlergrill und bietet innen wie außen so viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten wie kein Kia zuvor. So wird er zum Beispiel mit Zweitonlackierungen in bis zu 20 verschiedenen Farbkombinationen erhältlich sein. Das Dach kann man in einer von fünf Kontrastfarben wählen.

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Trotz seiner kompakten Außenmaße bietet der Stonic den Passagieren viel Bein- und Kopffreiheit. Der Gepäckraum fasst 352 Liter und ist durch den in der Höhe verstellbaren Gepäckraumboden (zwei Stufen) variabel. Bei umgeklappter Rücksitzbank und dachhoher Beladung wächst das Gepäckraumvolumen auf 1155 Liter.

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Die Motorenpalette umfasst drei Benziner und einen Diesel, deren Kraft jeweils durch ein Schaltgetriebe auf die Vorderräder übertragen wird. Bei den Benzinern haben die Käufer die Wahl zwischen dem turboaufgeladenen Direkteinspritzer 1.0 T-GDI mit 120 PS sowie zwei Saugmotoren mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum (84 bzw. 99 PS). Hinzu kommt ein 1,6-Liter-Turbodiesel, der 110 PS leistet und die Motorisierung mit den niedrigsten CO2-Emissionen ist (109 g/km).

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Weil die europäische Version auf den Geschmack der Autofahrer im Abendland abgestimmt wurde, versprechen Lenkung und Fahrwerk agiles Handling mit direkter Rückmeldung. Das elektronische Stabilitätsprogramm verfügt standardmäßig über vier zusätzliche Funktionen: die Gegenlenkunterstützung, die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt, die bremsenbasierte Drehmomentoptimierung (Torque Vectoring by Braking), die in scharfen Kurven einem Untersteuern des Fahrzeugs entgegenwirkt und so zu mehr Sicherheit und einem stabileren Handling beiträgt, sowie die Bremsstabilisierung im Geradeauslauf (Straight-Line Stability) und die Kurvenbremskontrolle (Cornering Brake Control), die jeweils bei unterschiedlicher Bremswirkung von rechten und linken Rädern korrigierend eingreift, um Kursabweichungen entgegenzuwirken.

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Wie das Exterieur bietet auch der Innenraum viele Möglichkeiten der Individualisierung. So kann der Kunde je nach Ausstattungslinie das Interieur mit unterschiedlichen farbigen Akzenten nach seinem Geschmack gestalten. Zur Standardausstattung gehört ein Infotainmentsystem mit den Schnittstellen Apple CarPlay und Android Auto, durch die sich ein kompatibles Smartphone integrieren und über den Touchscreen bedienen lässt.

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Darüber hinaus ist ein breites Spektrum an Komfortelementen erhältlich, das unter anderem Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage und Smart-Key umfasst.

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Zu den aktiven Sicherheitssystemen für den Stonic gehören unter anderem Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner und ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und Frontkollisionswarnung. Hinzu kommen ein Fernlichtassistent und eine Müdigkeitserkennung, deren gemeinsame Basis ein neues multifunktionales Kamerasystem bildet.

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Der Niro EV ist optisch an die gleichnamige Studie angelehnt, die Kia im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat. Zu den charakteristischen Designelementen gehören der Kühlergrill, der Lufteinlass und das pfeilförmige LED-Tagfahrlicht.

Mit dem Soul EV hat Kia bereits seit 2014 ein Elektroauto im Programm. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl elektrifizierter Kia-Fahrzeuge auf insgesamt 16 Modelle erweitern. Dazu gehört auch ein Brennstoffzellenfahrzeug für den Massenmarkt, das 2020 eingeführt wird.

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