ERSTE AUSFAHRTDie ersten Meter im elektrischen Jaguar aus Graz

Wir haben bereits eine Runde mit dem elektrischen Jaguar aus Graz gedreht. Preise und Daten werden im März 2018 veröffentlicht, dann öffnen die Bestellbücher.

Der noch getarnte Jaguar I-Pace © JAGUAR
 

Abseits der Auto Show bietet Jaguar klammheimlich erste Mitfahrgelegenheiten im I-Pace an, der noch im Tarnkleid in Kalifornien gerade ein finales Testprogramm durchläuft. Weltweit hatten die Briten 200 Prototypen in allen Klimazonen im Einsatz, nach 2,4 Millionen Testkilometern läuft dieser Tage bei Magna in Graz die Vorserienfertigung an. Auf die Straße soll der erste elektrische Jaguar im Sommer kommen.

Für eine halbstündige Fahrt durch Hollywood durfte auch die Kleine Zeitung zu Powertrain-Projektmanager Simon Patel in den fünfsitzigen Edel-Stromer einsteigen. Fazit: Beeindruckend, wie lässig der elektrische 400-PS-Jaguar dahin surrt und in fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h stürmt, wenn es sein soll. Preise und offizielle Daten wird Jaguar im März bekannt geben. Mit rund 80.000 Euro dürfte der I-Pace der erste Europäer sein, der Tesla herausfordert.

Modellvorstellung: Jaguar I-Pace

Der I-Pace ist der Vorbote des ersten elektrisch angetriebenen Jaguar-Modells, dessen Serienversion Ende 2017 vorgestellt, bei Magna-Steyr in Graz gebaut wird und 2018 in den Handel kommt. Preislich soll das fünfsitzige Elektro-SUV bei rund 70.000 Euro liegen, also unter dem Model S von Tesla.

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Spätestens als Jaguar 2015 angekündigt hat, in der Formel E an den Start zu gehen, war klar, dass die Briten an einem Elektroauto arbeiten und dessen Technik in der Rennserie in die Auslage stellen. Bei der Reichweite machen die Briten eine Ansage: Sie soll nach dem NEFZ bei mehr als 500 Kilometern liegen.

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In Vorder- und Hinterachse integrierte Elektromotoren (ergibt also Allradantrieb) mit einer maximalen Gesamtleistung von 294 kW (400 PS) und einem Drehmoment von 700 Newtonmetern lassen den I-Pace in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h schnellen.

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Das seriennahe I-Pace Concept ist 4,68 Meter lang und beansprucht weniger Verkehrsfläche als ein mittelgroßes SUV, bietet aber das Platzangebot eines im nächsthöheren Segment positionierten Modells. Der Radstand von 2990 Millimeter spendet großzügige Platzverhältnisse und die Kniefreiheit auf der Rückbank liegt auf einem sonst nur in Full-Size-SUVs anzutreffenden Niveau.

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Es ist möglich, die Lithium-Ionen-Batterien mit 90 kWh an einem Gleichstrom-Anschluss mit 50 kW in 90 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufzuladen. In etwas über zwei Stunden sind sie wieder zu 100 Prozent gefüllt.

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Dank einer Wärmepumpe wird die Effizienz des Systems im Winter gesteigert. Sie ist weitaus wirkungsvoller als ein konventionelles elektrisches Heizgerät, weil zum Aufwärmen des Fahrgastraums Energie aus der Außenluft genutzt und nicht die Ladung der Bordbatterie angezapft wird. Als Folge kann sich die Reichweite des I-Pace Concept um weitere 50 Kilometer vergrößern; selbst bei Temperaturen von unter null Grad Celsius.

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Fahrer und Beifahrer sitzen in schlank geformten Sitzen und niedriger als in einem herkömmlichen SUV. Der Instrumententräger ist tief angeordnet, die reduzierten Bedienelemente betonen die Größe des Innenraums zusätzlich. Mit Druckknöpfen kann der Fahrer die Fahrstufen D, N, P und R einfach per Daumendruck anwählen.

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Da der I-Pace keinen Kardanwellentunnel braucht, nutzt Jaguar den Raum für eine acht Liter große Ablage zwischen den Sitzen. Anstelle des traditionellen Schaltknaufs finden sich clevere Staufächer für Smartphones, Schlüssel oder andere kleine Gegenstände. Trotz der flach und sportlich abfallenden Heckscheibe fasst der Kofferraum 530 Liter. Er wird ergänzt um einen zweiten, 38 Liter großen Stauraum unter der Vorderhaube.

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Der primäre Informations-Hub gruppiert sich um einen zwölf Zoll großen und bündig mit dem Instrumententräger eingesetzten TFT-Touchscreen. Unterhalb davon angeordnet ist ein zweiter, 5,5 Zoll großer und ebenfalls berührungssensitiver Bildschirm. Er ist angebunden an zwei lasergeätzte Aluminium-Drehregler mit darin integrierten, hochauflösenden Runddisplays. Über diese Regler können die Insassen unter anderem Infotainment- und Klimaeinstellungen vornehmen.

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Weiters findet sich im I-Pace Concept ein konfigurierbares HD-Kombiinstrument mit zwölf Zoll Diagonale sowie ein farbiges Head-up-Display. Zugleich gibt es ein Dreispeichen-Lenkrad mit kapazitiven Multifunktionstasten. Sie bleiben solange unsichtbar, bis sie berührt werden.

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Tausende potentielle Kunden haben bereits auf www.jaguar.com den Button „Ich will einen“ gedrückt, um ihr ernsthaftes Interesse zu äußern. Wenn die Bestellbücher im März öffnen, werden sie ganz oben auf der Warteliste stehen.

Ann Voyer aus Pasadena zum Beispiel wollte von Jaguar wissen, ob der I-PACE in der Lage sei, ihre Lieblingsroute entlang der kalifornischen Westküste zu absolvieren. Zur Beantwortung ihrer Frage nahmen die Testfahrer Ann auf einen Langstrecken-Reichweitentest mit an Bord. Ergebnis: Mit einer Ladung der Lithium-Ionen-Akkus gelang es, die rund 320 Kilometer zwischen dem Sunset Boulevard in Los Angeles und der Morro Bay in San Luis Obispo ohne Nachlade-Stopp zurückzulegen.

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Danke für Ihr Verständnis.

scionescio
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Und schon schaut der Tesla S verdammt alt aus ...

... Fertigungsqualität von Magna, Know How und Service von Jaguar, Ladenetz von IONITY und das Ganze noch billiger und lieferbar - die Schlinge um den Hochstapler Musk beginnt sich langsam zuzuziehen ... bin schon sehr gespannt auf seine nächste Ankündigung;-)

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sewizzard
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Absolut richtig

Scionescio, ich glaub gestern hatten einige Tesla Fanboys Schnappatmung wegen deiner Aussage☺

Der Jean Pierre Kraemer ist mit einem Model S P100D den Bilster Berg gefahren (kürzeste Rennstrecke von Deutschland) - nach einer halben Stunde ging der Tesla in den Notlauf aufgrund Akkuüberhitzung...

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sewizzard
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Korrektur

*halbe Runde am Bilster Berg war gemeint

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sapientia
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scio, dass Sie zu diesem Kommentar schon 5 Daumen nach unten bekommen,


kann sich nur auf persönliche Aversion gegen Sie, auf Unwissenheit oder darauf beziehen, dass sich Verwandte oder Kunden von Musk hier auf den Schlips getreten fühlen ;-)

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