ELEKTROAUTOSMitte 2018 geht die elektrische Isetta in Serie

Der Schweizer Wim Ouboter will mit einer Neuauflage der Isetta die Elektromobilität ins Rollen bringen.

Runde Sache. Wim Ouboter und ein Modell seines Elektromobils Microlino © (c) MICHELE LIMINA/MICROLINO
 

Wenn Wim Ouboter davon träumt, Mitte 2018 die Serienversion seines elektrischen Microlino auf die Straße zu bringen, sollte man ihn besser nicht belächeln. Denn der Schweizer hat unsere urbane Mobilität schon einmal mehr verändert, als die meisten für möglich gehalten hätten. Oder hätten Sie gedacht, dass vom Kind bis zum Erwachsenen heute Menschen mit klappbaren Tretrollern durch die Innenstädte düsen würden? Eben. Und an diesem Hype war Ouboter mit seinem Unternehmen Micro Mobility Systems maßgeblich beteiligt.

Aber zurück zu seinem Microlino. Der rund 2,4 Meter kurze Kleinstwagen erinnert nicht umsonst an die Isetta von BMW (oder vielmehr an ihr Original von Iso). Und wie auch bei den Microcars, die in den 1950ern das Nachkriegseuropa bewegten, steht beim Schweizer Kugelblitz das Weglassen im Fokus. "Die Leichtmobilität steckt noch in den Kinderschuhen und große Autokonzerne wagen sich nur sehr langsam oder gar nicht an dieses Thema", sagt Ouboter. "Bis zu 15 Elektromotoren in einem Autositz - das ist nicht der richtige Weg."

Modellvorstellung: Microlino

Der rund 2,4 Meter kurze Kleinstwagen Microlino erinnert nicht umsonst an die Isetta von BMW (oder vielmehr an ihr Original von Iso).

MICROLINO

Wie auch bei den Microcars, die in den 1950ern das Nachkriegseuropa bewegten, steht beim Schweizer Kugelblitz das Weglassen im Fokus.

MICROLINO

Und deshalb ist der Prototyp seines Zweisitzers zwar spartanisch ausgestattet, macht aber durch das charmante Design einiges wett.

MICROLINO

Der Mann hinter dem elektrischen Kugelblitz ist der Schweizer Wim Ouboter, der mit seiner Firma Micro Mobility Systems 1996 seinen ersten großen Erfolg mit Tretrollern landete.

MICROLINO

Und wenn man in urbanen Maßstäben denkt, dann genügen die 15 kW Leistung, die der Elektromotor abspult für den täglichen Hausgebrauch eines Städters.

MICROLINO

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h und die Reichweite bei 120 Kilometer.

MICROLINO

Mit der 14,4-kWh-Batterie sind es sogar 215 Kilometer.

MICROLINO

Der Microlino kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden in nur vier Stunden, mit einem Typ-2-Lader sogar in nur einer Stunde.

MICROLINO

Er wiegt lediglich 450 Kilogramm und bietet einen Laderaum von 300 Litern.

MICROLINO

Reservieren kann man den Microlino bereits, die Preisen liegen bei rund 12.000 Euro. 

MICROLINO
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Und deshalb ist der Prototyp seines Zweisitzers zwar spartanisch ausgestattet, macht aber durch das charmante Design einiges wett. Er wiegt lediglich 450 Kilogramm und bietet einen Laderaum von 300 Litern. Und wenn man in urbanen Maßstäben denkt, dann genügen die 15 kW Leistung, die der Elektromotor abspult, die 90 km/h Höchstgeschwindigkeit und die 120 Kilometer Reichweite (215 km mit 14.4 kWh Batterie) für den täglichen Hausgebrauch eines Städters.

AUTOGRAMM

Der Schweizer Wim Ouboter gründete seine Firma Micro Mobility Systems 1996 und landete seinen ersten großen Erfolg mit Tretrollern. www.micro-mobility.com
www.microlino.ch

Der Microlino kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden in nur vier Stunden, mit einem Typ-2-Lader sogar in nur einer Stunde. Reservieren kann man den Microlino bereits, die Preisen liegen bei rund 12.000 Euro. Nicht schmunzeln, der Mann hat immerhin schon 10 Millionen klappbare Tretroller auf die Straßen gebracht.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

helga.zuschrott
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4
Lesenswert?

seltsam, dass in der rubrik mobilität ausschließlich über autos berichtet wird!

mobilität ist doch sehr viel weiter gefasst

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