Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Helme für Jugendliche Welche Modelle im Test am besten abschneiden

Der ÖAMTC hat zehn Hard-Shell-Helme fürs Radeln, Skateboarden oder Inlineskaten für Jugendliche getestet.

© Jacek Chabraszewski/stock.adobe.com
 

Der ÖAMTC und seine Partner haben zehn aktuelle Hard-Shell-Helme, die sich nicht nur fürs Radeln, sondern auch zum Skateboarden, BMX-en und Inlineskaten eignen, unter die Lupe genommen. Getestet wurde in den Kriterien Sicherheit, Komfort und Handhabung, außerdem wurden die Hitzebeständigkeit und der Schadstoffgehalt überprüft.

"Die gute Nachricht vorweg: Keiner der Testkandidaten ist durchgefallen", zeigt sich ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl erfreut. "Selbst bei einem harten Stoß gegen den Helm erzielt das schwächste Produkt im Test noch eine befriedigende Schutzwirkung – man ist letztlich also mit jedem der getesteten Produkte gut bedient."

Drei Helme wurden mit "gut" bewertet, bestes Modell im Test war der Uvex "hlmt 4 cc", der in keinem Kriterium große Schwächen zeigte. "Leicht, gut einstellbar, bequem – all das trifft auf den Testsieger zu", fasst der ÖAMTC-Experte zusammen. "Größter Minuspunkt ist – wie bei fast allen Helmen im Test – die Erkennbarkeit im Dunkeln. Hier besteht tatsächlich noch Nachbesserungsbedarf."

Der Helmtest

Das gesamte Testergebnis kann man hier ablesen.

Ebenfalls mit der Note "gut" beurteilt wurden der Giro "Quarter FS" und, durchaus überraschend, der Prophete Artikel Nr. 0424, eines der günstigsten Produkte im Test. Kerbl: "Dieser Helm bietet die beste Stoßdämpfung aller Kandidaten. Grund ist vermutlich die ABS-Außenschale, die bei fast allen diesbezüglichen Tests geborsten ist, wodurch jedes Mal sehr viel Energie abgebaut wurde."

Die übrigen sieben Helme erreichten die Note "befriedigend", darunter mit dem Nutcase "Street Gen3" auch das teuerste Produkt im Test (der aber immerhin als einziger eine geringe Reflexion bei Dunkelheit bietet). Die Schwächen der einzelnen Modelle verteilen sich auf verschiedene Kriterien, sind aber nirgendwo so eklatant, dass eine schlechtere Note gerechtfertigt gewesen wäre.

Die größte Kritik von den Testern gab es für den Alpina "Airtime", bei dem die Befestigung des Kinnbandes riss bzw. bei Belastungen beschädigt wurde sowie für den Fischer Modell-Nr. FZ-025, dessen Beklebung höheren Temperaturen nicht standhielt. "Positiv ist zu erwähnen, dass bei keinem Helm erhöhte Schadstoffwerte festgestellt wurden", hält der ÖAMTC-Experte fest.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren