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ModellpflegeDer Porsche Macan GTS lässt die Muskeln spielen

Auch in gelifteter Fassung lässt der Macan GTS wieder die SUV-Muskeln spielen. Zu haben ab 96.419 Euro.

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Bei Porsche schätzt man bei der Modellpolitik offensichtlich sehr die Logik. Man startet mit dem S-Modell, etwas später folgt dann bei jeder Baureihe die Basisversion ohne Beinamen. Dann folgt der Turbo, eventuell sogar der Turbo S, vielleicht noch ein GT-Modell. Ja und dann kommt noch der GTS. So auch beim facegelifteten Macan. Die Idee dahinter: Deutlich sportlichere Optik und ähnlich energisch agierende Fahrwerke und Bremsen, allerdings kombiniert mit einem (für Porsche-Verhältnisse) vernünftigen Motor zu einem halbwegs vernünftigen Preis.

Das bedeutet konkret: Das 2,9-Liter-V6-Biturbo-Triebwerk, der auch im Audi RS4 zur Anwendung kommt, leistet nun 380 PS – das ist ein Plus von 20 PS gegenüber dem Vorgängermodell. Das maximale Drehmoment von 520 Newtonmetern (plus 20 Nm) liegt von 1750 bis 5000 Umdrehungen an.

Modellpflege: Porsche Macan

Auf den ersten Blick erkennt man das Facelift des Porsche Macan an der Heckansicht: Dort prangt nämlich ab jetzt ein dreidimensional ausgearbeitetes LED-Heckleuchtenband.

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Die LED-Technik ist künftig auch bei den Hauptscheinwerfern serienmäßig und lässt sich optional weiter optimieren: Das „Dynamic Light System Plus“ steuert die Lichtverteilung dann adaptiv.

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Die Liste der Komfortoptionen erweitert Porsche unter anderem um eine beheizbare Frontscheibe und einen Ionisator zur Verbesserung der Luftqualität im Innenraum.

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Neu in der Farbpalette sind die Exterieur-Farben „Miamiblau“, „Mambagrünmetallic“, „Dolomit-silbermetallic“ und „Kreide“.

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Mit der Modellpflege wächst auch das Angebot an Assistenzsystemen: So ermöglicht der neue Stauassistent inklusive Abstandsregeltempomat komfortableres und entspannteres Fahren im Geschwindigkeitsbereich bis 60 km/h.

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Auffälligste Neuerungen im Innenraum sind der elf Zoll große Touchscreen des neuen Infotainmentsystems.

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Und da wären noch die neu angeordneten und gestalteten Lüftungsdüsen und das aus dem 911 bekannte GT-Sportlenkrad. 

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Kombiniert mit dem neu abgestimmten Doppelkupplungsgetriebe und dem optionalen „Sport Chrono“-Paket spurtet der Macan GTS in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das sind drei Zehntel weniger als bisher – immerhin. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 261 km/h erreicht. Dennoch soll sich dieser Macan nur mit 9,6 Litern Kraftstoff begnügen – allerdings noch nach dem alten NEFZ-Zyklus berechnet.

GTS, das steht im Porsche-Jargon übrigens für „Gran Turismo Sport“, also der Mischung aus Langstreckenkomfort und hoher Fahrdynamik. Für diesen Spagat verpassten die Techniker dem Macan ein um 15 Millimeter abgesenktes Fahrwerk im Verbund mit der speziell abgestimmten Dämpferregelung. Als Option steht die adaptive Luftfederung mit weiteren zehn Millimetern Tieferlegung zur Wahl. Serienmäßig verfügt der Zuffenhausener über 20 Zoll große, glanzschwarz lackierte Räder und 360 Millimeter große Graugussbremsen an der Vorder- und 330 Millimeter großen an der Hinterachse.

Modellvorstellung: Porsche Cayenne Coupé

Sie kommen spät, aber sie kommen: Seit 2008 ist BMW mit dem X6 dick im Geschäft, bei Mercedes gehören SUV-Coupés auch längst zum Standardprogramm, jetzt kappt auch Porsche dem Cayenne das Heck.

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In der dritten Generation stellen die Stuttgarter dem Hochsitz einen flacheren Bruder mit Coupélinie zur Seite: Frontscheibe und A-Säule stehen aufgrund der um 20 Millimeter abgesenkten Dachkante flacher als beim Cayenne. Die neu gestalteten hinteren Türen und Kotflügel verbreitern das Fahrzeug um 18 Millimeter, die Heckpartie geht auch ganz eigene Wege.

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Der Dachkantenspoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h um 135 Millimeter aus und erhöht so den Anpressdruck auf der Hinterachse.

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Die Vorhut bilden zum Marktstart zwei Triebwerke, denen unter anderem eine Plug-in-Hybrid-Variante folgen wird: Zum einen der Sechszylinder-Turbobenziner mit drei Litern Hubraum und 340 PS, der ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern entwickelt.

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Topmodell ist die Turbo-Variante mit Vierliter-Biturbo-V8, 550 PS und einem Dampfhammer von 770 Newtonmetern Drehmoment. Aus dem Stand beschleunigt der Hüne in 3,9 Sekunden auf 100 km/h.

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Im Fond hat die Rückbank serienmäßig eine Einzelsitz-Charakteristik, alternativ kann ohne Aufpreis aber auch eine konventionelle Sitzanlage bestellt werden.

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Die Passagiere sitzen hinten 30 Millimeter tiefer als im Cayenne, weshalb die Kopffreiheit beachtlich ist. Das Kofferraumvolumen beträgt 625 Liter und wächst bei umgeklappten Rücksitzen auf 1540 Liter.

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Serienmäßig gibt es ein 2,16 m2 großes Panoramadach, bei dem ein integriertes Rollo vor Sonneneinstrahlung und Kälte schützt. Optional ist für das SUV-Coupé auf Wunsch aber auch ein konturiertes Carbondach verfügbar, das Bestandteil eines von drei Leichtbau-Sport-Paketen ist.

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Sie umfassen darüber hinaus gewichtsreduzierte 22-Zöller, Sitzmittelbahnen in Stoff mit klassischem Karomuster sowie Carbon- und Alcantara-Akzente im Interieur. Beim Turbo Coupé sorgt eine Sportabgasanlage für den guten Ton.

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Das Cayenne Coupé kommt Ende Mai ab 104.130 Euro zu den Händlern. Für den Turbo werden 189.675 Euro aufgerufen.

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Der spezifisch abgestimmte Sportauspuff kümmert sich natürlich um die entsprechend akustische Untermalung und eine potente Heckansicht. Sportliche Details treten in Form von schärferer Bug- und Heckverkleidung sowie markanten Seitenschwellern auf den Plan. Frontschürze und Bugteil prägen schwarz lackierte Elemente – ein Erkennungsmerkmal aller GTS-Modelle. Auch die Scheinwerfer vorne wie hinten sind abgedunkelt. Die Zierleisten in hochglänzendem Schwarz unterstreichen den performanten Auftritt zusätzlich. Die Farbe Schwarz setzt auch am Heck Akzente: Der Diffusor sowie die Endrohre der serienmäßigen Sportabgasanlage sind dunkel lackiert.

Und im Innenraum? Da trifft viel gebürstete Aluminium auf ein beldertes Lenkrad mit Schaltpaddles sowie auf GTS-exklusive Sportledersitze in Kaminrot oder Kreide mit Acht-Wege-Verstellung und Betonung der Seitenwangen für stabilen Halt bei dynamischer Kurvenfahrt.

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