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ModellvorstellungWas Aston Martin mit dem Rolls-Royce unter den Motorrädern zu tun hat

Was dabei herauskommt, wenn zwei britische Urgesteine wie Aston Martin und Brough gemeinsame Sache machen.

Die AMB 001 entstand in Zusammenarbeit zwischen Aston Martin und Brough © KK
 

Wer hätte gedacht, dass die Marke Aston Martin im zarten Alter von 106 Jahren noch unter die Motorradhersteller geht? Aber die Briten wagen diesen Ausflug auf zwei Räder immerhin gemeinsam mit einem Partner, der schon ein Weilchen Erfahrung mit der Materie hat. Nämlich Brough Superior.

Nein, es ist keine Schande, wenn es da nicht gleich klingelt, weshalb wir kurz 100 Jahre in der Zeit zurückreisen: George Brough (gesprochen "Braf") gab es seinen Kunden schriftlich: Der Konstrukteur, Unternehmer und Rennfahrer ließ seine Motorräder ab 1919 im englischen Nottingham in Handarbeit bauen. Und weil Maschinen der Marke Brough damals so ziemlich die heißesten Eisen waren, die man kaufen konnte, und den Ruf absoluter Zuverlässigkeit genossen, nannte man sie bald "Rolls-Royce der Motorräder". Und die Überlegenheit führten sie auch im Namen: Brough Superior.

Modellvorstellung: AMB 001

Wer hätte gedacht, dass die Marke Aston Martin im zarten Alter von 106 Jahren noch unter die Motorradhersteller geht? Aber die Briten wagen diesen Ausflug auf zwei Räder immerhin gemeinsam mit einem Partner, der schon ein Weilchen Erfahrung mit der Materie hat. Nämlich Brough Superior.

KK

Nein, es ist keine Schande, wenn es da nicht gleich klingelt, weshalb wir kurz 100 Jahre in der Zeit zurückreisen: George Brough (gesprochen "Braf") gab es seinen Kunden schriftlich: Der Konstrukteur, Unternehmer und Rennfahrer ließ seine Motorräder ab 1919 im englischen Nottingham in Handarbeit bauen.

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Und weil Maschinen der Marke Brough damals so ziemlich die heißesten Eisen waren, die man kaufen konnte, und den Ruf absoluter Zuverlässigkeit genossen, nannte man sie bald "Rolls-Royce der Motorräder". Und die Überlegenheit führten sie auch im Namen: Brough Superior.

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Die meistgebauten Modelle waren die SS 80 und die SS 100, die mit Zertifikat ausgeliefert wurden, die Zahl im Namen war als Topspeed zu erreichen – allerdings in Meilen. Das Topmodell war also mehr als 160 km/h schnell, was angesichts damaliger Technik und Straßen neben Mut großes fahrerisches Können verlangte.

KK

Das bekam leider auch Broughs bester und berühmtester Kunde zu spüren: T. E. Lawrence alias Lawrence von Arabien hatte in zwölf Jahren sieben Superior erworben. Am 13. Mai 1935 verunglückte der Oberst, Spion und Schriftsteller bei einem Ausweichmanöver und erlag sechs Tage darauf seinen Verletzungen.

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1940 ging auch die Marke den Weg alles Irdischen. Bis 2013. Da erweckte der Motorraddesigner Thierry Henriette den Namen Brough mit neuen Modellen zum Leben.

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Aber was hat Aston Martin mit all dem zu tun? Die Mannen rund um Chefstylist Marek Reichman steuerten das Design bei. Herausgekommen ist mit der AMB 001 eine Maschine für die Rennstrecke und dem einen oder anderen technischen Leckerbissen: Wie zum Beispiel tragenden Monocoque aus Carbon oder die Frongabel mit Doppelquerlenkern. Mit Kohlefaser, Titan und eloxiertem Aluminium kann sich die Liste der verwendeten Werkstoffe lesen lassen. Aber das Herzstück ist der turbogeladene V2, dessen 180 PS auf 180 Kilogramm Trockengewicht treffen.

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Die AMB 001 wird in der Brough-Manufaktur im französischen Toulouse von Hand gebaut und soll ab dem vierten Quartal 2020 ausgeliefert werden. Man kann sich also schon um eines der nur 100 Stück, die gebaut werden, bewerben. Im Hinterkopf sollte man dabei allerdings den Startpreis von 108.000 Euro behalten. Und dass der Tarif eigentlich ein Schnäppchen ist: Originale Superior erreichen heute in Auktionen nämlich Preise jenseits der 300.000 Euro.

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Die meistgebauten Modelle waren die SS 80 und die SS 100, die mit Zertifikat ausgeliefert wurden, die Zahl im Namen war als Topspeed zu erreichen – allerdings in Meilen. Das Topmodell war also mehr als 160 km/h schnell, was angesichts damaliger Technik und Straßen neben Mut großes fahrerisches Können verlangte. Das bekam leider auch Broughs bester und berühmtester Kunde zu spüren: T. E. Lawrence alias Lawrence von Arabien hatte in zwölf Jahren sieben Superior erworben. Am 13. Mai 1935 verunglückte der Oberst, Spion und Schriftsteller bei einem Ausweichmanöver und erlag sechs Tage darauf seinen Verletzungen. 1940 ging auch die Marke den Weg alles Irdischen. Bis 2013. Da erweckte der Motorraddesigner Thierry Henriette den Namen Brough mit neuen Modellen zum Leben.

Modellvorstellung: Aston Martin DBX

Wenn man 106 Jahre nur Sportwagen und Gran Turismos gebaut hat, dann hat der Schritt zum ersten SUV Gewicht. So geschehen bei Aston Martin, die Mitte 2020 mit dem DBX ihr erstes höhergelegtes Modell an den Start bringen.

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Eure Lordschaft trägt wie seine Sportwagengeschwister eine Karosserie aus Aluminium genauso wie den charakteristischen Kühlergrill der britischen Edelschmiede sowie elegante Details wie rahmenlose Türen.

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Und spezielle Seitenschweller, an denen man sich beim Einsteigen nicht die feine Panier schmutzig macht. Offroad kann dieser Aston ja schließlich auch.

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Staub wirbelt auch der 4 Liter große V8 mit zwei Turboladern auf, in dessen Entourage sich 550 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment tummeln.

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Sind alle acht Brennräume (das Triebwerk hat eine Zylinderabschaltung) im Dienst, pusht er das 2,2 Tonnen schwere SUV in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h oder auf einen Topspeed von 291.

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Auf den Boden bringen die Kraft eine Neun-Gang-Automatik und Allradantrieb. Für den im britischen Oberhaus aber dennoch gebotenen Komfort bürgen die Luftfederung nebst adaptiven Dämpfern.

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Üblicherweise hält man sich bei einem Aston Martin nicht groß mit seinen praktischen Eigenschaften auf – bei einem SUV gehört aber auch das zum guten Ton: Als erster echter Fünfsitzer der Marke bekommt auch das Kapitel Kofferraum eine ganz neue Dimension: 632 Liter Stauraum, um genau zu sein.

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Darin findet im Fall des Zubehörpakets „Pet Pack“ auch eine mobile Waschanlage für nach dem Spaziergang schmutzige Hunde Platz. Oder ein Stiefelwärmer, wenn man das Schneepaket ankreuzt.

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Aber natürlich wird im DBX auch die luxuriöse Ware ausgelegt: Sitze bezogen mit Vollnarbenleder, Dachhimmel und elektrische Dachjalousie verkleidet mit Alcantara.

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Aber auch innovative Materialien wie eine neue Flachsmischung als Alternative zu Kohlefaser. Und wenn einem das noch nicht gefällt, kann man den Innenraum in zwei Zonen in 64 Farben beleuchten.

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Aber was hat Aston Martin mit all dem zu tun? Die Mannen rund um Chefstylist Marek Reichman steuerten das Design bei. Herausgekommen ist mit der AMB 001 eine Maschine für die Rennstrecke und dem einen oder anderen technischen Leckerbissen: Wie zum Beispiel tragenden Monocoque aus Carbon oder die Frontgabel mit Doppelquerlenkern. Mit Kohlefaser, Titan und eloxiertem Aluminium kann sich die Liste der verwendeten Werkstoffe lesen lassen. Aber das Herzstück ist der turbogeladene V2, dessen 180 PS auf 180 Kilogramm Trockengewicht treffen.

Die AMB 001 wird in der Brough-Manufaktur im französischen Toulouse von Hand gebaut und soll ab dem vierten Quartal 2020 ausgeliefert werden. Man kann sich also schon um eines der nur 100 Stück, die gebaut werden, bewerben. Im Hinterkopf sollte man dabei allerdings den Startpreis von 108.000 Euro behalten. Und dass der Tarif eigentlich ein Schnäppchen ist: Originale Superior erreichen heute in Auktionen nämlich Preise jenseits der 300.000 Euro.

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